John Connolly: “Das Portal der Dämonen”

Die Tore zur Hölle werden geöffnet! Und nur der elfjährige Samuel weiss davon, doch keiner glaubt ihm und ganz üble Dämonen sind hinter ihm her. Bald stellt Samuel jedoch fest, dass nicht alle Dämonen gleich böse sind. Zusammen mit seinem Dackel Boswell und dem Dämon Nurd macht er sich daran, die Welt zu retten.

Mario Andreotti: “Die Struktur der modernen Literatur”

Längst kann „Die Struktur der modernen Literatur“ des Germanistikprofessors Mario Andreotti als Standardwerk gelten. Mit der 4., vollständig neu überarbeiteten und aktualisierten Auflage führt Andreotti seine Betrachtungen und Analysen moderner Literatur nun bis in die Gegenwart hinein. Wer angesichts der Verwandlung von Menschen in Käfer schon immer ratlos war, wer in „Berlin Alexanderplatz“ vergeblich nach einem verlässlichen Erzähler gesucht oder sich über die Abwesenheit des Reims in moderner Lyrik gewundert hat, wird dank Andreottis Buch den Eigenheiten der modernen Literatur und damit auch einem neuen Verständnis für moderne Texte näher kommen.

Régis Jauffret: “Streng”

Sex sells. Und dies gilt nicht nur für TV-Sendungen und Zeitungsschlagzeilen. Nein, auch der Buchmarkt weiss nicht erst seit Charlotte Roches “Feuchtgebiete”, dass intime Bekenntnisse auf grosses Interesse bei der Leserschaft stossen. Umso mehr, wenn diese auf wahren Gegebenheiten beruhen und gar in einem Verbrechen enden.

Achim Szymanski: “Post von ganz oben”

Das Postamt im Himmel muss gehörig zu tun haben, wenn man in Betracht zieht, wie viele Prominente und andere Sterbliche beim Schöpfer Rat einholen wollen. Die Antworten vom lieben Gott gibt’s nun auf Papier. Natürlich absolut fiktiv und sicherlich nicht nach dem Gusto der Kirche, dafür aber reichlich humorvoll verfasst und auch für Atheisten verständlich formuliert.

mixtvision: “KeinBuch Fussball”

Der erste Gedanke: Hat diese Ansammlung von bedrucktem Papier überhaupt eine Besprechung verdient? Es ist schliesslich “KeinBuch”. Doch selbst wenn es seltsam klingt: Auch ein “KeinBuch” ist ein Buch. Mit dem Unterschied, dass der Leser es erst noch individuell nach seinen Vorlieben fertigstellen darf. Die neueste Ausgabe dieser Serie handelt von der schönsten Nebensache der Welt – also noch ein Grund für eine Besprechung.

Matthias Sachau: “Linksaufsteher”

Der Berliner Autor Matthias Sachau hat zweifelsohne Humor und weiss, wie er diesen auf Papier bannen kann. Mit “Linksaufsteher” ist ihm nun ein unterhaltsamer Fortsetzungsroman zu seinem grossen Erfolg “Kaltduscher” geglückt, wenngleich das neue Werk doch phasenweise nicht ganz an seinen Vorgänger herankommt. Dennoch: Komisch ist es allemal.

Albert Ostermaier: “Schwarze Sonne scheine”

Ganz in der Tradition der 70er-Jahre-Krankengeschichten zeigt Albert Ostermaier in seinem jüngsten Roman was geschieht, wenn das Leben einer Person auf einmal von einer Diagnose beherrscht wird – ganz egal, wie handfest oder glaubwürdig diese auch ist. Den blinden Glauben an die Obrigkeit der Medizin und der Kirche beschreibt der Dichter in atemberaubenden, zuweilen pathologisch anmutenden Wort- und Metaphernergüssen.

Beverly Connor: “Brandzeichen”

Thriller mit Forensikern oder Pathologen als Hauptfiguren erfreuen sich schon seit langem grosser Beliebtheit, und Namen wie Patricia Cornwell und Kathy Reichs sind jedem Krimifan ein Begriff. Obwohl bereits fünf ihrer Romane in deutscher Übersetzung vorliegen, hat Beverly Connor diesen Bekanntheitsgrad noch nicht erreicht. Zu Unrecht?

Laurence C. Smith: “Die Welt ihm Jahr 2025”

Niemand weiss mit Sicherheit, wie die Welt in 50 Jahren aussehen wird. Um abschätzen zu können, wie sie wahrscheinlich aussehen wird, scheinen die bisherigen Forschungen der Klima- und Globalisierungsforscher jedoch zu reichen. Laurence C. Smith, ein anerkannter amerikanischer Klimatologe, wirft in seinem Buch einen faszinierenden Blick in diese wahrscheinliche Zukunft.

Volkmar Sigusch: “Auf der Suche nach der sexuellen Freiheit”

Der Titel „Auf der Suche nach der sexuellen Freiheit“ macht einen glauben, es handle sich bei dieser Publikation um einen esoterischen Ratgeber oder um die Memoiren eines Althippies. Doch weit gefehlt! Bei Volkmar Siguschs neuem Buch dreht sich alles um die Wissenschaft der Sexualität und um Fragen, wie die körperliche Liebe mit der Politik verknüpft ist.

Yvonne Ginsberg: “Fastenwandern mit Leib und Seele”

Heutzutage tut es jeder und jede. Schick ist es geworden, das Fasten. Wer aber nicht nur seinem Körper, sondern auch seiner Seele etwas Gutes tun will, verbindet das Fasten mit dem Wandern. Wagemutige Selbstversuche sollten Sie jedoch tunlichst vermeiden. Wie man das Fastenwandern richtig angehen sollte, verrät Yvonne Ginsberg in ihrem neuen Ratgeber.