
Luis Sepúlveda schenkt uns mit dieser modernen Fabel ein Werk, das Kinderherzen berührt und Erwachsene anklagt.

Wer ist verantwortlich für die grausam zugerichteten Opfer in der Auvergne? Ein Wolf? Ein Mensch? Oder etwas unvorstellbar Schrecklicheres?

Patrick Lees zweiter Roman nach seinem Debut „Die Pforte“ verpackt eine unoriginielle Idee in viel Technik: Die Welt droht einmal mehr unterzugehen. Wieder soll ein Blick in die Zukunft die Menschheit retten.

So schnell, wie er gefunden wurde, stellt er auch den Alltag der Familie Brown auf den Kopf! Die Rede ist von einem aus dem „dunkelsten Peru“ stammenden, nach Marmelade süchtigen und nach einem Bahnhof benannten Tollpatsch: Paddington Bär! Noch nie zuvor hat man sich so sehr gewünscht, einen Freund bei sich aufzunehmen, der auf solch liebevolle Weise das eigene Badezimmer überschwemmt!

Der 39-jährige Autor und Wahlberliner Robert Naumann verfolgt ein ganz klares Berufsziel: Das Rentnerdasein. Bevor dieser Traum jedoch wahr werden kann, begnügt er sich mit dem Publizieren von Büchern. Dies ist die Geschichte eines Mannes, der mit seinem Alltag, seiner Frau und seiner Perspektivsuche einen Fulltimejob hat und doch arbeitslos ist.

Hugo Hamilton, der bereits mit zwei literarischen Auszeichnungen geehrt wurde, blickt mit seinem Buch „Der irische Freund“ nicht als Einheimischer, sondern als Fremder auf seine Heimat und nimmt dabei Emotionen, Eigenheiten und Zwischentöne gekonnt ins Visier.

Der Roman der US-amerikanischen Autorin Aimee Bender basiert auf dem Entwurf einer sonderbaren vierköpfigen Familie. Im Mittelpunkt steht der sehr zarte und gefühlvoll erzählte Lebensweg von Rose, der Tochter, zwischen Kindheit und Erwachsenwerden. Der Fokus des Portraits liegt auf ihrer besonderen Gabe, nämlich, die Gefühle anderer Menschen in Lebensmitteln schmecken zu können.

Tara Parka-Pope, Redakteurin der New York Times, reiht sich mit ihrem Buch ein in Vielzahl von Ratgebern zum Thema Ehe und Beziehungen. Sie stellt jedoch der Theorie um Scheidungsraten, Ehedauer und typischen Konfliktthemen ganz alltagspraktische Tipps entgegen und bringt damit etwas Ordnung ins Beziehungschaos.

“Die Radiofamilie” zeigt uns Ingeborg Bachmann von ihrer heiteren Seite – Erfrischende Einblicke ohne Selbstzensur!

Wenn es eine Sache gibt, die wir aus diesem Buch mitnehmen sollten, dann, dass wir nie unserem Arzt trauen dürfen…

Der Berliner Autor, der für einen Auszug aus seinem neuen Roman den Inselschreiberpreis Sylt erhielt, schreibt eindrücklich über die Verwüstung in und um uns.