
Jens Bujar hat mit einem Vorurteil aufgeräumt, eine Wette gewonnen und gleichzeitig noch zehn Kilo verloren. Ein guter Grund für ihn und seine Wettpartnerin und Co-Autorin, die Journalistin Ulrike von Bülow, in “Die Bier-Diät” eine Wahrheit aufzudecken, die viele Männer die Fäuste gen Himmel reissen lässt: Bier macht gar nicht dick!
Von Ferdinand Laudage · April 2012

Kochen ist keine Kunst, Kochen ist Handwerk: Die Australierin Donna Hay verrät der hungrigen Fernsehkoch-Anhängerschaft, die sich erstmals (wieder) selbst an die Töpfe traut, dass es gar keiner komplizierten Küche bedarf, um ein perfektes Essen auf den Teller zu zaubern. “Meine Kochschule” gibt her, was der Untertitel verspricht: “180 Rezepte, die sicher gelingen”.

Glaubt man Eva Kurowski, dann ist Oberhausen die ehrlichste Stadt von allen. “Hier war es so richtig scheisse, und niemand bemühte sich, das Gegenteil zu behaupten”, schreibt das Ruhrgebietskind über ihre Heimat. So ehrlich wie Oberhausen ist auch Eva Kurowski und ihr neuer Roman “Gott schmiert keine Stullen”.

Was ist so toll an Berlin im Jahr 1990? Wenn es nach Wladimir Kaminer geht, dann die Ruhelosigkeit, die Energie, die Aufbruchstimmung, die vielerorts in dieser Grossstadt vorherrscht. Und natürlich die Tatsache, dass es hier fast keine Mücken gibt. Was es damit auf sich hat? Darüber klärt die Doppel-CD “Russendisko Reloaded” auf, gelesen vom Autor selbst – mit seinem unverkennbaren Akzent.
Von Ferdinand Laudage · Januar 2012

Der Prozess des Erwachsenwerdens ist sowieso schon mit vielen Querelen verbunden. Doch wer ausgerechnet dort der Pubertät entfliehen muss, wo Tristesse und Monotonie Tür an Tür leben, hat es besonders schwer. Der heute 32-jährige Autor Philipp Matthies beschreibt seine im Grunde alles andere als müde Jugend im fiktiven Münchner Vorort Dingenskirchen und erklärt dabei sogar mithilfe der Wissenschaft, warum man Kühe einfach nicht umschubsen kann.
Von Ferdinand Laudage · Januar 2012

In Deutschland gibt es spätestens nach Thomas Gottschalks letzter “Wetten, dass …?”-Sendung nur noch einen echten Entertainer: Hape Kerkeling. Und was dieser Herr anfasst, wird zu Gold. So auch die Zeitreise mit dem Titel “Unterwegs in der Weltgeschichte”, die der 47-Jährige für die ZDF-Wissenschaftssendung Terra X moderierte, und die nun auch als Hörbuch von Random House Audio veröffentlicht wurde.
Von Ferdinand Laudage · Januar 2012

Im deutschen Fernsehen ist sie eine Institution: Die Sportschau, die wichtigste Quelle für Fans der Fussball-Bundesliga und die Mutter des beliebten “Tor des Monats”, feierte jüngst ihr 50-jähriges Bestehen. Das bewegte den Hörverlag nun dazu, mit “Oh, wie bist du schön!” eine durchaus angemessene Huldigung in Form eines CD-Features zu veröffentlichen.
Von Ferdinand Laudage · Dezember 2011

Die Deutschen sind sich nur selten einig. Doch wenn es um die Kommunikationsweise des Freistaates im Südosten der Republik geht, sind alle einer Meinung: Die Bayern sprechen eine andere Sprache. Am wenigsten versteht man sie, wenn sie sich mit hochrotem Kopf wutentbrannt über Missstände auslassen. Doch mit “Zefix! Der Bayrische Fluch- und Schimpfkalender 2012″ klingt auch die lauteste Pöbelei des hitzigsten Bajuwaren verständlich.
Von Ferdinand Laudage · August 2011

Das Postamt im Himmel muss gehörig zu tun haben, wenn man in Betracht zieht, wie viele Prominente und andere Sterbliche beim Schöpfer Rat einholen wollen. Die Antworten vom lieben Gott gibt’s nun auf Papier. Natürlich absolut fiktiv und sicherlich nicht nach dem Gusto der Kirche, dafür aber reichlich humorvoll verfasst und auch für Atheisten verständlich formuliert.
Von Ferdinand Laudage · August 2011

Der erste Gedanke: Hat diese Ansammlung von bedrucktem Papier überhaupt eine Besprechung verdient? Es ist schliesslich “KeinBuch”. Doch selbst wenn es seltsam klingt: Auch ein “KeinBuch” ist ein Buch. Mit dem Unterschied, dass der Leser es erst noch individuell nach seinen Vorlieben fertigstellen darf. Die neueste Ausgabe dieser Serie handelt von der schönsten Nebensache der Welt – also noch ein Grund für eine Besprechung.
Von Ferdinand Laudage · August 2011

Der Berliner Autor Matthias Sachau hat zweifelsohne Humor und weiss, wie er diesen auf Papier bannen kann. Mit “Linksaufsteher” ist ihm nun ein unterhaltsamer Fortsetzungsroman zu seinem grossen Erfolg “Kaltduscher” geglückt, wenngleich das neue Werk doch phasenweise nicht ganz an seinen Vorgänger herankommt. Dennoch: Komisch ist es allemal.

Oliver Wnuks “Wie im richtigen Film” könnte auch “Wie im richtigen Leben” heissen. Oder vielleicht doch eher “Wie im falschen Film”? Protagonist Jan Beckmann ist – wie der Autor selbst – hauptberuflich Schauspieler und hat ebenfalls eine Ex-Frau, ein Kind und eine berühmte Freundin. Doch eine Autobiographie ist Wnuks Debütroman nicht, wie der 35-Jährige vehement bestreitet.

Wenn jemand behauptet, dass das Leben auf dem Hamburger Kiez als Gastronom kein einfaches sei, dann ist das wenig überraschend. Wie temporeich, spannend, nervenaufreibend und gelegentlich auch niederschmetternd es aber wirklich sein kann, in Sankt Pauli auf der Reeperbahn einen Club zu betreiben, erzählt Tino Hanekamp mit seinem Romandebüt “So was von da” ausführlich und authentisch. Er muss es wissen, schliesslich teilt er das Schicksal mit seiner Hauptfigur.

Der englische Autor, Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator Mark Watson präsentiert in seinem zweiten Roman “Elf Leben” eine hoch komplexe Verkettung von Ereignissen. Mittendrin: Xavier Ireland, Typ ‘netter Kerl’. Der Mitdreissiger hat es nicht leicht, denn er ist der Auslöser einer Lawine.

Seine grössten Erfolge feierte Ralf Husmann mit seinen Drehbüchern für die TV-Serie “Stromberg”. So wundert es nicht, dass Lorenz Brahmkamp, der Protagonist aus “Vorsicht vor Leuten” in seinem Auftreten manchmal an Bernd Stromberg erinnert. Unabhängig davon: Der zweite Roman des Dortmunder Autors besticht neben einem sympathischen Nichtsnutz als Protagonisten auch durch enorme Kurzweiligkeit.
Von Ferdinand Laudage · Januar 2011

Es klingt wie ein Märchen, aber es ist tatsächlich die Realität: Frau Schweinemett hat es getan – sie hat ihren Traum vom eigenen Buch verwirklicht. Herausgekommen ist eine realsatirische Geschichtensammlung, die sich sogar verkauft, obwohl die junge Autorin mit dem skurrilen Namen nie damit gerechnet hätte.
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