Dich erwartet eine ungewisse Zukunft, Nr. 7′000′000′000.

Stellen Sie sich vor, auf der Erde lebten nur halb so viele Menschen – jeder Zweite wäre kurz mal weg. Vor gerade mal 44 Jahren war es so: damals bewohnten 3,5 Milliarden Menschen den Planeten. Seither hat sich Homo sapiens erfolgreich vermehrt – und vermehrt sich weiter.

Alles im Griff?

Beim Einschätzen von Gefahren sagen Gefühle und Statistik etwas anderes. Ist schon lange nichts mehr passiert, neigen wir dazu, Risiken zu unterschätzen.

Je frischer die Erinnerung, desto fragiler ihre Gedächtnisspur

Die Kapazitäten des Gehirns sind beschränkt. Nicht alles, was wir täglich sehen, hören oder lesen, bleibt in Erinnerung. Die ersten Minuten bis Stunden sind für neue Informationen entscheidend. Dann werden die Erinnerungen daran gefestigt – oder sie werden vergessen.

Warum Menschen ihren Abfall auf die Strasse werfen.

Besonders in der wärmeren Jahreszeit liegt auf öffentlichen Plätzen Müll in rauen Mengen. Dass er auf Parkbänken und in Blumenkisten nichts zu suchen hat, weiss jeder. Warum aber lassen die Menschen ihren Abfall trotzdem liegen?

Die vergessene Zukunft

Unsere Spuren werden in 10′000 Jahren grösstenteils verwischt sein. Teilen wir den Menschen der Zukunft etwas mit über unsere Zivilisation!

Sind wir noch zu retten?

In die Zukunft zu schauen, ist heikel. Das wissen all jene, die sich mit einer Fehlprognose schon einmal der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Die Zukunft ist unberechenbar, weil derart viele und unvorhersehbare Faktoren in den Lauf der Dinge hineinspielen.

Der Herz-Klassiker

Warum immer mehr Menschen an Herzinfarkten starben, wollten die amerikanischen Gesundheitsbehörden Ende der 1940er Jahre wissen. Daher starteten sie in der Kleinstadt Framingham eine gross angelegte Studie. Nach einigen Jahren zeigte sie: Hohe Blutdruck- und Cholesterinwerte verkürzen das Leben. Doch diese Resultate waren erst der Anfang einer langen Reihe von Erkenntnissen, die heute Grundlage für Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten sind.

Treibhausgas Methan

Vor drei Milliarden Jahren tauchten auf der Erde Bakterien auf, die das Treibhausgas Methan produzierten und so für höhere Temperaturen sorgten – heute gedeihen ähnliche Bakterien in Rindermägen, Reisfeldern und auf Abfallhalden. Und wie damals steigt die Temperatur auf der Erde an.

Der Zufall ist nicht immer gerecht

Der Zufall ist unser ständiger Begleiter – auch im Alltag, wenn wir nicht daran denken. Doch unser Gehirn hat Mühe, den Zufall zu erkennen und sieht Muster, wo es keine gibt. Und es gaukelt uns so vor, wir hätten die vollständige Kontrolle über unser Leben.