Caroline L. Jensen: „Frau Bengtsson geht zum Teufel“

Als die perfekte schwedische Hausfrau Bengtsson mit dem sexy pinken Lippenstift, rosa Hauspantöffelchen und der Badewanne mit Massagefunktion stirbt, glänzt ihre Wohnung brav, lecker duftet ihr Essen… doch dann kommt der Teufel!

Dirk Kurbjuweit: „Angst“

Nichts ist normal, nichts selbstverständlich, nichts sicher – das war früher einmal. Dirk Kurbjuweit zieht uns hinein in Ereignisse, die einen unscheinbaren Bürger zum Mörder machen und uns gnadenlos vor die Frage stellen: Könnte ich das auch?

Andrea Camilleri: „Die Sekte der Engel“

Patriarchen schützen die Ehre der Familie, Priester die der Kirche, die Anwälte suchen noch danach. In seinem Roman „Die Sekte der Engel“ tischt uns der sizilianische Autor Camilleri einen Skandal auf, bei dem kein Stein auf dem anderen bleibt.

Viola di Grado: „Siebzig Acryl, dreissig Wolle“

Die 19 Jahre alte Camelia übersetzt Waschmaschinenanleitungen, bis ihr Wen mit chinesischen Schriftzeichen wieder Leben einhaucht. Viola di Grado zieht in ihrem Erstling alle Register und malt in Leuchtfarben jugendliche Abgründe an graue Wände.

Irvin D. Yalom: „Das Spinoza-Problem“

Wie vertragen sich Philosophie und Psychoanalyse? Indem wir unseren Gedanken auf den Grund gehen, können wir beides betreiben. Genau das macht uns Yalom in seinem Roman zwischen Naziparolen und portugiesischer Inquisition vor.

Elena Chizhova: „Die stille Macht der Frauen“

Eine unaufgeklärte junge Frau erwartet ein Kind – unehelich und fremdbestimmt. Elena Chizhovas Russland ist grau, kalt und unmenschlich; und doch brennt ein warmes Feuer in der Küche und es riecht nach frischen Piroggen.

Elio Pellin, Ulrich Weber (Hg.): «… all diese fingierten, notierten, in meinem Kopf ungefähr wieder zusammengesetzten Ichs»

Im Prozess der Selbstdarstellung fliessen fiktionale Elemente mit ein – gewollt, geplant und unvermeidbar. Diese Beitragssammlung zeigt literaturwissenschaftlich verschiedene Facetten und Formen, wie Schweizer Autoren mit ihrer Realität umgehen.

Fabio Geda: „Emils wundersame Reise“

Auf seiner Irrfahrt reist Emil versteckt in LKWs und Autos, als Matrose auf einem Schiff und als Sohn eines Fremden im Zug. Er ist 13 Jahre alt und mutig wie Tex. Gedas packender Jugendroman ist mehr als das, er ist ein Blick hinter die Kulissen des modernen Europas.

André Kubiczek: “Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn”

Deutschland und Laos, Abschied und Neuanfang: Dieser Roman füllt den Spalt zwischen Tür und Angel, zwischen „Jenosse Feldwebel“ und gelber Frangipaniblüte, mit Persönlichkeit, Tiefgang und einem Hauch Poesie.

Alice Munro: „Was ich dir schon immer sagen wollte“

Verirrte, Enttäuschte und alleine Zurückgelassene – die Kanadierin Alice Munro erschafft packende Antihelden – auf Zeit. Nun liegen die 13 melanscholischen und messerscharfen Kurzgeschichten aus dem Jahr 1974 erstmals auf Deutsch vor.

Erika Pluhar: „Im Schatten der Zeit“

Familie und Krieg verändern nicht nur die Träume der begabten, eigenwilligen Kunsthandwerkerin Anna, sondern auch sie als Mensch. Erika Pluhar erschafft eine inspirierende Protagonistin in einem Text zwischen Märchen und Realgeschichte.

Sophie van der Stap: „Was, wenn es Liebe ist“

Die Liebe hat viele Gesichter und die Jungautorin Sophie van der Stap beschreibt drei davon – das Flüchtige, das Sehnsüchtige und die Freundschaft. Für diesen charmanten und warmherzigen Roman wählt sie den besten und einzigen Schauplatz: Paris.

Anne De Witt: “Im Land der Mond-Orchidee”

Eine junge, sitzengelassene Schwangere bricht zur Reise ihres Lebens ins ungewisse Java auf. Anne de Witt beschreibt das Aufeinanderprallen von Moralvorstellungen Ende des 19. Jahrhunderts und die Universalität der Liebe.

Milena Moser: “Montagsmenschen”

Den Ansprüchen anderer zu genügen ist nicht genug, denn glücklich macht es nicht. Milena Moser schenkt uns vier Figuren, die mitten im Leben stehen, mit ihm hadern, mit vollem Einsatz kämpfen und den Leser in ihr Leben hineinziehen.

Nicci French: „Blauer Montag“

Erzähl mir deine Träume und ich sage dir, was du gestern getan hast – so das unglaubliche Vorgehen der eigenwilligen Protagonistin. Die Psychotherapeutin Frieda Klein kommt durch einen Patienten einem dunklen Verbrechen auf die Spur. Spannungsgeladen und kompromisslos beginnt mit „Blauer Montag“ die neue Thriller-Reihe von Nicci French.

Mara Meimaridi: „Die Hexen von Smyrna“

In „Die Hexen von Smyrna“ geht es um den Weg einer jungen Frau aus der tiefsten Armut hinein in die elegantesten Kreise von Smyrna. Mara Meimaridis erster Roman beschreibt die Macht von Zaubertränken und Magie in der multikulturellen orientalischen Stadt Ende des 19. Jahrhunderts.

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