Erika Pluhar: „Im Schatten der Zeit“

Familie und Krieg verändern nicht nur die Träume der begabten, eigenwilligen Kunsthandwerkerin Anna, sondern auch sie als Mensch. Erika Pluhar erschafft eine inspirierende Protagonistin in einem Text zwischen Märchen und Realgeschichte.

Sophie van der Stap: „Was, wenn es Liebe ist“

Die Liebe hat viele Gesichter und die Jungautorin Sophie van der Stap beschreibt drei davon – das Flüchtige, das Sehnsüchtige und die Freundschaft. Für diesen charmanten und warmherzigen Roman wählt sie den besten und einzigen Schauplatz: Paris.

Anne De Witt: “Im Land der Mond-Orchidee”

Eine junge, sitzengelassene Schwangere bricht zur Reise ihres Lebens ins ungewisse Java auf. Anne de Witt beschreibt das Aufeinanderprallen von Moralvorstellungen Ende des 19. Jahrhunderts und die Universalität der Liebe.

Milena Moser: “Montagsmenschen”

Den Ansprüchen anderer zu genügen ist nicht genug, denn glücklich macht es nicht. Milena Moser schenkt uns vier Figuren, die mitten im Leben stehen, mit ihm hadern, mit vollem Einsatz kämpfen und den Leser in ihr Leben hineinziehen.

Nicci French: „Blauer Montag“

Erzähl mir deine Träume und ich sage dir, was du gestern getan hast – so das unglaubliche Vorgehen der eigenwilligen Protagonistin. Die Psychotherapeutin Frieda Klein kommt durch einen Patienten einem dunklen Verbrechen auf die Spur. Spannungsgeladen und kompromisslos beginnt mit „Blauer Montag“ die neue Thriller-Reihe von Nicci French.

Mara Meimaridi: „Die Hexen von Smyrna“

In „Die Hexen von Smyrna“ geht es um den Weg einer jungen Frau aus der tiefsten Armut hinein in die elegantesten Kreise von Smyrna. Mara Meimaridis erster Roman beschreibt die Macht von Zaubertränken und Magie in der multikulturellen orientalischen Stadt Ende des 19. Jahrhunderts.

Monika Helfer: “Oskar und Lilli”

Sie sind klug, anpassungsfähig und einsam. Monika Helfer lässt die Geschwister Oskar und Lilli Überlebensstrategien entwickeln und sich ihr Schicksal selbst erklären.

Henriette Kuhrt: “Männer in Serie”

Ein One-Night-Stand-Albtraum, der nicht enden will, das Biest, in welchem mehr steckt und die sorglose Jugend, die plötzlich vorüber sein kann – wenn das Baby kommt. Ein pinkes Buch, das hält, was es verspricht.

Marie NDiaye: “Selbstporträt in Grün”

Gestochen scharfe Bilder, glasklare Ehrlichkeit und eine Direktheit, die Dinge bei ihrem Namen zu nennen, all dies ist in „Selbstportät in Grün“ vereint. Das Buch lebt und zieht den Leser hinein in das fremde Leben einer Frau, die zwischen Welten, Generationen und Zeiten wandelt und sich dabei selbst treu zu bleiben versucht.

Carolin Römer: “Die irische Meerjungfrau”

Eine beinahe kitschige irische Landschaft, schwarzer Humor und Unmengen an Whisky, das sind die Zutaten, mit denen Carolin Römer ihren ersten Fin O’Malley Krimi zubereitet. Das Resultat erstaunt und ist unglaublich erfrischend. Es gibt wohl selten Krimiautoren, bei denen man so oft lachen muss, und die es trotzdem schaffen, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Konrad Paul Liessmann: „Das Universum der Dinge“

Die Selbstverständlichkeit, mit welcher wir im Alltag unsere Umwelt wahrnehmen, Gegenstände unhinterfragt benutzen und konsumieren, bestimmt unser tägliches Leben. Wir bemerken diese Dinge oft erst, wenn sie fehlen. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann lässt den Leser in „Das Universum der Dinge“ hinter Alltägliches blicken und seine Tragweite erahnen.