2010 – Die Rückkehr der Bümpliz | Theater Winkelwiese, Zürich

Seltsame Wesen nähern sich mit ihrem Raumschiff der Erde und bitten um Landeerlaubnis. Doch so einfach ist das nicht, denn sie werden zuerst einmal verhaftet. Antje Thomas und die Gruppe Trainingslager inszenieren das Thema Heimat humorvoll und spielen mit dem Genre des Science-Fictions.

“Brief an den Vater“ Franz Kafka | Theater Neumarkt, Zürich

Zürich, 11. Mai 2010 – Kafkas Texte sind keine einfache Kost, sein Wesen komplex. Ein Schlüsselwerk, das einen Zugang zu seiner Selbstwahrnehmung vermittelt, ist “Brief an den Vater“, geschrieben in nur drei Tagen. Barbara Webers Inszenierung bringt Kafkas kompliziertes Selbst und sein Schreiben dem Zuschauer ein Stück näher.

Euripides “Alkestis” (Schauspielhaus Zürich, Pfauen)

Zürich, 10. Februar 2010 – Was, wenn man lebt, weil ein geliebter Mensch sich an seiner Statt opfert? Siegt Freude oder Schuld? Und wofür lohnt es sich, zu leben? Karin Henkel holt das Euripideische Drama Alkestis ans Schauspielhaus und inszeniert eine moderne Version der griechischen Tragödie.

Samuel Beckett, Peter Handke “Das letzte Band“, “Bis dass der Tod euch scheidet“ (Schauspielhaus Zürich)

Zürich, 22. Januar 2010 – Das letzte Band/Bis dass der Tod euch scheidet ist die Verbindung zweier Monologe von Samuel Beckett und Peter Handke. Einmal aus männlicher und einmal aus weiblicher Sicht wird eine lange zurückliegende Liebesgeschichte erzählt.

“Aussenseiter Häuser“ am Theater am Gleis, Winterthur (Interview)

Winterthur, 1. November 2009 – Florian Toberer gibt mit “Aussenseiter Häuser” in Winterthur sein Debüt. Und spielt auch gleich selber mit. Entstanden ist ein eindrückliches, beklemmendes Maskentheater, das mit ausdrucksstarken Schauspielern und passender Musik überzeugt. Florian Toberer erklärt, wie das Stück entstanden und was zentral dabei ist.

Nikolaj Gogol “Der Revisor“ (Schauspielhaus, Zürich)

Zürich, 30. Oktober 2009 – Sebastian Nübling bringt Gogols “Der Revisor” (1836) nach Zürich. Obwohl der Klassiker bereits mehr als 150 Jahre alt ist, hat er keinesfalls an Aktualität eingebüsst. Das laute, groteske und überzeichnete Stück zeigt ein breites Repertoire an ausschliesslich negativen Reaktionen auf die Angst, kontrolliert und erwischt zu werden.