<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>nahaufnahmen.ch &#187; Rico Steinemann</title>
	<atom:link href="http://www.nahaufnahmen.ch/author/rico-steinemann/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.nahaufnahmen.ch</link>
	<description>Das Magazin im Netz</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 20:11:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>&#8220;OFF BEAT&#8221; von Jan Gassmann</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/11/05/off-beat-von-jan-gassmann/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/11/05/off-beat-von-jan-gassmann/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 19:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf der Leinwand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9720</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/11/05/off-beat-von-jan-gassmann/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/11/offbeat-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Jan Gassmann, ein vielversprechendes Schweizer Regietalent präsentiert mit OFF BEAT seinen ersten Spielfilm über einen erfolglosen Rapper.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>OFF BEAT</h1>
<div id="attachment_9721" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9721" title="offbeat" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/11/offbeat.jpg" alt="Bild: http://www.offbeat-film.com" width="550" height="309" /><p class="wp-caption-text">Bild: http://www.offbeat-film.com</p></div>
<p><strong><span style="font-family:Arial" lang="DE-CH">Jan Gassmann, ein vielversprechendes Schweizer Regietalent, präsentiert mit OFF BEAT seinen ersten Spielfilm über einen erfolglosen Rapper.<br />
 </span></strong></p>
<p>Von Simon Inauen</p>
<p><span style="font-family:Arial" lang="DE-CH">Pathetisch langsam nimmt OFF BEAT einen mit auf eine Reise auf die andere Seite der Stadt. Auf eine Seite, auf welcher Träume unerfüllt bleiben, Hoffnungen bleichen und Erwartungen verblühen. Mit umgekehrten Klavierklängen im Ohr laufen wir durch unsere Quartiere, unsere Clubs, erleben Exzesse und Liebesakte und werden langsam eingeführt in das Unvermögen zu leben, wenn zu viel Freiheit ohne äusseren Zwang und inneren Anspruch auf eben diese selbst gezimmerten Erwartungen und Hoffnungen trifft. Wenn sich unverdaute Missverständnisse mit Unehrlichkeit verbinden und Ängste die Kreativität anketten. Man zum Junkie wird. Und alles so ist wie man es nie wollte. Sich die Welt gegen einen stellt und man sich selbst gegen die Welt. Wenn die Liebsten dann die Seiten wechseln und man alleine unvermeidlich in eine panische Leere fällt und dann die letzten Überbleibsel seines Lebens zerreist um vielleicht ganz unten nochmals neu anzufangen.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial" lang="DE-CH">OFF BEAT ist ein gelungenes Erstlingswerk, ein Trip von oben nach unten, schön aber ehrlich, direkt und unverblümt, wie wir es von Jan Gassmann gewohnt sind. Diesmal zerbricht der Mensch nicht am unverschuldeten Schicksal, sondern an seinem eigenen Unvermögen.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial" lang="DE-CH"><br />
 </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/11/05/off-beat-von-jan-gassmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nächtlicher Zauber, morgendlicher Kater</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/09/05/nachtlicher-zauber-morgendlicher-kater/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/09/05/nachtlicher-zauber-morgendlicher-kater/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 11:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9584</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/09/05/nachtlicher-zauber-morgendlicher-kater/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/09/Vision2-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Die letzten Beats der Streetparade hallten wohl noch in einigen Köpfen nach, da lud das Vision-Festival schon zum nächsten sommerlichen Tanz auf die sogenannte Sonnenterasse in Sigriswil, hoch über dem Thunersee. Ein Szenario aus dem Bilderbuch für „Berner Oberland-Tourismus“, 8500 Tanzwütige und elektronische Clubmusik während 24 Stunden: Vision 2011 im nahaufnahmen.ch Bericht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Nächtlicher Zauber, morgendlicher Kater</h1>
<div id="attachment_9585" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9585 " title="Vision2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/09/Vision2.jpg" alt="Alle Bilder: Andreas Frei" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Das Raumschiff Vision auf Zwischenhalt in Sigriswil. Alle Bilder: Andreas Frei</p></div>
<h2>Vision Festival, 20.8.2011, Sigriswil</h2>
<p><strong>Die letzten Beats der Streetparade hallten wohl noch in einigen Köpfen nach, da lud das Vision-Festival schon zum nächsten sommerlichen Tanz auf die sogenannte Sonnenterasse in Sigriswil, hoch über dem Thunersee. Ein Szenario aus dem Bilderbuch für „Berner Oberland-Tourismus“, 8500 Tanzwütige und elektronische Clubmusik während 24 Stunden: Vision 2011 im nahaufnahmen.ch Bericht!</strong></p>
<p>Eiger, Mönch und Jungfrau thronen majestätisch im goldigen Abendlicht, die letzten Sonnenstrahlen spiegeln sich im Thunersee, nur schon die 20-minütige Postautofahrt von Thun nach Sigriswil hält genügend pittoreske Eindrücke bereit, um jede asiatische Touristengruppe zu befriedigen. Bei der Ankunft auf dem Vision-Gelände in Sigriswil wird schnell klar, warum die Veranstalter für einmal kurz sesshaft geworden sind. Die Location könnte nicht besser sein. Wunderbar eingebettet in die Natur, mit grandioser Aussicht und trotz dem hügeligen Gelände einer grossen, ebenen Tanzfläche vor der Main Stage. Mit einbrechender Dunkelheit entfaltet sich dann der ganze Zauber der Vision. Aufwändige Visuals werden auf umliegende Bäume und das Zelt, welches die kleinere Stage 2 enthält, projiziert und sorgen für ständig wechselnde Lichtspielereien. Über der Main Stage bilden schwebende Luftballons ein durchlässiges „Dach“, es hat wehende Fahnen und brennende Finnenkerzen, deren Rauch die Mainstage bald in einen neblig mystischen Ort verwandeln.</p>
<div id="attachment_9586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9586 " title="Zelt1" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/09/Zelt1.jpg" alt="Zelt1" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Tanzzelt Nr. 1. Musikalisch und visuell abwechslungsreich. </p></div>
<p><strong>Zwischen hartem Minimal, Nina Simone und Marvin Gaye!</strong></p>
<p>Natürlich steht auch an der Vision neben all den visuellen Anreizen, der schönen Location und den Chai-Zelten, die Musik im Mittelpunkt. Es ist ein El Dorado für jeden Anhänger der elektronischen Clubmusik. Ein grosser Spielplatz für Erwachsene, der einem an drei verschiedenen Stages, Livebands oder DJs präsentiert, die immer dafür sorgen, dass der Beat niemals aufhört. Das ist herrlich verspielt, melodiös und warm, wie bei Dirty Doerig, ehemaliger Bar25 Resident, im Tanzzelt Nr. 1. Oft bedienen sich die DJs für die housigen Tracks im Fundus der schwarzen Musiktradition, man hört Remixe von Marvin Gayes „What’s going on“ oder Nina Simones „Funkier than a mosquito tweeter“ und kommt so erfreulich in den Genuss von Stimmen, die man an der Vision eher nicht erwartet hätte. Abwechslungsreich zeigt sich auch das erstmals an der Vision vertretene Zelt des Zürcher Clubs Hive, das ebenfalls ohne Scheuklappen das gesamte Spektrum elektronischer Musik abdeckt und somit für all jene zum sicheren Tanzhafen wird, die mal eine kurze Minimalpause brauchen. Sogar ein Remix von Barry Levys „Under mi sensi“ findet hier Platz, Reggae und die Vision, darauf muss man erstmal kommen. Anders dagegen die Main Stage, hier regiert Minimal der härteren Gangart, der mit zunehmendem Fortschreiten der Nacht zu einem Einheitsbrei zu verkommen droht.</p>
<p><strong>Schöne neue Extrawelt!</strong></p>
<p>Definitiv nicht in diesen Einheitsbrei gehört hingegen das deutsche Duo Extrawelt. Arne Schaffhausen und Wayan Raabe wollen sich nach eigener Aussage, „etwas trauen, große Sounds und mehr Melodien wagen. Sonnenaufgangs-Szenario, Energie, Revolution und Kaputtheit, all das sind Teile der Extrawelt“. Besser als in ihren eigenen Worten, kann man ihr Set nicht beschreiben. Immer treibend, immer fordernd, (man merkt ihnen die Goa-Psytrance-Vergangenheit an), trotzdem auch „Melodien“ und jede Menge „Sonnenaufgangs-Szenarios“. Als unbestrittener Höhepunkt auf der Main Stage, lockte das norddeutsche Duo die irrwitzigsten Töne aus ihren Rechnern und liess das Visionpublikum euphorisch und ausgelassen zurück.</p>
<div id="attachment_9587" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9587" title="Extrawelt" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/09/Extrawelt.jpg" alt="Extrawelt" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Grossartiges Highlight der Mainstage: Extrawelt</p></div>
<p><strong>Frühstück mit Sven</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Während mit der aufgehenden Sonne, die trockene, warme und sternenklare Nacht zu Ende geht und sich ein weiterer Hitzetag ankündigt, lichten sich langsam die Reihen. Platz gabs die ganze Nacht überall mehr als genug, doch nun stehen und tanzen bald nur noch die hartgesottenen Druffies. Headliner Sven Väth beginnt sein Set um 09:00 morgens zum Frühstück, das entfernte Wummern des 4/4 Taktes dringt bei den einen durch die Zeltwand und löst bei anderen (immer noch) euphorische Jubelschreie aus. Der nächtliche Zauber ist bei Tageslicht verflogen, es zeigen sich nun die Spuren der letzten Nacht, nicht nur auf dem Festivalgelände, sondern auch in den Gesichtern der Besucher. Langsam pilgert der Grossteil der (gemäss Sanität) 8500 Besucher in Richtung Festivalshuttle und somit zurück in die Zivilisation. Sven Väth hin oder her, irgendwann „isch gnueg Heu dune!“</p>
<div id="attachment_9588" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9588" title="sunrise" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/09/sunrise.jpg" alt="sunrise" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Die Sonne geht auf, Headliner Sven Väth und sein Set sind noch 3 Stunden entfernt.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/09/05/nachtlicher-zauber-morgendlicher-kater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Konzertsaal und Technoclub</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/27/zwischen-konzertsaal-und-technoclub/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/27/zwischen-konzertsaal-und-technoclub/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 11:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9517</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/27/zwischen-konzertsaal-und-technoclub/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/BBF21-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Das Brandt Brauer Frick Ensemble zeigt wie man mit einem klassischen Orchester Techno auf die Bühne zaubert. Ein eindrückliches Experiment, das jedoch ein klein wenig Wucht vermissen lässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Zwischen Konzertsaal und Technoclub</h1>
<div id="attachment_9518" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9518" title="BBF2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/BBF21.jpg" alt="Alle Bilder: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Alle Bilder: Luka Beluhan</p></div>
<h2>Brandt Brauer Frick Ensemble, 12. 8. 2011, KKL, Luzern</h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das Brandt Brauer Frick Ensemble zeigt wie man mit einem klassischen Orchester Techno auf die Bühne zaubert. Ein eindrückliches Experiment, das jedoch ein klein wenig Wucht vermissen lässt.</strong></p>
<p>Zu Beginn des Abends stellten Studenten der Schweizer Hochschulen der Künste (Basel, Zürich, Bern und Luzern) ihre audiovisuellen Beiträge zum Thema „Nacht“ vor, die für ausserhalb der Kunstszene verkehrende Menschen wohl unter dem Wort „abstrakt“ abgekanzelt würden. Der nur spärlich gefüllte Luzernersaal im KKL füllte sich gegen Mitternacht etwas mehr, es gab nun Bewegung auf der Bühne, das BBF Ensemble installierte sich.</p>
<p>Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick setzen sich mit ihren sieben Mitmusikern an ihre Instrumente und legen los ohne ein Wort zu verlieren. Ihre Musik spricht für sich selbst. Die kurze, knapp einstündige Live-Show, dient als Plattform zur Präsentation ihrer Debütscheibe „You make me real“. Schnell wird klar, dass sich hier ausgezeichnete Musiker gefunden haben, die sowohl die klassische Musik, als auch die Rhythmen der Clubs dieser Welt bestens kennen. Doch irgendwie vermag der Funke nicht so recht zu springen. Songs wie „Bop“, die sich während neun Minuten detailverliebt und verspielt zu einem clubwürdigen Abschluss aufbauen, werden handwerklich beeindruckend umgesetzt, doch es fehlt die letzte Wucht, vielleicht auch die Lautstärke, damit sich der Luzerner Saal in einen brodelnden Club verwandelt hätte. Was wohl auch gar nicht das Ziel war, denn wer das deutsche Trio tags darauf ohne Ensemble an der Lethargy spielen sah, weiss, dass sie zu dritt die Bässe wummern lassen, als gäbe es kein Morgen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9519" title="BBF1" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/BBF11.jpg" alt="BBF1" width="550" height="365" /></p>
<p>So bleibt der Eindruck von wunderbar begabten Musikern, die ihre Idee von der Heirat klassischer Musik mit Techno, gespielt von echten Instrumenten und ohne elektronische Unterstützung, eindrücklich umsetzen. Das dies mehr zum staunen, denn zum tanzen verleitet, muss im Rahmen des KKL nicht weiter stören.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/27/zwischen-konzertsaal-und-technoclub/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen!</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/wo-sich-fuchs-und-hase-gute-nacht-sagen/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/wo-sich-fuchs-und-hase-gute-nacht-sagen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 09:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertvorschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9380</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/wo-sich-fuchs-und-hase-gute-nacht-sagen/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/vision2-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Zum Abschluss des Sommers 2011 gibt sich hoch über dem Thunersee nochmals das Who’s Who der elektronischen Musikszene ein Stelldichein. Sogar die Sonne scheint aufs Vision-Weekend garantiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen!</h1>
<div id="attachment_9381" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9381" title="vision2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/vision2.jpg" alt="Alle Bilder: vision-festival.ch" width="550" height="366" /><p class="wp-caption-text">Alle Bilder: vision-festival.ch</p></div>
<h2>Vision Festival, 20. 8. 2011, Sigriswil</h2>
<p><strong>Zum Abschluss des Sommers 2011 gibt sich hoch über dem Thunersee nochmals das Who’s Who der elektronischen Musikszene ein Stelldichein. Sogar die Sonne scheint aufs Vision-Weekend garantiert.</strong></p>
<p>Angeführt von Stammgast Sven „Gudde Laune“ Väth wird auch dieses Jahr das beschauliche Sigriswil zumindest für eine Nacht in den Sog der elektronischen Musikwelt gezogen. Wie immer gibt es neben ausgewählten DJs (Mathias Kaden, Magda, Marco Carola et al) auch wieder Livemusik (Fiji, Kadebostan, Zachov et al) und den unbezahlbaren Ausblick über den Thunersee und die dahinter liegenden Alpen. Der Aufwand diesen Anlass auf die Beine zu stellen, muss immens sein, das ganze Material muss auf 1000 m gekarrt und aufgebaut werden, neben den Bühnen ist auch die besonders aufwändige Dekoration nicht zu vergessen! Da kann man den Organisatorn nur ein Kränzchen widmen. Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei. Lasst uns noch einmal feiern gehen!</p>
<div id="attachment_9382" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9382 " title="Vision1" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/Vision1.jpg" alt="Traumhafte Aussicht von traumhafter Location: Vision 2011" width="550" height="236" /><p class="wp-caption-text">Traumhafte Aussicht. Traumhafte Location: Vision 2011</p></div>
<p><a href="http://www.vision-festival.ch/">Vision </a></p>
<p>Tickets:</p>
<p><a href="http://www.vision-festival.ch/tickets/">Starticket</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/wo-sich-fuchs-und-hase-gute-nacht-sagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Oase am Zürichsee</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/eine-oase-am-zurichsee/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/eine-oase-am-zurichsee/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 09:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9362</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/eine-oase-am-zurichsee/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/BBF1-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Eine wahrlich fantastische Dekoration, vier unterschiedliche Stages, eine Überraschung auf dem Dach und ein Sonnenaufgang, der keine Wünsche übrig liess: Die Lethargy 2011 im nahaufnahmen.ch Rückblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Eine Oase am Zürichsee</h1>
<div id="attachment_9363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9363" title="BBF1" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/BBF1.jpg" alt="Wunderbare Deko, grossartige Musik, Lethargy 2011. Alle Bilder: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Wunderbare Deko, grossartige Musik, Lethargy 2011. Alle Bilder: Luka Beluhan</p></div>
<h2>Lethargy, Rote Fabrik, 13.8.2011</h2>
<p><strong>Eine wahrlich fantastische Dekoration, vier unterschiedliche Stages, eine Überraschung auf dem Dach und ein Sonnenaufgang, der keine Wünsche übrig liess: Die Lethargy 2011 im nahaufnahmen.ch Rückblick.</strong></p>
<p>Rund um das Seebecken zelebrieren am Nachmittag und frühen Abend angeblich 900 000 den kollektiven Exzess, es wird buchstäblich bis zum Umfallen gefeiert, das Wummern der Technobeats scheint allgegenwärtig und endlos. Lovemobiles, Future Stage, Bellevue Stage, Main Stage und wie sie alle heissen, pauken pausenlos um die Wette. Carl Cox hier, Boyz Noise da, Friedas Büxe Clubbühne nochmals woanders. Aufgepasst! Sonst wird einem schwindelig. Der nachmittägliche Technokarneval löst sich gegen Mitternacht langsam auf und hinterlässt ein Schlachtfeld, das sogar Neapel blass aussehen lassen würde.</p>
<p><strong>Ein pulsierender Ruhepol</strong></p>
<p>Wie anders präsentiert sich da die Rote Fabrik. Bedingt durch den gleichzeitigen Ansturm all jener, die gerne am See weiterfeiern möchten, gibt es kurzzeitig etwas Hektik vor dem Eingang, doch ist man einmal drin, wartet ein verträumt schön gestaltetes Fabrikgelände. Wie jedes Jahr war den Lethargy Machern keine Mühe zu gross, um aus Aktionshalle, Clubraum, Ziegel und Fabriktheater ein Potpourri aus visuellen Reizen und elektronischer Clubmusik zu kochen. So geht auch hier beatmässig die Post ab, aber es ist ungemein relaxter, als während der Parade. Trotz vollem Haus hat es Platz, es herrscht kein Gedränge und die Musik spielt sich, mit einer Ausnahme (dazu später), drinnen ab.</p>
<div id="attachment_9364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9364" title="ambiance" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/ambiance1.jpg" alt="Auf dem Fabrikgelände gibts überall etwas zu bestaunen." width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Fabrikgelände gibts überall etwas zu bestaunen.</p></div>
<p>So wird der Platz am See vor dem Ziegel oh Lac zu einer grossen Chillout Zone, ausgestattet mit wunderschön ausgeleuchteten Bäumen und dem Vollmond, der über dem Wasser leuchtet. Eine kleine kreative Oase. So fühlt sich die Lethargy irgendwie an, wenn Zürich am Streetparade Wochenende zu einer gigantischen Technowüste anwächst.</p>
<p><strong>Brandt Brauer Frick zum Zweiten!</strong></p>
<p>Wer am Glastonbury, Coachella, Sonar und Melt!-Festival spielt, der darf natürlich auch an der Lethargy nicht fehlen. So machte das deutsche Trio, welches nach eigener Aussage mal schauen wollte, was passiert wenn sie „Techno, mit Jazz und moderner Klassik mischen“ in der prächtig dekorierten Aktionshalle den Anfang. Welch ein Kontrast zum Vorabend im KKL in Luzern. Ein zehnköpfiges Orchester sorgte dort für die passenden Töne, was musikalisch äusserst hochstehend war, jedoch ab und zu etwas Wucht vermissen liess. Hier jedoch standen die Herren nur zu dritt auf der Bühne, Paul Frick in der Mitte und zuständig für die Elektronik, Daniel Brandt für die Percussion und Jan Brauer an den Keys neben ihm. Von fehlender Wucht keine Spur! Keys und Percussion verliehen dem technoiden Set das gewisse spielerische Etwas, dennoch erkannte man die Klassikmusiker vom Vorabend kaum wieder. Einen solchen Wandel spielend zu vollziehen und auf beiden Bühnen einen hervorragenden Auftritt hinlegen zu können, das kann definitiv nicht jeder von sich behaupten. Brandt Brauer Frick gehören mit Sicherheit zu den besseren Entdeckungen der jüngeren Zeit.</p>
<div id="attachment_9365" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9365" title="BBF2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/BBF2.jpg" alt="Brandt Brauer Frick!" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Brandt Brauer Frick!</p></div>
<p><strong>Dreckige Bässe, akustische Feinheiten, Wahnsinnstrompeten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Im Ziegel gab sich mit Stenchman ein Vertreter aus der Kategorie „englische Bassmusik“ die Ehre, was nichts anderes hiess als volle Kanne DUBSTEP!! Die Bässe dröhnten, die Körper wippten und Stenchman scheute sich auch nicht davor ab und zu eine Prise Hiphop einzustreuen. Das am Schluss seines Sets noch alle Gläser im Ziegel auf den Regalen standen, scheint im Nachhinein wie ein kleines Wunder. Wer zwischen den Stages hin und her wechselt, kam in unregelmässigen Abständen immer wieder in den Genuss eines Konzertes auf dem Dach des Fabriktheaters. Mit akustischen Gitarren spielte dort ein Duo ganz ohne Elektronik, was auf grossen Anklang stiess und strahlende Gesichter im Fussvolk zur Folge hatte. Ein wunderbarer Kontrast, ein akustischer Ruhepol in einer elektronischen Musikwelt. Defintiv keine Ruhe gab es jedoch im Clubraum.</p>
<div id="attachment_9366" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9366" title="CR" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/CR.jpg" alt="CR" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Im Clubraum dasselbe wie überall, visuelle und musikalische Spielereien auf hohem Niveau.</p></div>
<p>AKA AKA feat. Thalstroem waren an der Reihe und was erst nach einem gewöhnlich guten DJ-Set aussah, wurde durch den Trompete und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blaswandler">Electronic Wind Instrument</a> spielenden Thalstroem zu einem aussergewöhnlichen Auftritt. Der Kontrast zwischen den treibenden Technobeats und den schaurig schön melancholischen Liveparts mit der Trompete passte fantastisch, die dazugehörenden Lichtspiele und Visuals im Clubraum sorgten für das Übrige. Das war ganz grosse Klasse.</p>
<p>So vergeht an der Lethargy die Nacht wie im Fluge, man wechselt zwischen den Locations hin und her, sieht Brandt Brauer Frick und HipHopper Blake Worrell lange nach ihren Auftritten strahlend auf dem Festivalgelände umherziehen, zieht sich auch mal zurück an den Steg am See und ehe man sich versieht geht die Sonne wieder auf. In einer Art und Weise, welche all die schönen Lichtspiele und Dekorationen auf einmal erblassen lässt. Lethargy 2012 wir freuen uns!</p>
<div id="attachment_9367" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9367" title="sunrise" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/sunrise.jpg" alt="Die Ruhe nach dem Technosturm." width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Die Ruhe nach dem Technosturm.</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/17/eine-oase-am-zurichsee/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Welcome to the Warehouse!</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/16/welcome-to-the-warehouse/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/16/welcome-to-the-warehouse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 08:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9328</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/16/welcome-to-the-warehouse/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/GAclose2-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Grosses Kino im Komplex. Mit ihrer Red Light Show setzen Groove Armada neue Masstäbe in der Kategorie "audiovisuelles Rundumentertainment".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Welcome to the Warehouse!</h1>
<div id="attachment_9329" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9329 " title="GAclose2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/GAclose2.jpg" alt="Tom Findley und Andy Cato, umgeben von LED-Wänden. Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Tom Findley und Andy Cato, umgeben von LED-Wänden. Alle Bilder: Luka Beluhan</p></div>
<h2>Groove Armada, 11.8.2011, Komplex 457, Zürich</h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Grosses Kino im Komplex. Mit ihrer Red Light Show setzen Groove Armada neue Masstäbe in der Kategorie &#8220;audiovisuelles Rundumentertainment&#8221;.</strong></p>
<p>Tom Findley und Andy Cato haben also nach 10 äußerst erfolgreichen Jahren ihre Liveband aufgelöst und sind fürs Jahr 2011 zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. An den sogenannten Warehouse Parties nahm ihre steile Karriere Mitte der Neunziger Jahre ihren Anfang, nun touren Groove Armada wieder als DJ-Duo durch die Welt. Früher rockten sie illegale Lagerhallenparties, heute sind sie während  des Sommers Residents im legendären Space auf Ibiza. Die Locations ändern sich, geblieben aber ist ihr Talent, die richtigen elektronischen Leckerbissen auszuwählen, um ihr Publikum aufs Tanzparkett zu locken. Mit der Rückkehr zum traditionellen DJ-Set kehren Tom und Andy quasi in ihre Vergangenheit zurück, dafür machen sie mit der visuellen Umsetzung der Red Lights Tour zwei Schritte vorwärts in die Zukunft.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9330" title="GAcrowd2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/GAcrowd2.jpg" alt="GAcrowd2" width="550" height="365" /></p>
<p>Es war schliesslich „a groove armada affair“, und dabei wird auch in die visuelle Umsetzung der Show verdammt viel Arbeit investiert. Das sah dann folgendermassen aus: Hinter, neben und vor dem DJ-Pult waren ganze Wände voller LED-Lämpchen und neben ihren Macbooks standen die zwei Redlight Cameras, die der Show ihren Namen geben. Mithilfe der Kameras steuern die Bewegungen von Cato und Findley die Visuals, welche auf den LED Wänden vorbeiflimmern, wenn es nicht gerade ein Sternenhimmel oder sonstige Spielereien sind. Eine an sich simple, aber bestechende Idee, denn es sollte ein audiovisuelles Erlebnis der besonderen Art werden. DJ Shadow und Amon Tobin haben diesbezüglich die Latte in nicht vorhandene Höhen getrieben, Groove Armada wollten da nicht hintanstehen.</p>
<div id="attachment_9344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9344" title="GAstars" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/GAstars.jpg" alt="Zwei leuchtende Äpfel umringt von leuchtenden Sternen. Tom und Andy in ihrem LED Würfel." width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Zwei leuchtende Äpfel umringt von leuchtenden Sternen. Tom und Andy in ihrem LED Würfel.</p></div>
<p>Das Komplex 457 war ansprechend gefüllt, doch bei weitem nicht ausverkauft und manch eines der älteren Paare erwartete wohl eine Show, die mehr in die Richtung des Albums „Back to mine“ ging. Doch Groove Armada als Liveband und Groove Armada als DJ-Duo, das sind zwei verschiedene Welten. Während die Vielseitigkeit als Liveband eine der grossen Stärken war, zeigen die beiden als DJs wie fest sie immer noch mit beiden Beinen in den Clubs dieser Welt verwurzelt sind. Es dominieren wuchtige Technobeats, selten werden dabei eigene Hits wie „Paper Romance“ oder „Superstylin“ eingeflochten, auch diese jedoch nicht in der originalen Version, sondern mit einer viel härteren Gangart, eben wie es sich für ein verrauchtes Warehouse gehört. Das ging gehörig in die Beine, so dass man zwischendurch fast vergass auch mal wieder nach vorne zuschauen, um die visuelle Umsetzung zu bestaunen. Ein überaus gelungener Auftakt in ein Weekend, in dem sich Zürich noch lange zum Rhythmus der Technobeats bewegen sollte.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/16/welcome-to-the-warehouse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Techno unplugged mit Brandt Brauer Frick!</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/08/techno-unplugged-mit-brandt-brauer-frick/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/08/techno-unplugged-mit-brandt-brauer-frick/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 08:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertvorschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9268</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/08/techno-unplugged-mit-brandt-brauer-frick/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/Brand-Brauer-Frick-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>„Wir probieren mal, was passiert, wenn wir Techno, moderne Klassik und Jazz mischen.“ Das Resultat dieser Idee ist das aussergewöhnliche Debütalbum „You make me real“. Der wahre Zauber von Brandt Brauer Frick entfaltet sich jedoch bei den einzigartigen Live-Shows, wenn das Trio zu einem zehnköpfigen Ensemble anwächst und den Spagat zwischen Clubmusik und abendländischer Musiktradition auf der Bühne wagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Techno unplugged mit Brandt Brauer Frick!</h1>
<div id="attachment_9269" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9269 " title="Brand-Brauer-Frick" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/Brand-Brauer-Frick.jpg" alt="Brand-Brauer-Frick" width="550" height="319" /><p class="wp-caption-text">Aussergewöhnliche Musik, aussergewöhnliche Videos. BFF-Klone im Video &quot;Bop&quot;. </p></div>
<h2>12. 8. 2011 VisioNight 11 Lucerne Festival, KKL, Luzern/ Rote Fabrik, Lethargy, 13.8.2011, Zürich</h2>
<p><strong>„Wir probieren mal, was passiert, wenn wir Techno, moderne Klassik und Jazz mischen.“ Das Resultat dieser Idee ist das aussergewöhnliche Debütalbum „You make me real“. Der wahre Zauber von Brandt Brauer Frick entfaltet sich jedoch bei den einzigartigen Live-Shows, wenn das Trio zu einem zehnköpfigen Ensemble anwächst und den Spagat zwischen Clubmusik und abendländischer Musiktradition auf der Bühne wagt.</strong></p>
<p>Gilles Peterson hatte schon 2010 an dem deutschen Trio Brandt Brauer Frick derart einen Narren gefressen, dass er sie und ihre „handgemachte Clubmusik“ (<a href="http://www.zeit.de/kultur/2011-05/brandt-brauer-frick-trio">Die Zeit</a>) auf seiner Worldwide-Show (<a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/b006wq8d">Gilles Peterson Worldwide BBC Radio 1</a>) über Wochen hinweg spielte und sie so schlagartig einem grösseren Publikum bekannt machte. Mittlerweile spielen BBF auf den renommiertesten Festivals der Welt, egal ob Coachella oder Glastonbury, ob Melt! oder Sonar, der „akustische“ Techno von Daniel Brandt, 26, Jan Brauer, 25, und Paul Frick, 31, scheint weltweit den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Neben Festivals und Kunstmuseen, sind sie wohl auch das einzige Live-Orchester das je im Berghain, einem Eckpfeiler der Berliner Technoszene, gespielt hat. Es ist ein Live-Erlebnis der ganz besondern Art, wenn das Trio und die sieben Mitmusikern Techno mit Jazz und moderner Klassik vermischen. Ohne Hilfe von Drumcomputern oder sonstigen Rechnern, nur mit echten Instrumenten, entsteht hier ein Sound, der den Bogen zwischen der traditionellen, klassischen Musik und der elektronisch orientierten Zukunft bietet. Anders als bei Jeff Mills oder Carl Craig, welche auch schon mit Klassik-Orchestern aufgetreten sind, dabei aber lediglich ihre Hits mit einem Orchester nachspielten, suchen BFF nach anderen Wegen. Ihre Songs entstehen von Beginn an durch die Instrumentierung mit ihren sieben Mitmusikern. Mit Geige, Cello, Posaune, Tuba, Harfe, Flügel, drei Percussionisten und Moog Synthesizer weben sie ihre komplexen Soundteppiche und versuchen so, Techno musikalisch weiterzuentwickeln.</p>
<p>Nun bekommt man am Wochenende der Streetparade gleich zweimal die Chance auf ein unvergessliches Live-Erlebnis mit dem BBF-Ensemble. Am Freitag im KKL in Luzern und am Samstag in Zürich im Rahmen der Lethargy. Natürlich bietet dieselbe über BBF hinaus auch diesen Sommer wieder ein Programm, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft, doch von allen Acts die am überfüllten Weekend der Street Parade in Zürich auftreten, sind Brandt Brauer Frick, derjenige den man auf keinen Fall verpassen sollte.</p>
<p>Im Netz:</p>
<p><a href="http://www.brandtbrauerfrick.de/">Brandt Brauer Frick</a></p>
<p><a href="http://www.lucernefestival.ch/de/festivals/festival_im_sommer_2011/veranstaltung/visio_night11/">Lucerne Festival VisioNight</a></p>
<p><a href="http://lethargy.ch/cms/">Lethargy</a></p>
<p>Tickets:</p>
<p><a href="http://www.lucernefestival.ch/de/festivals/festival_im_sommer_2011/veranstaltung/visio_night11/">VisioNight</a></p>
<p><a href="http://lethargy.ch/cms/?tickets">Lethargy</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/08/techno-unplugged-mit-brandt-brauer-frick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Back to the roots!</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/back-to-the-roots/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/back-to-the-roots/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertvorschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9228</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/back-to-the-roots/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/GA-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Nachdem sie mit ihren spektakulären Live-Shows weltweit an den wichtigsten Festivals für Furore sorgten, kehren Andy Cato und Tom Findlay zurück dahin, wo für sie alles angefangen hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Back to the roots!</h1>
<div id="attachment_9229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9229" title="GA" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/GA.jpg" alt="Groove Armada present: Red Light. Bild: http://www.komplex457.ch/" width="550" height="309" /><p class="wp-caption-text">Groove Armada present: Red Light. Bild: http://www.komplex457.ch/</p></div>
<h2>Groove Armada, Komplex 457, Zürich</h2>
<p><strong>Nachdem sie mit ihren spektakulären Live-Shows weltweit an den wichtigsten Festivals für Furore sorgten, kehren Andy Cato und Tom Findlay zurück dahin, wo für sie alles angefangen hat</strong>.</p>
<p>In die sogenannten „Warehouses“ wo in England die ersten grossen Tanzfeste mit elektronischer Musik organisiert wurden. Angekündigt wird das Ganze folgendermassen: „A 4 decks, multi F-X, audio visual DJ experience. Rooted in the warehouse. Delivered stadium style“ Die Visuals werden dabei mit <a href="http://www.xbox.com/de-DE/kinect/">Kinect-Hardware</a> generiert, ähnlich derjenigen, die auch in den neuesten Xbox 360 Konsolen verwendet wird. Während bei der Konsole die Spiele live durch die Bewegungen der Gamer gesteuert werden, werden bei Groove Armada die Bewegungen von Tom und Andy die Visuals steuern. Schon immer legten Groove Armada viel Wert auf die visuelle Umsetzung ihrer Live-Shows, so dass man sich hier definitiv auf etwas Einzigartiges freuen kann. Kommt hinzu, dass ihre Musik seit Beginn ihrer Karriere, ob als DJs oder als Liveformation, noch jeden Saal in eine glücklich tanzende Masse verwandelt hat. Ein Start ins Street Parade Wochenende wie er aufregender nicht sein könnte. I see you baby, shakin that ass!</p>
<p><a href="http://www.groovearmada.com/">Groove Armada</a></p>
<p><a href="http://www.komplex457.ch/">Komplex 457</a></p>
<p>Tickets:</p>
<p><a href="http://www.starticket.ch/0ShowInfo.asp?ShowID=44603&amp;ShowDetails=1">Starticket</a></p>
<p><a href="http://www.ticketcorner.ch/">Ticketcorner</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/back-to-the-roots/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soundwave Croatia: Der wahr gewordene Festivaltraum!</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/soundwave-croatia-der-wahr-gewordene-festivaltraum/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/soundwave-croatia-der-wahr-gewordene-festivaltraum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 13:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9193</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/soundwave-croatia-der-wahr-gewordene-festivaltraum/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/sunset-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>nahaufnahmen.ch macht sich auf die Reise und berichtet schamlos unkritisch vom wohl besten Festival der Welt. Bericht aus einem kleinen Paradies für Musikliebhaber. Life is a beach!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Soundwave Croatia: Der wahr gewordene Festivaltraum!</h1>
<div id="attachment_9194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9194    " title="sunset" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/sunset.jpg" alt="Die Sonne versinkt im Meer, eine lange Nacht beginnt. Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Spektakel für die Ohren, Schauspiel für die Augen. Bestes Festival der Welt. Bild: Luka Beluhan</p></div>
<h2>Soundwave Festival, 22.–24. Juli, Petrcane, Kroatien</h2>
<p><strong> nahaufnahmen.ch macht sich auf die Reise und berichtet ausführlich und schamlos unkritisch vom wohl besten Festival der Welt. Bericht aus einem kleinen Paradies für Musikliebhaber. Life&#8217;s a beach!<br />
 </strong></p>
<p>Wo kann man den ganzen Tag mit Flipflops und Badehose rumtigern, mit den  Füssen im adriatischen Meer und einem Bierchen in der Hand zu erlesenen  Tunes von der Crème de la Crème der englischen DJ-Szene tanzen? An welchem Festival sitzt Headliner Andreya Triana gemütlich mit einer Zeitung unter einer Pinie und geniesst die Aussicht ohne dabei gestört zu werden? Wo sonst sieht man Headliner Bonobo mit seiner Freundin wie ein Tourist durchs Fischerdörfchen schlendern? Am Soundwave Festival, Petrcane, Kroatien.</p>
<p>Wer sich auf der Website von <a href="http://soundwavecroatia.com/">Soundwave Croatia</a> umsieht, der bekommt schnell das Gefühl, dass dies entweder das mit Abstand beste Festival werden könnte, welches man je besucht hat oder aber, dass irgendwo ein Haken dran sein muss. Mit turmhohen Erwartungen steigt man ins Auto, kommt nach 12 Stunden Fahrt in Petrcane an und nach drei Tagen Soundwave weiss man: Es ist mit Abstand das BESTE FESTIVAL, das man je besucht hat.</p>
<p>Aber von vorne. Da wäre fürs Erste die Festival-Location. Unschlagbar gelegen an der Spitze einer kleinen Halbinsel, umgeben vom adriatischen Meer und mit schattenspendenden Pinien bewachsen, ist das eigentliche Gelände eher klein und überschaubar.</p>
<div id="attachment_9217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9217" title="loungin" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/loungin.jpg" alt="Schattenspendende Pinien, glitzerndes Meer, kühle Bise, erlesene Tunes...Soundwave. Bild: Rico Steinemann" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Schattenspendende Pinien, glitzerndes Meer, kühle Bise, erlesene Tunes...Soundwave. Bild: Rico Steinemann</p></div>
<p>Neben der Openair Bühne für die Konzerte hat es die Beach Terrace und die kleinere Forest Stage im Pinienwald. Die Beach Terrace ist ein Tanzdeck, das direkt ans Meer gebaut wurde und vor welchem sich eine kleine Steinterrasse erstreckt, von der man wahlweise direkt ins Meer springen oder aber sich die Füsse beim Tanzen von den ankommenden Wellen abkühlen lassen kann. Tönt übertrieben gut? Genauso so fühlt es sich auch an. Die ganze Terrasse ist so ausgerichtet, dass die tanzfreudigen Gäste auch einen unverstellten Blick auf die untergehende Sonne haben, welche, man ahnt es schon, natürlich direkt vor einem im Meer versinkt. Man möchte sein Glück rausschreien ob der Schönheit dieses Ortes. Und ist dabei noch nicht einmal bei der Musik angelangt.</p>
<div id="attachment_9214" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9214 " title="Beachterrace2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/Beachterrace2.jpg" alt="Schon mal an einem schöneren Ort in den" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Beach Terrace! Bild: Rico Steinemann</p></div>
<p><strong>Andreya zum Sonnenuntergang, Bonobo unterm Sternenhimmel</strong></p>
<p>Während am  Nachmittag verschiedene DJs für einen perfekten Einstieg auf der Beach Terrace und der Openair Bühne sorgen, betritt mit Submotion Orchestra bald das erste grosse Highlight die Bühne. Die siebenköpfige Truppe aus Leeds hat sich innert knapp 2 Jahren eine stetig wachsende Fanbasis erspielt, so dass es nun das erste Mal eng und laut wird vor der Bühne.</p>
<div id="attachment_9197" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9197 " title="submotion ruby" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/submotion-ruby.JPG" alt="Ruby Wood sorgt mit Submotion Orchestra für warmig souliges Livehighlight am späteren Nachmittag. Bild: Rico Steinemann" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Ruby Wood sorgt mit Submotion Orchestra für ein warmig souliges Livehighlight am späteren Nachmittag. Bild: Rico Steinemann</p></div>
<p>Die bezaubernde Ruby Wood legt ihre Stimme über den Soundteppich der Band, welcher tief in Soul, Funk und Jazz wurzelt, aber angereichert durch eine Prise Dubstep und Electronica den Schritt ins 21. Jahrhundert ebenso spielend vollzieht. Wunderschön ist das Ganze. Verschnaufpausen gibt es am Soundwave keine, denn danach steht mit Andreya Triana schon das nächste Schmuckstück auf der Bühne. Umhüllt vom goldenen Abendlicht, mit dem glitzernden Meer hinter sich, glaubt man sich mehr in einem Traum, denn an einem Openair. Dieses weisse Kleid, die wehenden dunklen Locken, diese Stimme! Sie steht zum dritten Mal in Petrcane auf der Bühne und verzaubert das Publikum auch heuer wieder ab dem ersten Ton. Egal ob sie die souligen Stücke von ihrem Debütalbum „Lost where I belong“ spielt (produziert von niemand geringerem als Bonobo) oder eine Coverversion von Eurythmics „Sweet Dreams“ anstimmt, diese Frau hat Charisma und Stil. Und das Beste war, dass man sie im Doppelpack haben konnte. Denn kaum war ihr eigenes Konzert vorbei, stand sie schon wieder auf der Bühne um Bonobos Songperlen „The Keeper“, „Stay the same“ und „Eyesdown“ den letzten Schliff zu verleihen.</p>
<div id="attachment_9198" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9198" title="Andreya" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/Andreya.JPG" alt="Nach dem Zeitung lesen, der Doppelauftritt. Andreya Triana mit Bonobo. Bild: Rico Steinemann" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Nach dem Zeitung lesen, der Doppelauftritt. Andreya Triana mit Bonobo. Bild: Rico Steinemann</p></div>
<p>Und welch grossartige Momente schenkte uns Simon Green. Es war nun Nacht geworden, die Szenerie mit Hauptbühne, Pinien, Meer und Sternenhimmel war an sich schon schwer zu toppen, da wollte sich auch Bonobo mit Band keine Blösse geben. Es ist schlicht ein Privileg diesem Mann und seinen fantastischen Mitmusikern bei ihrem Handwerk zuzuschauen. Das neue Album „Black Sands“ steht klar im Mittelpunkt des Auftritts, hin und wieder angereichert durch älteres Material. Musik zum Träumen, zum Tanzen, zum Sich-treiben-lassen. Man wünscht sich, dass sie ewig weiter spielen. Als Bonobo für den letzten Song „In between lines“ neben Andreya Triana auch noch Ruby Wood von Submotion Orchestra auf die Bühne bittet und die beiden Damen ein hinreissendes Duett aufs Parkett legen, gibt’s im Publikum kein Halten mehr. Die Ovationen branden Richtung  Bühne und hinaus in die sternenklare Nacht.</p>
<div id="attachment_9199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9199 " title="bonobo" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/bonobo.JPG" alt="Denkwürdige Momente mit Simon Green aka Bonobo." width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Denkwürdige Momente mit Simon Green aka Bonobo. Bild: Rico Steinemann</p></div>
<p><strong>Bonobo zum Zweiten und ein grossartiger kleiner Drachen </strong></p>
<p>Zeit zum Erholen bleibt am nächsten Tag nicht viel, denn Nachmittags um 13:30 steht schon das Partyboot bereit. Eine simple aber bestechende Idee, (allerdings für einen Zusatzpreis von 15 £), die sich grosser Beliebtheit erfreut. Ein alter Holzkahn wird dabei flugs mit 2 Plattenspielern, monströsen Boxen, diversen DJs und einer Bar ausgerüstet und los geht’s. So tuckert das Boot während vier Stunden gemütlich der malerischen kroatischen Küste entlang, es wird auf dem Sonnendeck relaxt oder ausgelassen getanzt und die Grenze zwischen Artist, Veranstalter und Festivalbesucher ist aufgrund der Enge bald nicht mehr vorhanden.</p>
<div id="attachment_9200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9200" title="bonoboboat" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/bonoboboat.JPG" alt="Von der Livebühne ans DJ Pult auf dem Boot. Bonobo zum zweiten. Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Von der Livebühne ans DJ Pult auf dem Boot. Bonobo zum zweiten. Bild: Luka Beluhan</p></div>
<p>Bonobo gibt sich erneut die Ehre und beweist wie gut er auch als DJ eine Crowd zu rocken vermag. Mit ihm sorgen DOP, Kutmah und Cheeba für eine aufregende Reise ohne Scheuklappen vor den Genregrenzen. HipHop, Dubstep, D’n’B, Reggae, Funk und Soul vom Feinsten wird häppchenweise von den Zeremonienmeistern serviert und tanzend, lachend und springend vom dankbaren Partyvolk aufgenommen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang lädt die Crew der Argonaut („Croatian Pirates. The Fear of the Adriatic Sea“) seine Fracht aus und leicht schwankend macht man sich auf zur Beach Terrace. Ein Mojito zur Erfrischung, die Füsse wieder ins Wasser und Bill Withers „lovely day“ aus den Lautsprechern während langsam die Sonne im Meer versinkt? So enden hier die Tage und beginnen die langen Nächte. Die schwedischen High School Freunde Little Dragon sorgen für den Einstieg in die Nacht und den unbestrittenen Live-Höhepunkts des Samstags. Angeführt von der betörenden Sängerin und Perkussionistin Yukimi Nagano präsentieren die Electro-Souler aus dem hohen Norden ihre neue Scheibe „Ritual Union“.</p>
<div id="attachment_9201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9201  " title="yuki" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/yuki.jpg" alt="Schlicht fantastisch!Little Dragon und ihr Frontengel Yuki. Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Schlicht fantastisch!Little Dragon und ihr Frontengel Yukimi. Bild: Luka Beluhan</p></div>
<p>„Dirtier and more direct“ wie sie selber sagen, geht das neue Album mehr in die Beine als seine Vorgänger, dennoch bleibt genug Zeit für träumerische und sphärische Momente, besonders schön „Feather“ aus dem Vorgängeralbum „Machine Dreams“. Die beleuchteten Baumkronen vor und hinter der Bühne und der Sternenhimmel darüber sorgen erneut für die perfekte Hintergrundkulisse. Ein weiteres magisches Konzert in einer lauen kroatischen Sommernacht. Nach eineinviertel Stunden reiht man sich gerne in der langen Reihe von verliebten Bewunderern der asiatischen Schönheit ein, die von Gilles Peterson über Flying Lotus und Raphael Saadiq bis hin zu Roots Drummer ?uestlove reicht.</p>
<p><strong>Barbarella Disco vs. Magic Forest</strong></p>
<p>Aus Respekt vor den Anwohnern von Petrcane und wohl auch den Hotelgästen auf der Halbinsel wird um Punkt 01:00 die Openair Party von draussen in die Barbarella Disco verschoben. Im kleinen Schmuckstück, offensichtlich in den 70er Jahren stehen geblieben, wird jede Nacht zum finalen Tanz geladen. Leider haben von den 3000 Festivalbesuchern nur 600 Platz in der Disco, so dass nur die Frühaufsteher (oder jene, die gar nicht erst zu Bett gingen), welche am Infostand den Gratiseintritt holten, Einlass finden. Dubstep oder Oldschool HipHop, Jimi Hendrix oder ein Schuss Disco, D’n’B oder doch lieber Funk? Wie immer gibt’s Tanzmusik jeglicher Couleur und sie sorgt für euphorisch ausgelassene Stimmung. Leider aber wird es im vollen Club bald auch unerträglich heiss. Doch auch hierfür gibt es eine Lösung. Nicht weit vom Festivalgelände entfernt befindet sich nämlich der „Magic Forest“. Von den gastfreundlichen Locals so genannt, lockt der magische Wald zum illegalen Tanz unter freiem Himmel. Der Clubsauna kann man so elegant ausweichen. Ein kurzer, abenteuerlicher Spaziergang dem felsigen Ufer entlang, und schon erreicht man eine alternative Outdoor-Disco wie sie schöner nicht sein könnte. Während in Zürich unter Autobahnbrücken illegal gefeiert wird, haben sich hier ein paar Kroaten aus Zadar ihr kleines Waldparadies erschaffen. Bar, Soundsystem (wenn denn der Generator funktioniert) und Holzterrassen zum Tanzen über dem Wasser, so feiert man die Feste in Kroatien. Eine willkommene Alternative für all diejenigen, welche sich nicht daran stören, das eine oder andere amüsante Gespräch mit englischen oder kroatischen Druffis zu führen.</p>
<p><strong>Sturmwarnung und fulminanter Schlusspunkt</strong></p>
<p>Schon am frühen Nachmittag lauern dunkle Wolken am Horizont, kräftiger Wind zieht auf, das Meer zischt und schäumt, man bereitet sich auf einen stürmischen letzten Festivaltag vor.</p>
<div id="attachment_9202" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9202 " title="zero7" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/zero7.jpg" alt="Zero 7 DJ Set vor bedrohlicher Wolkenkulisse. Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Zero 7 DJ-Set vor bedrohlicher Wolkenkulisse. Bild: Luka Beluhan</p></div>
<p>Unbeirrt ob dieser Widrigkeiten spielt überraschend Zero 7 auf der Beach Terrace sein zweites und ungeplantes Festivalset und haut den stetig tanzwilligen Festivalgängern ein DJ-Set um die Ohren, das es in sich hat. Die nächste aufregende Reise durch diverse Musikstile, immer schön verwurzelt in der englischen Bassmusik. Leider vermag auch dies den ankommenden Sturm nicht aufzuhalten. Bald regnet es in Strömen und an weitere DJ-Sets oder gar Live-Musik im Freien ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu denken. Gegen Abend beruhigt sich das Wetter wieder, das Publikum aber bleibt alles andere als ruhig, als das englische HipHop Urgestein Roots Manuva gegen Mitternacht die Bühne entert. Wie sehr britische Musikfans auf Bässe und ausgeflippte Beats stehen, wird auch hier wieder schnell klar. Schon bei den ersten verzerrten Tönen von „Witness“ geht ein Jubelschrei durchs Publikum, als dann der Beat einsetzt, dreht die Menge vollends durch. Trotz langen Tagen und Nächten brodelt es noch einmal gewaltig vor der Bühne und Roots Manuva und Band setzen einen energetischen und würdigen Schlusspunkt des Festivals.</p>
<p><strong>Made in UK</strong></p>
<p>Rob Waller hatte folgende Idee: &#8220;To create a small, boutique festival based around the music that we love. In the most beautiful place possible.“</p>
<div id="attachment_9204" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9204 " title="ambiance" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/ambiance.jpg" alt="&quot;...the most beautiful place possible?&quot; Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">&quot;the music that we love in the most beautiful place possible.&quot; Mission accomplished. Bild: Luka Beluhan</p></div>
<p>Diese Idee wurde brillant verwirklicht und nach der dritten ausverkauften Ausgabe von Soundwave Croatia denken die beiden Festivalväter Noah Ball und Rob Waller bereits an einen sanften Ausbau ihrer Festivalperle. Die beiden Konzertpromoter von <a href="http://www.soundcrashmusic.com/">Soundcrash</a> (Rob Waller, London) und New Bohemia (Noah Ball, Leeds) nutzen ihre exzellenten Kontakte in Englands blühender unabhängiger Musikszene von Ninja Tunes bis Warp, um ihren Traum vom sponsorenunabhängigen Festival zu verwirklichen. Wie Mitorganisator James Parks in einem kurzen Gespräch während der Boatparty erzählt, ist dies jedoch nur möglich, weil die Artists erheblich tiefere Gagen als üblich akzeptieren. Artists und Promoter kennen sich, man fühlt sich ein bisschen wie eine grosse Familie und es herrscht tatsächlich eine sehr entspannte, ja familiäre Stimmung in Petrcane. Interviewanfragen werden von der höflichen Pressedame freundlich abgelehnt, („nobody really wants to work here, you know? Go grab a beer and have some fun“) und die Reihenfolge der Bands und DJs gibt’s erst am ersten Festivaltag. Zuverlässig ist der Zeitplan ohnehin nicht, was aber wirklich keine Rolle spielt, denn egal wem man zuhört, die gebotene Musik ist stets ein Genuss. Britische Organisation (sogar die für den Anlass gemietete Halbinsel „The Garden“ gehört einem Briten), britische Künstler und für hiesige Verhältnisse britische Eintrittspreise (89 £) sorgen denn auch dafür, dass gefühlte 95% der Besucher von der Insel stammen. Doch keine Angst, es sind nicht die glatzköpfigen, bierbäuchigen Hooligans aus Mallorca, welche ans Soundwave pilgern. Hierher kommen die jungen, musikinteressierten Menschen, die sonst in den Clubs von London, Bristol oder Manchester ihren Lieblingen lauschen. Keine Schlägereien, keine Aggression, man ist lieb zueinander hier. Ist ja auch ein schöner Ort. Klar, auch hier gibt die eine oder andere, die sich vor lauter Trunkenheit nicht mehr selber auf den Beinen halten kann, oder den einen oder anderen Möchtegernrockstar, der mal eben kurz das Bewusstsein verliert. Doch die gibt es an jedem Festival und immer waren tatkräftige Freunde zur Stelle um sich darum zu kümmern. Was nach drei intensiven Festivaltagen neben der Schönheit des Ortes am meisten in Erinnerung bleibt, ist zweifelsohne die stetige Präsenz ausgezeichneter Musik. Egal welcher Stil, egal ob live auf der Konzertbühne, oder vom DJ auf  der Beach Terrace, es wird durchgehend die passende Musik gespielt.</p>
<div id="attachment_9203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-9203" title="beachterraceDJ" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/08/beachterraceDJ1.jpg" alt="Der Stoff aus dem die DJ Träume sind. Bild: Luka Beluhan" width="550" height="365" /><p class="wp-caption-text">Der Stoff aus dem die DJ Träume sind. Bild: Luka Beluhan</p></div>
<p>Ein Festival, das kreative, unabhängige, eigenwillige Musik unterstützt und fördert, fernab von riesigen Sponsorenlogos und Plattenmultis und Lady Gagas. Ein kleines Paradies für den Musikliebhaber. Könnte sein, dass Thomas D vom Soundwave spricht wenn er sagt: „Es gibt nichts zu verbessern, nichts was noch besser wär, außer dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/08/05/soundwave-croatia-der-wahr-gewordene-festivaltraum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Güsche 2011 in Hochform</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/07/19/gusche-2011-in-hochform/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/07/19/gusche-2011-in-hochform/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 10:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=9124</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/07/19/gusche-2011-in-hochform/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/Güsche-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Drei Tage prächtiges Wetter sorgten für einen rappelvollen Gurten. Von wahrlich umwerfenden Momenten in der Zeltbühne, Leistenbrüchen und professionellen Müllsammlern. Das Gurtenfestival 2011 im nahaufnahmen.ch-Bericht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Güsche 2011 in Hochform</h1>
<div id="attachment_9126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-9126" title="Güsche" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/Güsche.jpg" alt="Alle Bilder: gurtenfestival.ch/konzertbilder.ch" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Alle Bilder: gurtenfestival.ch/konzertbilder.ch</p></div>
<h2>Gurtenfestival, 14.-17. Juli 2011, Bern</h2>
<p><strong>Drei Tage prächtiges Wetter sorgten für einen rappelvollen Gurten. Von wahrlich umwerfenden Momenten in der Zeltbühne, Leistenbrüchen und professionellen Müllsammlern. Das Gurtenfestival 2011 im nahaufnahmen.ch-Bericht.</strong></p>
<p>Nach 90 fantastischen Minuten entlässt eine letzte grosse Ovation Anders Trentemoller in die laue Berner Sommernacht. Vorbei war ein Konzert, das einen grandiosen Schlusspunkt hinter den ersten Tag setzte. Die fünfköpfige Liveband um den dänischen Technomastermind begeisterte mit einem Set, das gleichzeitig hart und wunderschön war. Zu Beginn hinter einem Vorhang versteckt, wurde man von Trentemoller bald in eine melancholische und entrückend schöne Klangwelt entführt. Es war eine denkwürdige Vorstellung. Ganz stille Momente wie in „Miss you“ wechselten sich ab mit Songs wie „Moan“, dass beginnend mit einer bezaubernden Melodie und der Unterstützung der betörenden Sängerin, sich langsam aber stetig zum finalen Minimal-Crescendo aufbaut. Sein grösster Hit „What else is there“ ist der fulminante Abschluss der Livekonzerte am Donnerstag. Ein grossartiges Beispiel wie gut elektronische Musik live präsentiert werden kann.</p>
<div id="attachment_9127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-9127" title="Trente" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/Trente.jpg" alt="Denkwürdige Momente mit Trentemoller" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Denkwürdige Momente mit Trentemoller</p></div>
<p>Weniger grossartig zeigten dies zuvor 2many Djs. Das belgische Brüderpaar, welches man gerne zu ihrem aktuellen „App“-Projekt befragt hätte (sie strichen am Vorabend alle Interviewtermine), machten davor auf der Hauptbühne den Auftakt in den clublastigen Teil des Abends. Sie wurden ihrem Ruf als Mash-up Könige dabei spielend gerecht. Im Minutentakt änderten die Songs, mal gab es einen Remix von MGMT dann gab es eine Kollaboration mit The Crookers, doch irgendwie schien das alles ein wenig lieblos und uninspiriert. Da kann man sich auch zu Hause oder unterwegs <a href="http://radiosoulwax.com/">Radiosoulwax</a> anhören. Kate Nash und Noah and the Whale sorgten für einen britischen Pop- und Rockauftakt am Nachmittag und nach den schweren Gewittern, welche die Schweiz in den Tagen zuvor so richtig durchgewaschen hatten, liess perfektes Festivalwetter die Besucher schon am Donnerstag in Scharen auf den Gurten steigen. Die bärtigen Mitglieder der Eels zeigten sich wie immer von ihrer traurigen Seite, und sorgten dabei dafür, dass die Zeltbühne aus allen Nähten platzte. Der „Güsche“ mag Melancholisches.</p>
<p><strong>Von Becherregen und Gänsehaut</strong></p>
<p>Der auch nach 18 Jahren immer noch erstaunlich frische Blumentopf brachte am Freitag erstmals so richtig gute Laune. Im Gegensatz zu Sido im letzten Jahr, ernteten sie keine Pfiffe sondern warmen Applaus für superbe Freestyles, die jeweils unterstützt von DJ und Liveband zu den Beats von 90er Jahre Klassikern wie Tribe, Mobb Deep und KRS-One gereimt wurden. Ihr zwischenzeitlicher Aufruf die Becher (und damit die 2 Franken Pfand), der Organisation <a href="http://www.vivaconagua.org/">Viva con Agua</a> zu spenden oder sie auf die Bühne zu werfen, damit sie vom Topf persönlich übergeben werden könnten, wurde sofort wörtlich genommen und führte zu einem wahren Becherregen Richtung Zeltbühne. Ein schmunzelnder Topf nahms mit Humor und für ein sehr unterstützenswertes Projekt gab es einige Franken in denselben. Die nächsten unverwüstlichen Deutschen liessen kurz darauf erstmals so richtig den Hügel beben.</p>
<div id="attachment_9131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-9131" title="beatsteaks" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/beatsteaks.jpg" alt="Bier, Abendsonne und Punkrock mit den Beatsteaks." width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Bier, Abendsonne und Punkrock mit den Beatsteaks.</p></div>
<p>Seit 16 Jahren schmettern die Beatsteaks ihren knüppelharten Punkrock von der Bühne und auch heuer poggte die von der Abendsonne und genügend kühlem Bier euphorisierte Menge was die Beine hergaben. Was Lokalmatadorin Sophie Hunger auf die Zeltbühne zauberte, hätte kontrastreicher nicht sein können. Das Publikum empfing sie mit offenen Armen und wie sich die scheue Sängerin viersprachig durch ihr Set spielte, hatte schlicht und einfach Klasse. Umgeben von einem Drummer und zwei Multiinstrumentalisten gab es jede Menge Gänsehautmomente, am allermeisten als sie ihr wahrlich berührendes Cover von „Le vent nous portera“ von Noir Désir zum Besten gab.</p>
<div id="attachment_9132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-9132" title="SophieHunger" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/SophieHunger.jpg" alt="Gänsehautmomente mit Sophie Hunger." width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Gänsehautmomente mit Sophie Hunger.</p></div>
<p>Einheimisches Musikschaffen auf höchstem Niveau. Davon hätte sich Mike Skinner eine gute Scheibe abschneiden können. Der Mann befindet sich nach seiner Rücktrittserklärung auf Abschiedstournee und vermag auf seiner Ehrenrunde wie schon am M4Music Festival in keiner Weise zu überzeugen. Zu lust- und energielos präsentiert sich die Band und ihr Frontmann. The Streets im Jahre 2011 sind nur noch ein lauer Aufguss.</p>
<p>Anders ihre Landsmänner und Rockgrössen Kasasbian im Headlinerslot auf der Hauptbühne. Es schien als hätten sich alle der 20 000 Zuschauer vor der Hauptbühne versammelt und Kasabian wurden ihrem Ruf als momentan grösste Rockband Englands locker gerecht. Kraftvolle und ausufernde Rocksongs wie gemacht für die grossen Bühnen dieser Welt spielen die Mannen um Tom Meighan und Sergio Pizzorno und sind damit ein sicherer Wert an jedem Festival. Dass auch ihre Landsmänner und Electro-Pioniere Underworld die grösste Bühne erhalten, bleibt aber wie schon am Openair Zürich letztes Jahr ein Rätsel. Man merkt, dass die Herren ihre Höhepunkte in den 90er Jahren hatten, den ausser bei der Zugabe „Born Slippy“ bleiben die Begeisterungsschübe des Publikums aus.</p>
<p><strong>Sonnenjazzer, Jay Kay vs. YB und professionelle Müllsammler</strong></p>
<p>Auch der dritte Festivaltag liess wettertechnisch keine Wünsche offen, wie schon der Freitag war auch der Samstag ausverkauft und so avancierte Jamie Cullum zum Sonnenjazzer. Der Mann scheut sich nicht Jimi Hendrix’ „The wind cries mary“ zu covern, springt wie wild auf der Bühne umher und spielt seine Entertainerqualitäten voll aus. Nicht jedermanns Sache, aber für einen warmen Nachmittag an der Sonne für die meisten überaus angenehm. Für sehr viele gab es an diesem Samstag ohnehin nur zwei entscheidende Fragen. Kommt Jay Kay trotz Leistenbruch nach Bern? Und wie soll man sich als YB-Fan zwischen Meisterschaftsauftakt gegen Basel und Jamiroquai entscheiden?</p>
<div id="attachment_9133" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-9133" title="Jamiro" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/Jamiro.jpg" alt="Ganze ohne grooven gings trotz Leistenbruch dann doch nicht." width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Ganze ohne grooven gings trotz Leistenbruch dann doch nicht.</p></div>
<p>Der quirlige Jay Kay sollte seine Fans nicht enttäuschen und die YB-Fans fanden sich zu Hunderten vor den Bildschirmen der neu errichteten Red-Lounge wieder. So kam jeder auf seine Kosten. Sichtlich eingeschränkt und nicht so wild tanzend wie gewohnt, aber dennoch frisch und funky sorgten Jamiroquai für strahlende Gesichter. Mit Hut und einer Strickjacke mit südamerikanischem Muster erinnerte Jay Kay ein wenig an einen bolivianischen Bauern, seine Ansprachen liessen aber durch den trockenen Humor keinen Zweifel an seiner Herkunft. Insgesamt war da nichts Neues oder Überraschendes, die meisten Tracks waren Hits aus den 90er Jahren, aber wer wartete schon nicht auf „Cosmic Girl“ und „Virtual Insanity“? 2 Stunden später war es vorbei mit der Gemütlichkeit. Jetzt gabs einen kräftigen Tritt in den Arsch. Die australischen Drum n’ Basser von Pendulum (geplatztes Interview Nr. 2.) spielten sich die Seele aus dem Leib und boten eine atemberaubende Lichtshow kombiniert mit ihrem beinharten, live eingespielten D’n’B. Wohl etwas zu hart für die ruhigeren Gemüter, genau richtig für die Fans vor der Bühne. Es wurde pausenlos gehüpft und gejubelt und mitgejohlt. Eine gewisse Monotonie kann wohl auch der grösste Fan nicht abstreiten, so dass sich die 90-minüte D’n’B Dröhnung doch sehr in die Länge zog. Wenigstens gab es einen rundum positiven Abschluss der Nacht auf der Zeltbühne.</p>
<div id="attachment_9134" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-9134" title="Chromeo" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/07/Chromeo.jpg" alt="Sie lieben Prince und das hört man auch. Chromeo begeistern auf der Zeltühne." width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">Sie lieben Prince und das hört man auch. Chromeo begeistern auf der Zeltühne.</p></div>
<p>Das israelisch-palästinesische Electro-Funk Duo Chromeo (geplatztes Interview Nr. 3) machten aus dem Zelt flugs einen Tanzpalast mit ihren schwer an Prince erinnernden, 80ies lastigen Synthesizer Songperlen. Äusserst tanzbar und ohne Scheu vor Genregrenzen war das Balsam für alle Freunde der etwas subtileren Tanzmusik.</p>
<p>Die Festivalleitung zog eine erfreuliche Bilanz, drei Sonnentage standen dem verregneten Sonntag gegenüber und es herrschte wie jedes Jahr eine friedliche Stimmung auf dem Berner Hausberg. Einzig die gelegentlich vorkommenden Diebstähle auf dem Zeltplatz (dem Zeltnachbarn des Schreibenden, wurde das Zelt aufgeschnitten und die Kamera gestohlen) vermögen einigen wenigen, die es immer noch nicht schaffen ihre Wertsachen auf sich zu tragen, die Freude ein wenig zu trüben. Doch dafür können die Organisatoren herzlich wenig. Schade nur, dass sich mittlerweile alle Festivals in zunehmendem Masse mit diesem Übel herumschlagen müssen. Ein neues Phänomen sind hingegen einige wenige mit Stirnlampe und Plastikhandschuhen ausgerüstete Konzertbesucher, die vor allem während der Nacht emsig den Müll einsammelten und zur Pfandstelle zurückbrachten. Aber nicht um sich so ein, zwei Gratisbiere zu holen. Im Gespräch mit einem dieser Sammler erfährt man folgendes: Sie kommen aus Polen ans Gurten, sammeln während Stunden vorzugsweise in der Nacht (betrunkene Konzertbesucher schmeissen viel eher ihren Becher weg) den Müll auf und verdienen so nach eigener Aussage 800 Franken pro Festivaltag. Man stelle sich das mal vor: Menschen, die einen Tausende Kilometer weiten Weg auf sich nehmen, um den Müll an einem Festival einzusammeln, für den es einen oder zwei Franken Pfand gibt. Ein Betrag, über den die meisten auf unserer Wohlstandsinsel nur lachen können, weshalb ab einem gewissen Alkoholpegel die Becher/Teller halt auf dem Boden und nicht bei der Pfandstelle landen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/07/19/gusche-2011-in-hochform/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

