Didier Decoin: „Der Tod der Kitty Genovese“

Eine erschütternde Geschichte, erschütternd erzählt: Didier Decoin rollt den wahren Fall der Kitty Genovese auf, die am 13. März 1964 im New Yorker Stadtteil Queens Opfers eines Gewaltverbrechens wurde – 38 Zeugen schauten zu und unternahmen nichts.

Tanja Dückers: „Hausers Zimmer“

Mit „Hausers Zimmer“ legt Tanja Dückers einen grandiosen Roman über das Berlin der frühen 80er-Jahre vor. Warmherzig und mit einer grossen Portion Humor lässt sie die Atmosphäre der geteilten Stadt aus dem Blick einer 14-Jährigen noch einmal hochleben und zieht den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann.

Martin Lindstrom: „Brand Sense“

Hand aufs Herz, welche Marke lieben Sie über alles? Apple, Coca Cola oder Starbucks? Schon einmal überlegt, warum? Martin Lindstrom, Experte für Markenbildung, erklärt in seinem Buch, weshalb wir an manche Marken unser Herz verlieren, von anderen aber emotional unberührt bleiben.

Saskia Richter: “Die Aktivistin – Das Leben der Petra Kelly”

Vorkämpferin der deutschen Friedensbewegung und Aushängeschild der Grünen: Petra Kelly (1947-1992) war der politische Shootingstar der 1980er-Jahre und faszinierte auch Menschen ausserhalb Deutschlands. Saskia Richter setzt sich in ihrer Dissertation mit dem Leben und Wirken der Politikerin auseinander – mit Schwerpunkt bei Kellys politischer Laufbahn.

Alice Gabathuler: „Freerunning“

Tempogeladen und jede Menge Adrenalin inklusive: Der Thriller „Freerunning“ legt schon auf Seite 1 mit hoher Geschwindigkeit los und hält diese bis zum Ende durch.

Eli Gottlieb: „Was niemand sah“

Als Star-Autor Rob Spencer zuerst seine Ex-Freundin und dann sich selber ermordet, ist Familienvater Nick zutiefst schockiert: Der Schriftsteller war sein engster Jugendfreund und so etwas wie ein Bruder. Während Nick versucht, die Hintergründe der Tragödie aufzudecken, kommt er Geheimnissen auf die Spur, die sein Leben in den Grundfesten erschüttern.

nahaufnahmen.ch-Filmadvent: 6. Dezember 2010

Na, vom Samichlaus keinen Gritibänz bekommen? Nicht so schlimm, meint das sanfte Licht, das aus dem sechsten Fensterchen strahlt: In güldenem Glanz fragt es leise: Ja, ist den Nahrung für den Menschen gar so wichtig?

Interview mit Alice Gabathuler

Die Ostschweizer Autorin Alice Gabathuler schreibt seit einigen Jahren erfolgreiche Jugendbücher. Ihr neuer Krimi ist neben der gedruckten Version auch als E-Book erschienen. Im Interview mit nahaufnahmen.ch erzählt sie, inwiefern digitale Bücher in der Jugendbuchszene schon ein Thema sind und ob sie Jugendliche wieder vermehrt zum Lesen bringen könnten.

Benedict Wells: “Spinner”

In seinem zweiten Buch erzählt der junge Autor Benedict Wells die turbulente und doch einsame Odyssee eines etwas gleichaltrigen Schriftstellers durch Berlin und die Wirren des Erwachsenwerdens.

Charles Lewinsky: “Der Teufel in der Weihnachtsnacht”

Mit diesem Besuch in der Weihnachtsnacht hätte der Papst wohl nie gerechnet. Der Teufel höchstpersönlich steht plötzlich in den Gemächern des Oberhaupts der katholischen Kirche und will ihn in Versuchung führen. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Lewinsky? Ja, und zwar eine vergnügliche, die ohne jeden Kitsch auskommt.

Janet S. Charles: “Mond über Odessa”

Daria ist jung, hübsch und intelligent. Ihr einziger Makel: Im ukrainischen Odessa geboren zu sein. Deshalb träumt sie vom reichen Prinzen, der dahergeritten kommt und sie ins Paradies auf Erden – besser bekannt als die USA – bringt.

Monika Helfer: “Bevor ich schlafen kann”

Die Wiener Psychiaterin Josi Bartok trifft das Schicksal gleich doppelt: Zuerst verliert sie wegen Krebs ihre Brüste, dann eröffnet ihr ihr Gatte, dass er sich wegen eines Mannes von ihr trennen will. Anstatt zu kapitulieren, leistet Josi mit einer grossen Portion Ironie Widerstand.

“Durch den Wind” von Annika Reich

Drei Frauen, Mitte 30, alle leben in Berlin, alle stecken fest und warten darauf, dass das “richtige Leben” endlich losgeht. Annika Reich hat einen aktuellen Roman geschrieben über die Qual der Wahl und Verzagtheit als Lebensbremsklotz.

“Die verrückten Jahre” von John Glassco

Paris, Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Ein junger Kanadier hat sich in der Stadt niedergelassen, um die schönen Seiten des Lebens in vollen Zügen zu geniessen und dabei möglichst viele prominente Künstler kennen zu lernen. Ein Schelmenstück von einem Autor, der den Leser an der Nase herumführt.

“Ein herrlicher Flecken Erde” von Radka Denemarkova

Mehrmals wird Gita von dem Ort, den sie Zuhause nennt, vertrieben. Jedes Mal kommt sie nur knapp mit dem Leben davon: Von den Nazis als Jüdin gequält, von den Tschechen als Kollaborateurin vertrieben, zuletzt von den Dorfbewohnern als habgierige Alte abgestempelt. Jahrzehnte später fordert sie den Familienbesitz zurück.

„Dämmerschoppen“ von Thomas Hürlimann

Der Ammann-Verlag sagt goodbye. Natürlich nicht ohne seinem Autor Thomas Hürlimann die Chance zu geben, eine gebührende Dernière zu halten: Die kurzweilige Kurzgeschichten-Sammlung „Dämmerschoppen“ ist ein lesenswertes Best-of von Hürlimanns Schaffen zwischen 1981 und 2008.

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