Von Stephan Sigg · Juli 2011

Eine erschütternde Geschichte, erschütternd erzählt: Didier Decoin rollt den wahren Fall der Kitty Genovese auf, die am 13. März 1964 im New Yorker Stadtteil Queens Opfers eines Gewaltverbrechens wurde – 38 Zeugen schauten zu und unternahmen nichts.
Von Stephan Sigg · April 2011

Mit „Hausers Zimmer“ legt Tanja Dückers einen grandiosen Roman über das Berlin der frühen 80er-Jahre vor. Warmherzig und mit einer grossen Portion Humor lässt sie die Atmosphäre der geteilten Stadt aus dem Blick einer 14-Jährigen noch einmal hochleben und zieht den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann.
Von Stephan Sigg · April 2011

Hand aufs Herz, welche Marke lieben Sie über alles? Apple, Coca Cola oder Starbucks? Schon einmal überlegt, warum? Martin Lindstrom, Experte für Markenbildung, erklärt in seinem Buch, weshalb wir an manche Marken unser Herz verlieren, von anderen aber emotional unberührt bleiben.
Von Stephan Sigg · März 2011

Vorkämpferin der deutschen Friedensbewegung und Aushängeschild der Grünen: Petra Kelly (1947-1992) war der politische Shootingstar der 1980er-Jahre und faszinierte auch Menschen ausserhalb Deutschlands. Saskia Richter setzt sich in ihrer Dissertation mit dem Leben und Wirken der Politikerin auseinander – mit Schwerpunkt bei Kellys politischer Laufbahn.
Von Stephan Sigg · Januar 2011

Tempogeladen und jede Menge Adrenalin inklusive: Der Thriller „Freerunning“ legt schon auf Seite 1 mit hoher Geschwindigkeit los und hält diese bis zum Ende durch.
Von Stephan Sigg · Dezember 2010

Als Star-Autor Rob Spencer zuerst seine Ex-Freundin und dann sich selber ermordet, ist Familienvater Nick zutiefst schockiert: Der Schriftsteller war sein engster Jugendfreund und so etwas wie ein Bruder. Während Nick versucht, die Hintergründe der Tragödie aufzudecken, kommt er Geheimnissen auf die Spur, die sein Leben in den Grundfesten erschüttern.
Von Stephan Sigg · Dezember 2010

Na, vom Samichlaus keinen Gritibänz bekommen? Nicht so schlimm, meint das sanfte Licht, das aus dem sechsten Fensterchen strahlt: In güldenem Glanz fragt es leise: Ja, ist den Nahrung für den Menschen gar so wichtig?
Von Stephan Sigg · Dezember 2010

Die Ostschweizer Autorin Alice Gabathuler schreibt seit einigen Jahren erfolgreiche Jugendbücher. Ihr neuer Krimi ist neben der gedruckten Version auch als E-Book erschienen. Im Interview mit nahaufnahmen.ch erzählt sie, inwiefern digitale Bücher in der Jugendbuchszene schon ein Thema sind und ob sie Jugendliche wieder vermehrt zum Lesen bringen könnten.
Von Stephan Sigg · November 2010

In seinem zweiten Buch erzählt der junge Autor Benedict Wells die turbulente und doch einsame Odyssee eines etwas gleichaltrigen Schriftstellers durch Berlin und die Wirren des Erwachsenwerdens.
Von Stephan Sigg · November 2010

Mit diesem Besuch in der Weihnachtsnacht hätte der Papst wohl nie gerechnet. Der Teufel höchstpersönlich steht plötzlich in den Gemächern des Oberhaupts der katholischen Kirche und will ihn in Versuchung führen. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Lewinsky? Ja, und zwar eine vergnügliche, die ohne jeden Kitsch auskommt.
Von Stephan Sigg · November 2010

Daria ist jung, hübsch und intelligent. Ihr einziger Makel: Im ukrainischen Odessa geboren zu sein. Deshalb träumt sie vom reichen Prinzen, der dahergeritten kommt und sie ins Paradies auf Erden – besser bekannt als die USA – bringt.
Von Stephan Sigg · Oktober 2010

Die Wiener Psychiaterin Josi Bartok trifft das Schicksal gleich doppelt: Zuerst verliert sie wegen Krebs ihre Brüste, dann eröffnet ihr ihr Gatte, dass er sich wegen eines Mannes von ihr trennen will. Anstatt zu kapitulieren, leistet Josi mit einer grossen Portion Ironie Widerstand.
Von Stephan Sigg · Juli 2010

Drei Frauen, Mitte 30, alle leben in Berlin, alle stecken fest und warten darauf, dass das “richtige Leben” endlich losgeht. Annika Reich hat einen aktuellen Roman geschrieben über die Qual der Wahl und Verzagtheit als Lebensbremsklotz.
Von Stephan Sigg · Juli 2010

Paris, Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Ein junger Kanadier hat sich in der Stadt niedergelassen, um die schönen Seiten des Lebens in vollen Zügen zu geniessen und dabei möglichst viele prominente Künstler kennen zu lernen. Ein Schelmenstück von einem Autor, der den Leser an der Nase herumführt.
Von Stephan Sigg · April 2010

Mehrmals wird Gita von dem Ort, den sie Zuhause nennt, vertrieben. Jedes Mal kommt sie nur knapp mit dem Leben davon: Von den Nazis als Jüdin gequält, von den Tschechen als Kollaborateurin vertrieben, zuletzt von den Dorfbewohnern als habgierige Alte abgestempelt. Jahrzehnte später fordert sie den Familienbesitz zurück.
Von Stephan Sigg · April 2010

Der Ammann-Verlag sagt goodbye. Natürlich nicht ohne seinem Autor Thomas Hürlimann die Chance zu geben, eine gebührende Dernière zu halten: Die kurzweilige Kurzgeschichten-Sammlung „Dämmerschoppen“ ist ein lesenswertes Best-of von Hürlimanns Schaffen zwischen 1981 und 2008.
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