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	<title>nahaufnahmen.ch &#187; Hintergrund</title>
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	<description>Das Magazin im Netz</description>
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		<title>Top Alben 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 21:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jaronas Scheurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2012/01/07/top-alben-2011/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2012/01/Tom-Waits-Bad-As-Me-cover-300x300-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>nahaufnahmen.ch Redaktor Jaronas Scheurer hat seine persönliche Best-of Liste des Jahres 2011 zusammengestellt. Auf das auch das neue Jahr wieder jede Menge grossartige Musik bringt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>nahaufnahmen.ch Redaktor Jaronas Scheurer hat seine persönliche Best-of Liste des Jahres 2011 zusammengestellt. Auf das auch das neue Jahr wieder jede Menge grossartige Musik bringt!</strong></p>
<p><strong>Tom Waits – Bad As Me </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_10275" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-10275" title="Tom-Waits-Bad-As-Me-cover-300x300" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2012/01/Tom-Waits-Bad-As-Me-cover-300x300.jpg" alt="Meldet sich eindrucksvoll zurück: Tom Waits" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Meldet sich eindrucksvoll zurück: Tom Waits</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Grossmeister kann es noch! Und wie! Eines der bekömmlichsten  Alben von Tom Waits der letzten Jahren, doch dadurch keineswegs  schlechter als eines seiner sonstigen Meisterwerken. Diesmal hat das  scheue Genie eine Vielzahl von Kompagnons um sich geschart: Marc Ribot,  Keith Richards und sogar Flea von den Red Hot Chili Peppers</p>
<p><strong>Seefeel – Seefeel</strong></p>
<p>Das beste Comeback seit langem. Nach 14 Jahren Sendepause erfanden sich Seefeel irgendwo zwischen Shoegaze, Dub und typischen Warp-Klängen neu.</p>
<p><strong>Bright Eyes – The People&#8217;s Key</strong></p>
<p>Gekonnt gealtert! Mit gut 30 Jahren kann auch Conor Oberst nicht mehr den verzweifelten Teenager mimen. Nach seinen Solojahren rettete er sein Projekt Brigth Eyes gekonnt in einen ironischeren, (oberflächlich) freundlicheren Pop hinein.</p>
<p><strong>The Kills – Blood Pressures</strong></p>
<p>Trotz neuartigem A-Promis-Status von The Kills Hälfte Jamie Hince bleiben The Kills ihren kantigen Garage-Wurzeln treu ohne dabei gefälscht oder rückständig zu klingen.</p>
<p><strong>Timber Timbre – Creep on Creepin&#8217;</strong></p>
<p>Unter dem ganzen Indie-Folk Hype (Arcade Fire, Bon Iver und Co.) wohl das eigenständigsten und speziellsten Album. Timber Timbre siedeln sich irgendwo zwischen Sreamin&#8217; Jay Hawkins, schwarz-magischer Romantik, Blues, Tom Waits in einem unberührten Ecken der kanadischen Musikwäldern an und nennen ihre Musik dabei nonchalant „Gothic Rockabilly Blues“.</p>
<p><strong>Shlomo – Bad Vibes</strong></p>
<p>Meiner Meinung ein viel gelungener Entwurf für das Hype-Genre Chill Wave als der allgegenwärtige Panda Bear es mit „Tomboy“ geschafft hat. Chill Wave eklektisch gewürzt mit Hip-Hop à la Gonjasufi und Flying Lotus, Dub, an Avantgarde-Soundart geschulter Loop- und Bearbeitungs-Technik und einer altersuntypischen (Shlohmo zählt knappe 22 Jahre) Reduziertheit.</p>
<p><strong>Bill Callahan – Apocalypse</strong></p>
<p>Bill Callahan legt auf eindrückliche Weise seine äusserst persönliche Sicht auf Amerika dar. Ehrlich, kritisch (vor allem selbstkritisch) und musikalisch überzeugend.</p>
<p><strong>Francisco Meirino – </strong><strong>Recordings of voltage errors, magnetic fields, on-site testimonies &amp; tape tension</strong></p>
<p>Auch das Magazin The Wire ist da meiner Meinung: Der Spanische Klangkünstler Francisco Meirino hat eines der besten Werke im Bereich Noise, Elektroakustik, Avantgarde-Soundart des letzten Jahres geschaffen. Es entspricht sicher nicht den Ohren eines Radio-gewohnten Hörers; doch wer sich auf Meirinos Klanguniversum einlässt, kann in eine Welt eintauchen, in der ein Dur-Dreiklang als störend und ein Brummen eines kaputten Lautsprechers als passend wirken kann.</p>
<p><strong>Anna Aaron – Dogs in Spirit</strong></p>
<p>Auch die Schweiz hat grossartige Künstler in peto: Nach Sophie Hunger eine neue weibliche Songwriter-Sensation. Anna Aaron hat mit ihrem Zweitling ihren Platz irgendwo zwischen der Rockröhre einer PJ Harvey, den Pianoklängen einer Tori Amos, einer leicht religiös-pathetischen Mystik und einem ureigenen Sound voll knarrenden, schweren Türen und dunklen, leeren Säälen.</p>
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		<title>Das Geheimnis um YOKKO</title>
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		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2011/01/06/das-geheimnis-um-yokko/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 15:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michelle Akanji</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2011/01/06/das-geheimnis-um-yokko/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/01/YOKKO_1-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Just zum Jahresbeginn kündigt sich ein neuer Ohrenschmaus in der Schweizer Musikszene an: YOKKO klingt wie eine klare Nacht im Norden. Die momentanen Minustemperaturen sind perfekt für das erste Album der Post-Indie-Band, die 2011 einiges vor hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Das Geheimnis um YOKKO</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_7673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-7673" title="YOKKO_1" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/01/YOKKO_1.jpg" alt="Bild: yokko.tv" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Bild: yokko.tv</p></div>
<p><strong>Just zum Jahresbeginn kündigt sich ein neuer Ohrenschmaus in der Schweizer Musikszene an: YOKKO klingt wie eine klare Nacht im Norden. Die momentanen Minustemperaturen sind perfekt für das erste Album der Post-Indie-Band, die 2011 einiges vor hat.</strong></p>
<p>YOKKO ist ein Kosmos. Oder ein Lebensgefühl. YOKKO kann alles oder nichts sein. Oder beides. Auch der Bandname eröffnet ein Geheimnis: YOKKO ist eine Farbe oder japanische Kirschblüten oder Jazz aus New York oder finnische Häfen. Es gibt keine falschen Assoziationen, denn wer YOKKO hört, weiss was es heisst. „Wir leben YOKKO“, sagen die Bandmitglieder, deren einzelne Identitäten nicht wichtig sind. Die fünf Musiker wollen keinen Hype um ihre Persönlichkeiten, denn sie sehen sich als eine einzige Einheit. Kurz &#8211; YOKKO ist schwer greifbar. Nichts ist wirklich festgelegt, ausser ihre Musik. So wage die Zusammensetzung der Band sein mag, ihr Sound ist geradlinig. „Wir machen keine Kompromisse und folgen einer konkreten Richtung“, erklärt die selbsternannte „Post-Indie“-Band in einem Interview. Wieso die aussergewöhnliche Bezeichnung? „Indie ist vorbei.“, sagt der Keyboarder. Wir erleben momentan die dritte oder vierte Indiewelle, die ständig kopiert wird. Dabei habe es sich bei der Bezeichnung Indie (Independent) einmal um eine Label- und nicht eine Stilfrage gehandelt. Und Röhrenjeans trügen sie auch nicht.</p>
<p><strong>Kompromiss zwischen Eigenwilligkeit und Mainstream</strong></p>
<p>Kühle Ästhetik trifft auf düstere Energie. Wer YOKKO hört, hat Bilder im Kopf: Zu sehen sind kalte, nordische Nächte, Eis, Schnee und hin und wieder Polarlichter. So entsteht eine Synthese von dunkel und hell. Denn die Lichter sind wie Hoffnungsschimmer, die trübes Getöse zu erhellen vermögen. Die Songs beginnen sanft und langsam, verfallen in eine immer stärker werdende Dynamik, bis hin zu einer Explosion von Tausenden von Lichtteilchen. YOKKO-Klänge sind im Norden zu Hause: „Unsere Musik hat in einer klaren kalten Nacht einfach besser Platz als im heissen Trubel von Rio de Janeiro“, erklären sie. Beim ersten Hinhören drängt sich unweigerlich ein weiteres Bild auf: Die britischen „Editors“. Nicht nur die charakteristischen finsteren Stimmen der beiden Sänger sind zum Verwechseln ähnlich, sondern auch die Düsterheit, die Melancholie und eine ganz spezielle Art von distanzierter Hingabe sind ein Etikett, dass beide Bands tragen. Beim zweiten Hinhören lassen sich aber durchaus Unterschiede erkennen: YOKKO tendiert stärker zu Pop. Natürlich animieren die nebelhaften Klänge zum Abdriften, doch antreibende Beats machen die Songs tanzbar. Es scheint als hätten die Schweizer einen Kompromiss zwischen Eigenwilligkeit und Mainstream gefunden.</p>
<p>Instrumentell ist die Band wie jede Rockgruppe zusammengesetzt: Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Sänger. Natürlich nehmen sie sich die Freiheit, auch mal mit fünf Gitarren unterwegs zu sein – einschränken wollen sie sich ja so wenig wie möglich. Im Proberaum treffen sich die fünf seit über einem Jahr. Jeder war zuvor in andere Musikprojekte verwickelt, doch irgendwann hat man sich im „Schweizer Musikerkuchen“ kennengelernt. „Wir jammen nicht ewig rum“ sagen YOKKO. Ein Song kann in einer zehnminütigen Intensivphase entstehen. Andererseits kann es vorkommen, dass sie stundenlang an einem Facebook-Status herumbasteln. Die Musik brauche eine Stütze und hätte es verdient, bestmöglich gemanagt zu werden.</p>
<div id="attachment_7674" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-7674" title="YOKKO_2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2011/01/YOKKO_2.jpg" alt="Bild: yokko.tv" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Bild: yokko.tv</p></div>
<p><strong>Ready to take off</strong></p>
<p>Vergangenen Sommer verbrachte die Band drei Wochen in Florida, um gemeinsam mit den US-Produzenten „Orange Glow Music“ das erste Album aufzunehmen, welches demnächst erscheinen wird. Der Titel ist natürlich noch geheim. Fest steht: YOKKO will die Welt erobern. Ein hochgestecktes Ziel? – Ja und nein. Für ihre Musik gibt es keine Landesgrenzen oder unerreichbare Gegenden. Sie ist dort richtig, wo es sie braucht. YOKKO ist bereit und beschreibt es einmal mehr in Bildern: „Stell dir vor, du bist ein Pilot, der seine Route berechnet. Dann tankst du dein Flugzeug und testest die Aussenbordmotoren. Irgendwann weißt du, du bist ready für den Abflug. Genau da befinden wir uns jetzt.“ Bleibt zu hoffen, dass sie im Gepäckraum ganz viele Setlists für Konzerte eingepackt haben und auf ihrem Rundflug genug Zwischenhalte in der Schweiz machen werden.</p>
<p>Ein kleiner Vorgeschmack im Netz:</p>
<p><a href="http://www.yokko.tv/">http://www.yokko.tv/</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Es gibt in der Schweiz noch viel Raum für neue Musik!“</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2010/02/25/len-sander/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 00:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico Steinemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2010/02/25/len-sander/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/LenSander2_Photo_Brigitte_FÑssler.JPG class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Tief unten im labyrinthischen Lufschutzkeller einer Kirche im unscheinbaren Leimbach bei Zürich, befindet sich die kreative Heimat der aufstrebenden jungen Soundtüftler Len Sander.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>„Es gibt in der Schweiz noch viel Raum für neue Musik!“</h1>
<div id="attachment_2684" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2684" title="LenSander2_Photo_Brigitte_FÑssler" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/LenSander2_Photo_Brigitte_FÑssler.JPG" alt="Bild: Brigitte Fässler" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Bild: Brigitte Fässler</p></div>
<h2>Len Sander, 27.2.2010 Kaff, Frauenfeld</h2>
<p><strong>Tief unten im labyrinthischen Lufschutzkeller einer Kirche im unscheinbaren Leimbach bei Zürich, befindet sich die kreative Heimat der aufstrebenden jungen Soundtüftler Len Sander.</strong></p>
<p>Wer sich einen Weg durch das Labyrinth bannt, vorbei an eiskalten, schlecht isolierten Heavy-Metal Übungsbunkern, findet die kreative Heimat Len Sanders, wo nicht nur die Raumtemperatur spürbar wärmer ist, sondern sich auch die Musik sehr viel angenehmer präsentiert, als bei den Metal-Brüdern nebenan. Hinter einer dicken Betontüre verborgen, eröffnet sich einem eine Welt irgendwo zwischen Portishead, Cinematic Orchestra und Fat Freddy`s Drop. Erschaffen wird diese Welt von Len Sander, einer sechsköpfigen Musikerbande mit Hauptsitz in Zürich. Len Sander, das sind die Geschwister, Cousins und Freunde, das sind Gitarrist Dennis, Bassist Flavio, Drummer Markus und die beiden Tastenvirtuosen Alessandro und Simon. Sängerin Mirjam vervollständigt die Soundkonstrukte der Jungs und sorgt mit ihren spanischen Texten für einen Hauch Lateinamerika.</p>
<div id="attachment_2685" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2685" title="LenSander4_Photo_Brigitte_FÑssler" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/LenSander4_Photo_Brigitte_FÑssler.JPG" alt="Bild: Brigittte Fässler" width="550" height="367" /><p class="wp-caption-text">Bild: Brigittte Fässler</p></div>
<p><strong>Zu gut für den Übungskeller</strong></p>
<p>Eingeschlossen in ihrem Soundlabor, tüfteln Len Sander seit 4 Jahren in unzähligen Sessions an ihren Songs. Wer sich zu ihnen in den Keller runter wagt, dem wird schnell klar, dass diese Songs viel zu gut sind, um ungehört an den Luftschutzkellermauern zu verhallen. Da ist zum Beispiel „NYC“, ein ganz besonderes Schmuckstück, sphärisch wie The Cinematic Orchestra in Bestform, mit längeren Instrumentalphasen und überraschenden Breaks. Oder das reggaelastige „too soon“ mit einem Schuss Electro, so gut, dass einem immer mal wieder Fat Freddys Drop in den Sinn kommt. Die Songs können gut und gerne 12 Minuten dauern, doch Langeweile kommt dabei garantiert nicht auf. „Low Gravity“ baut sich ganz langsam auf, um dann in einen D`n`B-artigen Höhepunkt zu gipfeln, der wohl noch so manches Publikum zum zucken bringen wird. Ihr Repertoire an Songs ist mittlerweile so breit, dass sie damit nun erstmals auf eine kleinere Tournee gehen können. Frauenfeld und Bern werden die ersten Stationen, weitere Konzerte sind in Planung. Was live von ihnen zu erwarten ist, formuliert Multiinstrumentalist Simon so: „Wir setzen gezielt auf Songs, die live geil tönen. Im Gegensatz zu den Studioaufnahmen solls live rocken. Wir setzen viel Synthesizer ein, lange Übergänge, repetitive Strukturen , viel Sphärisches, wo wir mit den Synthis spielen - trotzdem, wir führen das Publikum auf eine Reise und schneiden dabei Soul, Blues, Electro, Dub und Jazz an. Wir kombinieren Elektronik mit den klassischen akustischen Instrumenten.“ Es ist in der Tat schwierig den Sound Len Sanders einem bestimmten Genre zuzuordnen, die Songs sind dafür schlicht zu vielseitig. Das die Fülle an Songs, die nun live präsentiert werden, noch nicht auf einer CD erschienen sind, scheint erstaunlich, hat aber seinen Grund. „Wir konzentrieren uns momentan nur auf die Live-Auftritte. Doch wir spüren ein Verlangen nach Studioaufnahmen und möchten uns nach der Tournee in ein Studio verkriechen. Es gibt in der Schweiz noch viel Raum für neue Musik, den wollen wir mit neuen Klängen füllen.“ Wer in Frauenfeld oder Bern dabei ist, kann sich jetzt schon ein Bild dieser neuen Klänge machen und sich auf einen speziellen Konzertabend freuen.</p>
<p>Im Netz:</p>
<p><a href="http://www.lensander.com/web/">http://www.lensander.com/web/</a></p>
<p>Konzerte:</p>
<p>27. Februar, Kaff, Frauenfeld.</p>
<p><a href="http://www.kaff.ch/">http://www.kaff.ch/</a></p>
<p>22. April, ONO, Bern:</p>
<p><a href="http://www.onobern.ch/">http://www.onobern.ch/</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Stiller Has im Studio</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2009/11/05/mit-stiller-has-im-studio/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 17:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Aebi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nahaufnahmen.ch/?p=1165</guid>
		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2009/11/05/mit-stiller-has-im-studio/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/11/StillerHasStudio-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>nahaufnahmen.ch erhielt die Gelegenheit, Stiller Has acht Stunden lang bei der Arbeit an ihrer neusten CD mit dem Titel „So verdorbe“ zu beobachten. Mit zen-mässiger Gelassenheit tüftelten die Bandmitglieder und ihr Tontechniker im zum Studio umfunktionierten Übungsraum am musikalischen Rohmaterial. Der erste Eindruck: Stiller Has sind auf dem besten Weg zu einem weiteren Meilenstein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Näbel het’s o z’ Gäbelbach</strong></h1>
<h2>Mit Stiller Has im Studio</h2>
<h2 class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_1167" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-1167" title="StillerHasStudio" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/11/StillerHasStudio.jpg" alt="Bild: Christoph Aebi" width="550" height="413" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bild: Christoph Aebi</dd>
</dl>
</h2>
<p><strong>nahaufnahmen.ch erhielt die Gelegenheit, Stiller Has acht Stunden lang bei der Arbeit an ihrer neusten CD mit dem Titel „So verdorbe“ zu beobachten. Mit zen-mässiger Gelassenheit tüftelten die Bandmitglieder und ihr Tontechniker im zum Studio umfunktionierten Übungsraum am musikalischen Rohmaterial. Der erste Eindruck: Stiller Has sind auf dem besten Weg zu einem weiteren Meilenstein.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Von Christoph Aebi</p>
<p>Ein bewölkter, regnerischer Sommertag Anfang August. Vor der Einfahrt in den Bahnhof erblickt man aus dem Zugsfenster den sich um die Altstadt Berns schlängelnde Fluss, die Aare. Im Gegensatz zu einem der bekanntesten Songs von Stiller Has, in welchem immerfort von der „grüene Aare“ die Rede ist, entlang deren Ufer Gynäkologen und Gerichtspräsidenten mit ihren Hunden Gassi gehen (gemeint sind damit der Mitte der Neunzigerjahre in allen Medien präsente Mordarzt Dr. Walther und sein Duzfreund, welcher nun als Stadtpräsident amtet), präsentiert sich der Fluss am heutigen Tag als wenig ansehnliches, bräunliches Gebräu. Aufgrund des etwas gar garstigen Wetters schlägt Schifer Schafer (seit neun Jahren fester und nicht mehr wegzudenkender Gitarrist/Komponist bei Stiller Has und laut Sänger Endo Anaconda das „linke Ohr des Hasen“) vor, sich bei ihm zu Hause zu treffen. Danach könne man gemeinsam ins Studio am Stadtrand fahren, damit der Berichterstatter nicht längere Zeit durch den Regen waten müsse. Schifer – bereits bei der ersten, vor zwanzig Jahren erschienenen Musikkassette „Stiller Has’“ Gastmusiker und 1994 bei „Landjäger“ sowohl als Leiter des begleitenden Basler Werkstattorchesters als auch als Produzent mit von der Partie – bittet in sein Haus, zeigt sein Arbeitszimmer, in welchen Plattenspieler, Tapes, Aufnahmegeräte und diverse Gitarren stehen. Als mein Blick auf eine CD von Los Lobos fällt, berichtet er begeistert von dem Konzert, welches die Latin-Rock-Band ein paar Tage zuvor in der Mühle Hunziken in Rubigen gegeben hat. Besonders das Spiel des Gitarristen und Gründungsmitgliedes der amerikanischen Tex-Mex-Gruppe, David Hidalgo, fasziniert Schifer und so präsentiert er denn voller Freude einige signierte CD-Hüllen: Der virtuose Gitarrist als Fan.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Tschäggeti Chüe als Initialzünder</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Nach einer kurzen Autofahrt erreichen wir den zum Aufnahme-Studio umfunktionierten Übungsraum der Band, an dessen Eingang der Besucher von einem Tonhasen begrüsst wird. Am Boden liegen Teppiche, um den Sound des Schlagzeugs zu dämpfen. Die Wände sind verschalt, an der Decke hängen Tücher. Einiges Geld wurde investiert, um die Räumlichkeiten für die Aufnahmen adäquat herzurichten. Vor zwei Jahren bereits machten Stiller Has probehalber einen Versuch, sich in ihrer angestammten Lokalität nicht nur auf Tourneen vorzubereiten, sondern einen Song aufzunehmen. Es war dies „Tschäggeti Chüe“, ein Lied für den Polo  Hofer Tribute-Sampler. Das Resultat stellte alle Beteiligten zufrieden, auch die erstmalige Zusammenarbeit mit dem jungen Tontechniker Benjamin „Beni“ Stoll (der bereits für Aufnahmen von Bligg, Wurzel 5 und Kutti MC hinter dem Mischpult sass) entpuppte sich als Glücksgriff. So ist Beni auch bei den Aufnahmen zum neusten Werk wiederum mit von der Partie. Allmählich treffen an diesem Nachmittag alle Beteiligten ein. Markus Fürst, der seit dem Frühjahr vergangenen Jahres für die Band hinter den Trommeln sitzt, ist im Stau zwischen Basel und Bern steckengeblieben und reist mit Verspätung an. Er und Schifer kennen sich aus der Basler Musikwerkstatt, in welcher Markus als Schlagzeuglehrer Unterricht erteilt. Am selben Ort arbeitet auch Salome Buser. Wenn sie nicht gerade für Stiller Has die Basssaiten zupft, der Orgel wunderbare Töne entlockt und mit ihrer Stimme eine – so Endo – „femininere Komponente“ in die Band bringt, führt die ausgebildete Gymnastikpädagogin 4- bis 6-jährige Knirpse in die Geheimnisse des Schlagzeugspielens ein. Die sympathische Baslerin, welche als Kind zudem Geige spielen lernte, strahlt, wenn sie über ihre Tätigkeiten berichtet. Ganz neu im Hasen-Universum ist sie nicht. Sie wirkte bereits vor fünfzehn Jahren an der „Landjäger“-CD mit und tourte danach mit der Band quer durch die Schweiz. Als Schifer sie später für eine erneute Mitarbeit anfragte, hatte sie eine kleine Tochter und wollte voll und ganz für ihr Kind da sein. Inzwischen ist die Tochter 7 Jahre alt, Salome hat wieder mehr Zeit und konnte deshalb einer weiteren Anfrage Schifers zustimmen. Mit ihr trifft kurz nach 15 Uhr auch Frontmann Endo Anaconda ein, mit tragbarem Kassettengerät in der Hand und sommerlichem Strohhut auf dem Kopf. Das Team ist komplett, die Arbeit kann beginnen.</p>
<div id="attachment_1166" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1166" title="StillerHas" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/11/StillerHas.jpg" alt="Bild: Christoph Aebi" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Bild: Christoph Aebi</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehr Fleisch am Knochen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Erst einmal gibt es jedoch eine Kostprobe aus dem kommenden Album zu hören. Die Band hat dieses in drei mehrtägigen Aufnahmesessions live eingespielt. Nun gilt es noch, mittels Overdubs hier und dort einige musikalische oder gesangliche Farbtupfer hinzuzufügen. Das Titellied „So verdorbe“ (intern auch „Schmutzli“ genannt) ist mit seinem prägnanten Gitarrenriff eigentlich höchst hitverdächtig, aufgrund des Textes („Schmutzli schlah mi, i bi so verdorbe. I ha de Samichlous erstoche, de Siech het Wiehnachtslieder gsunge“) gemäss der Band wohl aber nicht ganz passend für die heutige Radiolandschaft. Dafür dürfte das verträumte, sehnsüchtige und wunderschöne Liebeslied „Justine“ mit Endos zärtlichem, fast gesprochenem Gesang in naher Zukunft öfters über den Äther gehen. („Justine, blib da, i mues di no einisch ha. I bi dr Alfa i bi dr Romeo. Justine bin i di oder bisch du mi gsi“). So ist es auf jeden Fall geplant, denn das Lied wird zusammen mit „Venedig“ als Vorbote des neuen Albums an die Radiostationen geschickt werden. Da diese beiden Songs zuerst fertig gestellt sein müssen, wird heute Nachmittag mit viel Ausdauer daran gearbeitet. Schlagzeuger Markus Fürst kommt zuerst zu seinem Einsatz. Während er sich im Aufnahmeraum an sein Instrument setzt, schaue ich mich im Kontrollraum des Studios ein wenig näher um. Für den Laien wirkt das alles einigermassen verwirrend: Mischpulte, diverse Lautsprecher, mehrere Computerbildschirme. Lämpchen leuchten und blinken, wohin man auch sieht. Tontechniker Beni klärt mich auf, dass er mit einer Kombination von topmodernen und uralten Geräten arbeite. Das Wichtigste für einen optimalen Klang sei ohnehin das richtige Positionieren der Mikrofone. Geschehe dies, so müsse man nachträglich gar nicht mehr viel verändern. Nun ist Markus am Schlagzeug bereit, um über die bestehende Version von „Justine“ präzise gesetzte Snare-Drum-Schläge einzuspielen. Dies ist leichter gesagt als getan; das Ganze ist Präzisionsarbeit.  Ein ums andere Mal werden die Aufnahmen wiederholt, bis die Schläge an den genau richtigen Stellen erklingen. Da der Klang sich je nach Tag und Stimmung verändert, werden zum Schluss zusätzlich, sozusagen auf Vorrat, ein paar Snare-Drum-Samples eingespielt. Diese können im Nachhinein für weitere Ausbesserungen verwendet werden. Nachdem Markus sich auch noch an den Timbales betätigt hat, hören sich alle die aktuelle „Justine“-Version an. Endo meint, das Lied habe nun definitiv „mehr Fleisch am Knochen“.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Schifer im Element</strong></p>
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<p>„Zum Schluss gits chalte Fisch für mi, du ladisch mi ii, ines Ristorante, s’isch quasi gratis gsi“ tönt es nun durch die Lautsprecher. Textzeilen aus „Venedig“, diesem tieftraurigen Meisterstück über ein Paar, welches in die Lagunenstadt fährt, um seine Beziehungsprobleme auszudiskutieren. Ausgerechnet im November, währenddem die Stadt in Nebelschwaden eingehüllt ist.  Zuhause im Berner Gäbelbach-Quartier wäre das Wetter wohl nicht anders gewesen. „Isch quasi gratis gsi“ meinte auch Endos Sohn, von welchem die Idee zur Textzeile stammt. Er erzählte seinem Vater die Geschichte einer Lehrerin, welche einen ziemlich hässlichen Hund gefunden habe, irgendwo im Wald angebunden. Genau so fühlt sich der Protagonist im Lied: „Du hesch mi gfunde, im Wald abunde, z’ Oschtermundige, wie nes Hundeli – bi quasi gratis gsi“. Auch diesem Song werden nun noch weitere Ingredienzen hinzugefügt. Zuerst spielt Markus wiederum einige Schlagzeug-Sounds ein. Danach macht sich Salome bereit, um einige Bassläufe am Schluss des Liedes nochmals aufzunehmen. Auffallend ist ihr verbundener Daumen. Sie hatte sich just vor Beginn der Arbeit an der neuen Platte einen Reissnagel in den Daumen der rechten Hand gequetscht. Derart handicapiert spielte sie all ihre Instrumentalparts ein. Nach den Aufnahmen der Bass-Linien debattieren Salome und Schifer darüber, ob diese simultan zur gesanglichen Betonung sein sollten oder nicht. Endo meint lachend, beim Spielen mit dem musikalischen Rohmaterial sei Schifer im Element, dies sei sein Metier. Fürwahr: Bei ihm scheinen alle Fäden zusammenzulaufen. Er kümmert sich nicht nur um das Wohl des Journalisten, sondern hat auch das absolute Musikgehör und weiss genau, welche musikalischen Finessen ein Lied benötigt, damit es vollkommen ist. Bei den Aufnahmen behält er, bescheiden und diskret im Hintergrund agierend, jederzeit den Überblick. Wer Schifer jemals im Konzert gesehen hat, wird dem beipflichten. Er ist keiner derjenigen Gitarristen, die breitbeinig am Bühnenrand eine Show abziehen müssen, um beachtet zu werden. Es reicht, dass er – scheinbar aus dem Hüftgelenk – mit seinen Saiteninstrumenten unglaublich gefühlvolle und virtuose Klänge erzeugt.</p>
<div id="attachment_1168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-1168" title="StillerHasStudio2" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/11/StillerHasStudio2.jpg" alt="Bild: Christoph Aebi" width="550" height="413" /><p class="wp-caption-text">Bild: Christoph Aebi</p></div>
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<p><strong>Mit zen-mässiger Gelassenheit</strong></p>
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<p>Nachdem Endo die zweite Strophe von „Venedig“ nochmals neu eingesungen hat, fehlt dem Lied nach Ansicht der Beteiligten zur Vollkommenheit ein italienisches Chörli. Schifer und Salome begeben sich in den Aufnahmeraum, um diese Aufgabe gemeinsam in Angriff zu nehmen. Die beiden haben sichtbar den Plausch beim Singen. Die Anwesenden im Kontrollraum hingegen verziehen beim ersten Take noch ein wenig ihre Gesichter. Während der Chorgesang langsam Formen annimmt, begebe ich mich für ein Interview mit Endo in ein Nebenzimmer. Eine Dreiviertelstunde später, zurück im Kontrollraum, erfahren wir, dass „Giovanni und Giovanna“ (O-Ton Endo) ihre Gesangsparts nun zwecks verbessertem Klang getrennt aufgenommen haben. Mehr oder weniger unbemerkt ist es 22 Uhr geworden und für den Berichterstatter Zeit, sich langsam auf den Heimweg zu machen. Die Band hat mit zen-mässiger Gelassenheit während Stunden ununterbrochen an ihren Liedern getüftelt. Nicht ein Anflug von Hektik war zu spüren. Grund dafür könnte die Produktion in den eigens eingerichteten Aufnahmeräumlichkeiten sein, fernab von Gedanken an überteuerte Studiomieten. Oder die Tatsache, dass hier nicht einfach irgendein seelenloses musikalisches Produkt hergestellt, sondern von allen Beteiligten mit Herzblut an der gemeinsamen Platte gearbeitet wurde. Draussen vor der Tür hängt der Mond wie hingepinnt über dem Berner Nachthimmel. Die zu den Sternen reitenden Mondmatrosen aus dem alten Hasen-Song „Wölf“ beginnen, sich wieder in den Gehörgängen einzunisten. Bald wird es einem mit dem neuen Songzyklus aus „So verdorbe“ nicht anders ergehen. Mehr noch: Den ersten Eindrücken nach zu urteilen, sind die Hasen mit der Fertigstellung ihres neusten Werkes auf dem besten Weg zu einem weiteren Meilenstein in ihrer zwanzigjährigen Bandgeschichte.</p>
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		<title>The Clowns!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 05:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Riedener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2009/10/02/not-funny-but-hot/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/09/TheClowns1-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Die im Zirkus gescheiterten Clowns Frederick und Dino wurden einsichtig und erkannten, wir sind nicht lustig. Elefanten Kacke wegräumen war Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Not Funny But Hot</h1>
<h2><strong>The Clowns!</strong></h2>
<p><strong></p>
<div id="attachment_257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><strong><img class="size-full wp-image-257" title="TheClowns1" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/09/TheClowns1.jpg" alt="www.myspace.com/theclowns1" width="550" height="400" /></strong><p class="wp-caption-text">www.myspace.com/theclowns1</p></div>
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<p><strong>Die im Zirkus gescheiterten Clowns Frederick und Dino wurden einsichtig und erkannten, wir sind nicht lustig. Elefanten Kacke wegräumen war Geschichte.</strong></p>
<p>Von Marcel Riedener</p>
<p>Das Ende im Zirkus bedeutete nicht das Ende der Clowns, denn (F. Obando) “man kann den Clown aus dem Zirkus werfen aber nicht den Zirkus aus dem Clown“. Frederick griff zur Gitarre und Mikrofon, Dino zum Bass und die Jam Session war fast perfekt, nur der Drummer fehlte.</p>
<div id="attachment_259" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-259" title="Frederick Obando: Gesang &amp; Gitarre" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/09/TheClownsFrederick.jpg" alt="www.myspace.com/theclowns1" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">www.myspace.com/theclowns1</p></div>
<p>Zur gleichen Zeit befreite sich Eugene von der Illusion die Pantomime Tradition seiner Familie fortsetzten zu können und trommelte die aufgestaute Wut aus sich heraus, jedoch unhörbar in die Luft; realisierte aber, dass er ab sofort gehört werden will.</p>
<div id="attachment_260" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-260" title="TheClownsDino" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/09/TheClownsDino.jpg" alt="Dino Castelli: Bass, Synthesizer &amp; Begleitgesang" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Dino Castelli: Bass, Synthesizer &amp; Begleitgesang</p></div>
<p>Um das fehlende Element zu finden, organisierten Frederick und Dino eine Drummer Session. Eugene kam und überzeugte – The Clowns waren geboren.</p>
<div id="attachment_261" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-261" title="TheClownsEugene" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/09/TheClownsEugene.jpg" alt="Eugene Bakarow: Drums" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Eugene Bakarow: Drums</p></div>
<p>Not funny but Hot! ist ihr Slogan, mit dem sie die Welt rocken. Kürzlich schnupperten The Clowns internationale Luft und tourten in Clubs durch New York und London.</p>
<p>Vielleicht sind The Clowns bald unter Vertrag eines Londoner Labels, verriet Frederick Nahaufnahmen.</p>
<p>Zum fünf Jahres Jubiläum des Kulturmarktes in Zürich beendeten die drei Jungs am 26. Oktober ihre energetische Auftrittsreihe für dieses Jahr überzeugend. Lustig oder lächerlich war die Show keine Sekunde lang sondern rau, rockig und mitreissend.</p>
<p>Nahaufnahmen empfiehlt, reinhören!</p>
<p>The Clowns: Rock Garage Soul</p>
<p><strong>Im Netz</strong><a href="http://www.mx3.ch/artist/theclowns"><br />
 MySpaceTheClowns<br />
 mx3TheClowns<br />
 </a></p>
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