Von Stefania Lo Sciuto · August 2010

Der Berliner Bauingenieur und Erfinder Konrad Zuse wurde vor hundert Jahren geboren. Als Chef der Zuse-Apparatebau-Firma wollte er „die geistigen Kräfte des Menschen verstärken, indem Maschinen zur Lösung von Aufgaben herangezogen werden, die bisher einen grossen Teil der geistigen Arbeitskraft gebunden hatten”. Oder anders gesagt: „Ich war zu faul zum Berechnen”, wie Zuse seine Erfindung interpretierte.

Unaufhörlich zieht am Morgen des 7. November 1910 der Menschenstrom an Lew Tolstois Totenbett vorbei, jeder will ihm die letzte Ehre erweisen. Der Zar der russischen Literatur beeinflusst zeitlebens und bis heute nicht nur die Bevölkerung seiner Heimat. Doch wer war „Ljowotschka“? Seine Ehefrau und Stütze, Sofja Tolstaja, gibt in diesem imaginärem Interview Auskunft.

Mykorrhizae -
Rege Tauschgeschäfte im Waldboden
Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald
Im Jahr der Biodiversität 2010 wollen wir den Scheinwerfer auch auf Arten richten, die sonst ein unbemerktes Schattendasein führen. Ein solches Beispiel ist die weitgehend unbekannte Mykorrhiza. Diese Verbindung von Pflanzenwurzel und Pilz, die im Wald wichtige Funktionen übernimmt und zum gegenseitigen Nutzen beider [...]

Im Pazifik schwimmt eine Müllinsel, die dreimal so gross ist wie Deutschland. Mit der “Aus den Augen, aus dem Sinn”- Mentalität verwandeln wir die Ozeane immer mehr zur weltweiten Abfallhalde und zum ökologischen Pulverfass.
Von Martin Geiser · März 2010

Unsere Spuren werden in 10′000 Jahren grösstenteils verwischt sein. Teilen wir den Menschen der Zukunft etwas mit über unsere Zivilisation!
Von Stefania Lo Sciuto · Februar 2010

Zum internationalen Jahr der Artenvielfalt greift das Naturhistorische Museum Basel die Idee „Archive des Lebens“ auf. Sammlungsobjekte deren Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückgehen, sind seit dem 22. Januar im Naturhistorischen Museum Basel zu bewundern. So hat zum Beispiel eine ausgestorbene Zebraart, seinen Weg aus den Depoträumen in die Aula gefunden.
Von Daniel Lay · Februar 2010

75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Stadt, was zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Weil die Städte gleichzeitig die Wirtschaftsmotoren der Schweiz sind, greifen einseitige Lösungen zu kurz.
Von Markus Steffen · Februar 2010

Die Erforschung der Tiefsee gleicht einem nächtlichen Erkundungsgang im Wald mit einer Taschenlampe. Nur Weniges wird vom suchenden Lichtstrahl erfasst.
Von Martin Geiser · Dezember 2009
In die Zukunft zu schauen, ist heikel. Das wissen all jene, die sich mit einer Fehlprognose schon einmal der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Die Zukunft ist unberechenbar, weil derart viele und unvorhersehbare Faktoren in den Lauf der Dinge hineinspielen.
Von Martin Geiser · Dezember 2009

Warum immer mehr Menschen an Herzinfarkten starben, wollten die amerikanischen Gesundheitsbehörden Ende der 1940er Jahre wissen. Daher starteten sie in der Kleinstadt Framingham eine gross angelegte Studie. Nach einigen Jahren zeigte sie: Hohe Blutdruck- und Cholesterinwerte verkürzen das Leben. Doch diese Resultate waren erst der Anfang einer langen Reihe von Erkenntnissen, die heute Grundlage für Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten sind.
Von Martin Geiser · Dezember 2009

Vor drei Milliarden Jahren tauchten auf der Erde Bakterien auf, die das Treibhausgas Methan produzierten und so für höhere Temperaturen sorgten – heute gedeihen ähnliche Bakterien in Rindermägen, Reisfeldern und auf Abfallhalden. Und wie damals steigt die Temperatur auf der Erde an.
Von Céline Crevoisier · November 2009

Die Jugendsprache ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Es gibt sie schon lange, wenn nicht schon immer. Seit einigen Jahren wird die Jugendsprache aber in der Öffentlichkeit zunehmend diskutiert und kritisiert.
Von Martin Geiser · Oktober 2009

Der Zufall ist unser ständiger Begleiter – auch im Alltag, wenn wir nicht daran denken. Doch unser Gehirn hat Mühe, den Zufall zu erkennen und sieht Muster, wo es keine gibt. Und es gaukelt uns so vor, wir hätten die vollständige Kontrolle über unser Leben.