Die seltsamen Blüten eines religiösen Konservatismus

Die Autonome Mönchsrepublik Athos gilt als spirituelles Zentrum des orthodoxen Mönchtums. Sie ist auch die Hochburg konservativer Wertvorstellungen, die manchmal mit kirchlichem Pragmatismus kollidieren. Eine tragikomische Geschichte über eine Mönchsgemeinschaft, die fernab der Welt zu leben strebt.

Einige Fakten zum Bevölkerungswachstum

Gemäss Schätzungen der UNO überschritten wir Menschen Ende Oktober die 7-Milliarden-Grenze. Der Höhepunkt ist damit allerdings noch nicht erreicht – die nächsten hundert Jahre werden für die Menschheit wegweisend seien.

Die Prävention psychischer Erkrankungen

Jede zweite Person in der Schweiz erkrankt im Laufe des Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung. Dennoch fehlt vielen das Wissen um die Ursachen und Folgen solcher Leiden. Um dies zu ändern, informieren Fachpersonen am internationalen Tag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober.

Wie Stress unser Leben bestimmt

Für unsere Vorfahren bedeutete Stress, einen Bären zu erlegen. Heute kämpfen wir mit Zeitdruck und Überforderung. Auch wenn andere Herausforderungen unser Leben bestimmen, läuft während der Stressreaktion seit jeher der gleiche Mechanismus im Körper ab. Doch wenn Stress uns ständig auf Trab hält, hat dies für unsere Gesundheit schwerwiegende Konsequenzen.

Auf der Suche nach den Wurzeln von Aggression und Gewalt

Nicht nur die gesellschaftliche Umwelt mit gewalttätigem Freundeskreis scheint die Aggressionsbereitschaft von Jugendlichen zu bestimmen. Forschungsergebnisse zeigen auf, dass aggressives Verhalten aus einem komplizierten Zusammenspiel zwischen Genen und Umwelt resultiert. Wissenschaftler identifizierten Gene, die den Stoffwechsel des Serotonins, eines neuronalen Botenstoffs, bestimmen und mit Aggression zusammenhängen.

Mythos in Geschichte und Gegenwart

Frank Sinatra, Zentauren oder das Matterhorn – sie alle fasst der Künstler Lambert Maria Wintersberger in einer farbigen Ausstellung im Forum Würth in Arlesheim, unter dem Oberbegriff Mythos zusammen. Mittels dieser Beispiele, können sich die Besucher ihre eigene Definition des Begriffes Mythos bilden. Ein Begriff, der schwierig zu definieren ist, obwohl oder vielleicht gerade weil sich Philosophen und Künstler immer wieder damit befasst haben.

Die schmerzvolle Erfahrung einer Totgeburt

G.* erwartete das dritte Kind. Ihre ersten beiden Schwangerschaften verliefen komplikationslos und die Kinder sind kerngesund. Doch dieses Mal sollte alles anders werden. Ein überzähliges Chromosom war letal für ihren Fötus.

Ein Besuch in der kleinsten „legalen“ Whiskybrennerei Schottlands

Ist ein Destillationsapparat kleiner als derjenige der Edradour-Brennerei, gilt er als transportierbar und damit als gesetzeswidrig. Dass die „Legalität“ heute von der Brennerei speziell hervorgehoben wird, regt zum Schmunzeln an: Gerade ihre Gründer hatten sich immer wieder der steuerdurstigen Hand von Vater Staat entzogen. Damit stiessen sie aber eine Entwicklung an, welche die Brennerei zu einer Besonderheit der heutigen Whiskywelt macht.

Gesellschaftsspiele der letzten hundert Jahre

Das Spiel „Eile mit Weile“ ist bereits hundert Jahre alt. Zu dieser Epoche hat der Konservator des Spielzeugmuseums Riehen eine retrospektive Sonderausstellung konzipiert. Bei den zurzeit kalten bis eisigen Temperaturen bieten 85 Quadratmeter Ausstellung eine warme Stube an. Die Besucher werden eingeladen, die grosse Vielfalt an Spielen gleich an Ort und Stelle auszuprobieren.

Dandelion – ein Zuhause für Demenzkranke

Das „dandelion“ ist das erste Pflegezentrum für demenzkranke Menschen in der Nordwestschweiz. Im Herzen von Kleinbasel finden zur Zeit 58 an Demenz erkrankte Menschen ein neues Zuhause für ihren Lebensabend. Ein Rundgang gewährt einen kleinen Einblick in ihre Wohnsituation und den Alltag.

Warum Menschen ihren Abfall auf die Strasse werfen.

Besonders in der wärmeren Jahreszeit liegt auf öffentlichen Plätzen Müll in rauen Mengen. Dass er auf Parkbänken und in Blumenkisten nichts zu suchen hat, weiss jeder. Warum aber lassen die Menschen ihren Abfall trotzdem liegen?

“Wer weiss denn mehr über das Leben Lew Tolstois als ich?“ – Ein Interview mit der Frau des Grafen Tolstoi

Unaufhörlich zieht am Morgen des 7. November 1910 der Menschenstrom an Lew Tolstois Totenbett vorbei, jeder will ihm die letzte Ehre erweisen. Der Zar der russischen Literatur beeinflusst zeitlebens und bis heute nicht nur die Bevölkerung seiner Heimat. Doch wer war „Ljowotschka“? Seine Ehefrau und Stütze, Sofja Tolstaja, gibt in diesem imaginärem Interview Auskunft.

Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald

Mykorrhizae - Rege Tauschgeschäfte im Waldboden Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald Im Jahr der Biodiversität 2010 wollen wir den Scheinwerfer auch auf Arten richten, die sonst ein unbemerktes Schattendasein führen. Ein solches Beispiel ist die weitgehend unbekannte Mykorrhiza. Diese Verbindung von Pflanzenwurzel und Pilz, die im Wald wichtige Funktionen übernimmt und zum gegenseitigen Nutzen beider [...]

Wie viele Abfälle kann das Meer vertragen?

Im Pazifik schwimmt eine Müllinsel, die dreimal so gross ist wie Deutschland. Mit der “Aus den Augen, aus dem Sinn”- Mentalität verwandeln wir die Ozeane immer mehr zur weltweiten Abfallhalde und zum ökologischen Pulverfass.

Artensterben einst und heute: Die Ausstellung „Quagga und Dodo: Bedroht und ausgestorben“

Zum internationalen Jahr der Artenvielfalt greift das Naturhistorische Museum Basel die Idee „Archive des Lebens“ auf. Sammlungsobjekte deren Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückgehen, sind seit dem 22. Januar im Naturhistorischen Museum Basel zu bewundern. So hat zum Beispiel eine ausgestorbene Zebraart, seinen Weg aus den Depoträumen in die Aula gefunden.

Herausforderungen für den Lebensraum Stadt

75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Stadt, was zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Weil die Städte gleichzeitig die Wirtschaftsmotoren der Schweiz sind, greifen einseitige Lösungen zu kurz.

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