“Wer weiss denn mehr über das Leben Lew Tolstois als ich?“ – Ein Interview mit der Frau des Grafen Tolstoi

Unaufhörlich zieht am Morgen des 7. November 1910 der Menschenstrom an Lew Tolstois Totenbett vorbei, jeder will ihm die letzte Ehre erweisen. Der Zar der russischen Literatur beeinflusst zeitlebens und bis heute nicht nur die Bevölkerung seiner Heimat. Doch wer war „Ljowotschka“? Seine Ehefrau und Stütze, Sofja Tolstaja, gibt in diesem imaginärem Interview Auskunft.

Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald

Mykorrhizae - Rege Tauschgeschäfte im Waldboden Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald Im Jahr der Biodiversität 2010 wollen wir den Scheinwerfer auch auf Arten richten, die sonst ein unbemerktes Schattendasein führen. Ein solches Beispiel ist die weitgehend unbekannte Mykorrhiza. Diese Verbindung von Pflanzenwurzel und Pilz, die im Wald wichtige Funktionen übernimmt und zum gegenseitigen Nutzen beider [...]

Wie viele Abfälle kann das Meer vertragen?

Im Pazifik schwimmt eine Müllinsel, die dreimal so gross ist wie Deutschland. Mit der “Aus den Augen, aus dem Sinn”- Mentalität verwandeln wir die Ozeane immer mehr zur weltweiten Abfallhalde und zum ökologischen Pulverfass.

Artensterben einst und heute: Die Ausstellung „Quagga und Dodo: Bedroht und ausgestorben“

Zum internationalen Jahr der Artenvielfalt greift das Naturhistorische Museum Basel die Idee „Archive des Lebens“ auf. Sammlungsobjekte deren Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückgehen, sind seit dem 22. Januar im Naturhistorischen Museum Basel zu bewundern. So hat zum Beispiel eine ausgestorbene Zebraart, seinen Weg aus den Depoträumen in die Aula gefunden.

Herausforderungen für den Lebensraum Stadt

75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Stadt, was zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Weil die Städte gleichzeitig die Wirtschaftsmotoren der Schweiz sind, greifen einseitige Lösungen zu kurz.

Der Herz-Klassiker

Warum immer mehr Menschen an Herzinfarkten starben, wollten die amerikanischen Gesundheitsbehörden Ende der 1940er Jahre wissen. Daher starteten sie in der Kleinstadt Framingham eine gross angelegte Studie. Nach einigen Jahren zeigte sie: Hohe Blutdruck- und Cholesterinwerte verkürzen das Leben. Doch diese Resultate waren erst der Anfang einer langen Reihe von Erkenntnissen, die heute Grundlage für Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten sind.

Der Zufall ist nicht immer gerecht

Der Zufall ist unser ständiger Begleiter – auch im Alltag, wenn wir nicht daran denken. Doch unser Gehirn hat Mühe, den Zufall zu erkennen und sieht Muster, wo es keine gibt. Und es gaukelt uns so vor, wir hätten die vollständige Kontrolle über unser Leben.