Die schmerzvolle Erfahrung einer Totgeburt

G.* erwartete das dritte Kind. Ihre ersten beiden Schwangerschaften verliefen komplikationslos und die Kinder sind kerngesund. Doch dieses Mal sollte alles anders werden. Ein überzähliges Chromosom war letal für ihren Fötus.

Ein Besuch in der kleinsten „legalen“ Whiskybrennerei Schottlands

Ist ein Destillationsapparat kleiner als derjenige der Edradour-Brennerei, gilt er als transportierbar und damit als gesetzeswidrig. Dass die „Legalität“ heute von der Brennerei speziell hervorgehoben wird, regt zum Schmunzeln an: Gerade ihre Gründer hatten sich immer wieder der steuerdurstigen Hand von Vater Staat entzogen. Damit stiessen sie aber eine Entwicklung an, welche die Brennerei zu einer Besonderheit der heutigen Whiskywelt macht.

Gesellschaftsspiele der letzten hundert Jahre

Das Spiel „Eile mit Weile“ ist bereits hundert Jahre alt. Zu dieser Epoche hat der Konservator des Spielzeugmuseums Riehen eine retrospektive Sonderausstellung konzipiert. Bei den zurzeit kalten bis eisigen Temperaturen bieten 85 Quadratmeter Ausstellung eine warme Stube an. Die Besucher werden eingeladen, die grosse Vielfalt an Spielen gleich an Ort und Stelle auszuprobieren.

Dandelion – ein Zuhause für Demenzkranke

Das „dandelion“ ist das erste Pflegezentrum für demenzkranke Menschen in der Nordwestschweiz. Im Herzen von Kleinbasel finden zur Zeit 58 an Demenz erkrankte Menschen ein neues Zuhause für ihren Lebensabend. Ein Rundgang gewährt einen kleinen Einblick in ihre Wohnsituation und den Alltag.

Hilft Memotechnik beim Erinnern?

Gesichter zu denen die Namen fehlen, die falschen Artikel im Einkaufskorb, da die Einkaufsliste zu Hause liegen blieb und das Gefühl, nach stundenlangem Büffeln genau so wenig zu wissen wie zuvor: Ziemlich machtlos erleben wir, wie unser Wissen durchs Gedächtnissieb rutscht. Da nützt auch der Knoten im Taschentuch nichts. Vielmehr sollen Strategien der Assoziation helfen, Wissen langfristig abrufen zu können, behaupten sogenannte Memotrainer.

Je frischer die Erinnerung, desto fragiler ihre Gedächtnisspur

Die Kapazitäten des Gehirns sind beschränkt. Nicht alles, was wir täglich sehen, hören oder lesen, bleibt in Erinnerung. Die ersten Minuten bis Stunden sind für neue Informationen entscheidend. Dann werden die Erinnerungen daran gefestigt – oder sie werden vergessen.

Wie YouTube & Co. unsere Weltsicht verändern

Der Normalverbraucher des 21. Jahrhunderts bezieht einen Grossteil seiner Informationen aus dem Internet. Vieles, was dort zu finden ist, wurde aber von Nutzern ohne fundiertes Fachwissen geschrieben und entspricht teilweise nicht der Wahrheit. Wie verzerrt ist unser Weltbild durch den sorglosen Konsum minderwertiger Informationen aus dem Internet?

Gemeinsam isst man weniger einsam

Die schottische Hauptstadt Edinburgh wurde während eines Sprachaufenthalts als Au Pair zu meinem zweiten Zuhause – auch wenn es zu Beginn gar nicht danach aussah. Nach einer ersten Phase der Euphorie, machten sich Heimweh und Unverständnis für die lokale Kultur breit.

Warum Menschen ihren Abfall auf die Strasse werfen.

Besonders in der wärmeren Jahreszeit liegt auf öffentlichen Plätzen Müll in rauen Mengen. Dass er auf Parkbänken und in Blumenkisten nichts zu suchen hat, weiss jeder. Warum aber lassen die Menschen ihren Abfall trotzdem liegen?

Zu faul zum Berechnen: Konrad Zuse

Der Berliner Bauingenieur und Erfinder Konrad Zuse wurde vor hundert Jahren geboren. Als Chef der Zuse-Apparatebau-Firma wollte er „die geistigen Kräfte des Menschen verstärken, indem Maschinen zur Lösung von Aufgaben herangezogen werden, die bisher einen grossen Teil der geistigen Arbeitskraft gebunden hatten”. Oder anders gesagt: „Ich war zu faul zum Berechnen”, wie Zuse seine Erfindung interpretierte.

“Wer weiss denn mehr über das Leben Lew Tolstois als ich?“ – Ein Interview mit der Frau des Grafen Tolstoi

Unaufhörlich zieht am Morgen des 7. November 1910 der Menschenstrom an Lew Tolstois Totenbett vorbei, jeder will ihm die letzte Ehre erweisen. Der Zar der russischen Literatur beeinflusst zeitlebens und bis heute nicht nur die Bevölkerung seiner Heimat. Doch wer war „Ljowotschka“? Seine Ehefrau und Stütze, Sofja Tolstaja, gibt in diesem imaginärem Interview Auskunft.

Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald

Mykorrhizae - Rege Tauschgeschäfte im Waldboden Kein Wald ohne Pilze, ohne Pilz kein Wald Im Jahr der Biodiversität 2010 wollen wir den Scheinwerfer auch auf Arten richten, die sonst ein unbemerktes Schattendasein führen. Ein solches Beispiel ist die weitgehend unbekannte Mykorrhiza. Diese Verbindung von Pflanzenwurzel und Pilz, die im Wald wichtige Funktionen übernimmt und zum gegenseitigen Nutzen beider [...]

Wie viele Abfälle kann das Meer vertragen?

Im Pazifik schwimmt eine Müllinsel, die dreimal so gross ist wie Deutschland. Mit der “Aus den Augen, aus dem Sinn”- Mentalität verwandeln wir die Ozeane immer mehr zur weltweiten Abfallhalde und zum ökologischen Pulverfass.

Die vergessene Zukunft

Unsere Spuren werden in 10′000 Jahren grösstenteils verwischt sein. Teilen wir den Menschen der Zukunft etwas mit über unsere Zivilisation!

Artensterben einst und heute: Die Ausstellung „Quagga und Dodo: Bedroht und ausgestorben“

Zum internationalen Jahr der Artenvielfalt greift das Naturhistorische Museum Basel die Idee „Archive des Lebens“ auf. Sammlungsobjekte deren Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückgehen, sind seit dem 22. Januar im Naturhistorischen Museum Basel zu bewundern. So hat zum Beispiel eine ausgestorbene Zebraart, seinen Weg aus den Depoträumen in die Aula gefunden.

Herausforderungen für den Lebensraum Stadt

75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Stadt, was zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Weil die Städte gleichzeitig die Wirtschaftsmotoren der Schweiz sind, greifen einseitige Lösungen zu kurz.

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