“Das Fischkind” von Lucía Puenzo

Lucía Puenzo, die Frau, die mit ihrem Erstling „XXY“ international für Beachtung gesorgt hat, meldet sich zurück. Natürlich sind die Erwartungen entsprechend hoch. „Das Fischkind“, eben ihr neuer Film, beschäftigt sich ebenfalls mit Sexualität, der Konfusion derselben, mit Verlust und sexueller Gewalt – alles Zutaten, die auf einen tiefgründigen und guten Arthouse-Film schliessen lassen.

“Chloe” von Atom Egoyan

Atom Egoyan ist vielen spätestens seit “Das süße Jenseits” (The Sweet Hereafter) ein Begriff. Nun legt er mit “Chloe” sein neustes Werk vor, von dem er selbst behauptet, es sei sein erster Hollywood-Film. Kann das gut kommen? Kann es, wenn auch mit einigen Abstrichen.

“Remember me” von Allen Coulter

Die junge Männerwelt dürfte stöhnen und sich ihren Teil denken, wenn sie das Filmplakat von “Remember me” sieht; Robert Pattison, die Sexphantasie jeder zweiten Frau unter fünfundzwanzig, lächelt glücklich in schwarzweiss, von einer blonden Schönheit zärtlich liebkost. “Noch so eine bittersüsse Romanze für Frauen, denen wir nicht genügen”, mögen sie denken. Sie irren.

“Precious“ von Lee Daniels

Das Leben ist hart und schmerzvoll. Erst recht, wenn man eine minderjährige, dunkelhäutige und dicke Analphabetin aus Harlem ist. Lee Daniels möchte uns in seiner zweiten Regiearbeit mitteilen, wie besonderes und edel jeder einzelne Mensch ist. Und das tut er in solider Hollywood-Manier.