Alle Artikel mit dem Tag: games

In den letzten fünf Jahren haben wir viel erreicht. In der Politik und Bevölkerung haben wir mit gelungenen Aktionen auf uns Aufmerksam gemacht und konnten viele Unterstützer gewinnen. Zu Besuchern unserer Veranstaltungen zählen mittlerweile Politiker und Abgeordnete von verschiedenen Bildungsinstitutionen, mehreren Parteien oder dem bayrischen Staat.

Manche Eltern sollen ja immer noch warnend mit erhobenem Zeigefinger am Balkon stehen und skandieren: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!“ Die Kinder, die sich darüber zutiefst erschreckt zeigten, kehrten in sich und wurden später Street Fighter IV-Spielerinnen. Die anderen stellten sich taub, streckten den Erzeugern gar die Zunge heraus und vertrieben sich später die Zeit mit…ja, richtig: Mortal Kombat.
Von Christof Zurschmitten · September 2010

Viel, viel später liegt der erste Versuch, auf Worte Taten folgen zu lassen, nun vor. Und es geht darum um die herrlich verschwrubelten Spiele von Amanita Design, Holz und Rost und eine “Ästhetik des verherrlichten Zerfalls und der zerfallenden Herrlichkeit”, die Amanita Design als Erbe einer sehr besonderen tschechischen Animationsfilm auszeichnet.

Am NIFFF werden nicht nur Filme gezeigt – an der Randveranstaltung “Imagine The Future” wird auch heftig debattiert, über nichts weniger als die Zukunft. Hauptsächlich geht es dabei um das Digitale Bild im Film, ein wenig Platz bleibt aber auch für die Diskussion des Computerspiels. Dieses Jahr war das eine ganz und gar ernsthafte Angelegenheit.
Tags: age of empires, bruce shelley, civilization, daria hardmeier, der kleine prinz, die siedler, gabarello, gameculture, games, greg niemeyer, imagine the future, mario rickenbach, mirage, my little pony, naina's herbarium, NIFFF 2010, pro helvetia, raffaele de lauretis, rollercoaster tycoon, sandmännchen, steffen p. waltz, thierry wendling, ulrich goetz, widget

Zeit also, den fiktionalen Mixer anzuwerfen: Ein Agententhriller unter Zombies? Eine Untoten-Apokalypse mit Spionagehintergrund? Warum eigentlich nicht beides?

In einem Gastartikel beleuchtet Rudolf Inderst vom “Titel-Magazin” aus diversen Perspektiven die Frage danach, warum “Du” im Computerspiel gemieden wird.
Tags: command and conquer, games, gears of war, god of war, goof troop, half asleep in frog pajamas, hitchhiker's guide to the galaxy, julian oliver, perspektive, second person shooter, street fighter, zork

„Prince of Persia: The Sands of Time“ ist ein ordentlicher, ambitionsloser Blockbuster, in dem ein Gassenjunge sich zum Retter der Welt aufschwingt. Das ist weder im Guten noch im Schlechten sonderlich der Rede wert. Gute Geschichten bietet er dennoch – man muss bloss etwas tiefer blicken.

Am 18.03.2010 beschloss der Ständerat, zwei Motionen mit demselben Thema an den Bundesrat weiter zu reichen: Die Besorgnis angesichts so genannter „Killerspiele“. Während die Motion Hochreutener durchaus vernünftig eine verschärfte Kontrolle der Einhaltung bereits bestehender Altersempfehlungen vorsieht, schlägt die Motion Allemann über alle Stränge des Zumutbaren. Dies ist umso inakzeptabler, als sie offensichtlich auf der prekären Basis diffuser Ängste statt harter Fakten gebaut ist. Zwei Thesen zur Motion und eine dazu, warum es wichtig ist, einen Unterschied zu machen.
Von Christof Zurschmitten · September 2007

Eine Generation, die mit Computer- und Videospielen aufgewachsen ist, beginnt allmählich, ihre Kindheits-Erfahrungen in Erzählungen umzusetzen. In den Fussstapfen ihrer Väter im Geist, die Jahrzehnte zuvor ihre Werke auf den Abfallhalden der TV-Unterhaltung züchteten, verquicken sie die digitalen Welten mit ihrem Leben jenseits des Monitors und kreieren damit eine Erzählhaltung 2.0: Den Videogame-Realismus.

Eine Generation, die mit Computer- und Videospielen aufgewachsen ist, beginnt allmählich, ihre Kindheits-Erfahrungen in Erzählungen umzusetzen. In den Fussstapfen ihrer Väter im Geist, die Jahrzehnte zuvor ihre Werke auf den Abfallhalden der TV-Unterhaltung züchteten, verquicken sie die digitalen Welten mit ihrem Leben jenseits des Monitors und kreieren damit eine Erzählhaltung 2.0: Den Videogame-Realismus.
Tags: d.b. weiss, donkey kong, games, lucky wander boy, mame, microsurgeon, mortal kombat, pac-man, the sims, videogame-realismus, will self