
Bereits hier finden sich die langsamen Kamerafahrten, die langen Einstellungen und die Weigerung, kausale oder psychologische Erklärungen auszubuchstabieren oder gar Spannungsbögen sorgfältigst auf- und wieder abzubauen (notabene in einem Film, der sich als Thriller gibt). Stattdessen dieser Rhythmus, in dem alle Protagonisten immer ein wenig betäubt und zögerlich wirken, als wäre für sie jeder nächster Schritt ebenso unvorhersehbar wie für den Zuschauer.
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Kunst oder Kommerz? Pornographie oder Erotik? Art- oder Grindhouse? Auch nach vierzig Jahren “pinku eiga”, einer japanischen Spielart des Softsex-Films, ist die Frage nicht entschieden. Jasper Sharp hat in seinem Buch “Behind the Pink Curtain” die Geschichte dieses Subgenres kompetent aufgearbeitet.
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