
Coming of Age-Story, Verwechslungskomödie, Gender Bending, Karate-Flick, Sozialfarce, Milieustudie, High School-Romanze, Splatterorgie, Grand Guignol und und und und und: Sion Sono fasst mit „Love Exposure“ in knapp vier Stunden mehrere Jahrzehnte japanischer Pop-Kultur zusammen und führt sie zugleich zu einem Höhepunkt. Mit einem Wort: Wahnsinn.
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Als sie wieder zu sich kamen und die schwere Dunkelheit weggeblinzelt hatten, erkannten sie sich in einer fauligen Gefängniszelle liegend wieder, bekleidet nur mit einem körperbetonten, bodenlangen Streifenkleid. Der Instinkt, nicht der Verstand war Gebieter der Bewegung, die ihrer beider Hände noch im Nebel der Orientierungslosigkeit ihre Rücken entlang fahren liess – und ihnen den Atem wiedergab: Was auch immer ihnen angetan worden war, wer auch immer dafür zur Rechenschaft gezogen werden musste – ihren Schatz hatte man nicht entdeckt.
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