“The Book of Eli“ von Albert & Allen Hughes

Das Kinopublikum wünscht in erster Linie, und das ist absolut legitim, gut inszeniertes Spektakel, wobei das Popcorn nicht im Hals stecken bleibt. Wenn dabei noch, quasi als Kollateral-Schaden, eine Botschaft aus dem Kinosaal mitgenommen werden kann – umso besser. Im neuen Film der Gebrüder Hughes hingegen dient die Kunstform Film in erster Linie als Trägerin eines frommen christlichen Sendungsbewusstseins. Und das ist äusserst fragwürdig.

“Max Payne” von John Moore

Und mit Super Mario hat alles angefangen: Seit im Jahre 1993 die italienischen Klempnerbrüder auf die Leinwand gebannt wurden und dabei äusserst mau waren, haben Computerspielverfilmungen einen etwas schweren Stand. Als wollte man der schlechten Jump’n Run-Verfilmung immer und immer wieder Tribut zollen, sind die meistens Spielverfilmungen einfach auch mau; die grosse Masse an schlechten Filmen über Spiele liegt einer Zahl an guten Verfilmungen gegenüber, die man an einer Hand abzählen kann. Doch wohin gehört “Max Payne”? An die Hand oder in das Gros?