nahaufnahmen.ch-Filmadvent: 20. Dezember 2010

Hinter dem zwanzigsten Türchen versucht ein narzistisches Genie die Welt vor den finsteren Machenschaften eines wiederauferstanden Okkultisten zu retten und verschafft damit einem britischen Regisseur einen Karriereneuanfang.

Neil Gaiman: “Zerbrechliche Dinge”

Ausserirdische Partybesucher, ältere Damen mit Heisshunger auf rohes Fleisch, eine Begegnung mit den Zombies von New Orleans und ein höchst ungewöhnlicher Fall für den (vermeintlichen) Sherlock Holmes. Neil Gaimans Geschichten strotzen nur so von Fantasie und skurrilen Ideen und stellen die Welt, wie wir sie kennen, immer wieder auf den Kopf.

“Sherlock Holmes” von Guy Ritchie

Man könnte nun etwas über Reboots erzählen, jene Filme die altbekannte Serien und Franchisen aufnehmen und neu verwursteln. Man könnte jammern, wie schlimm es ist, dass die liebgewordenen alten Helden plötzlich auf neu getrimmt und für die MTV-Generation umgezogen werden. Man könnte, ja man könnte vieles – man könnte aber auch einfach nur sagen, dass Guy Ritchies Neuauflage zu Englands Hausschnüffler Sherlock Holmes richtig gut geworden ist.