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	<title>nahaufnahmen.ch &#187; umwelt</title>
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		<title>Herausforderungen für den Lebensraum Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Lay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Agglomeration]]></category>
		<category><![CDATA[Pendeln]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2010/02/09/lebensraum-stadt/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/Autobahn-1-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Stadt, was zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Weil die Städte gleichzeitig die Wirtschaftsmotoren der Schweiz sind, greifen einseitige Lösungen zu kurz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h1 style="margin-bottom: 0cm;">Die urbane Schweiz</h1>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Herausforderungen für den Lebensraum Stadt</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<div id="attachment_2527" class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><img class="size-full wp-image-2527" title="Autobahn" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/Autobahn-1.jpg" alt="Autobahn bei St.Gallen, Quelle: Wikipedia, User Filzstift" width="330" height="311" /><p class="wp-caption-text">Autobahn bei St.Gallen, Quelle: Wikipedia, User Filzstift</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>75 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Stadt, was zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Weil die Städte gleichzeitig die Wirtschaftsmotoren der Schweiz sind, greifen einseitige Lösungen zu kurz.</em></p>
<p>Von Daniel Lay.</p>
<p>Neben Käse und Schokolade ist die Schweiz im Ausland vor allem für ihre schönen Landschaften bekannt. Ein Bild, das auch durch den Tourismus geprägt wurde. In Wirklichkeit ist die Schweiz ein städtisch geprägtes Land. Denn immerhin 75 Prozent der Bevölkerung leben in Städten. Sei es in einer der 50 Agglomerationen oder in einer der fünf isolierten Städte (Definitionen siehe Box).<br />
 <strong><br />
 Drei Phasen des Städtewachstums</strong><br />
 Die Entwicklung zum urban geprägten Land hat schon früh begonnen. Bereits in den Jahren 1880 bis 1910 kam es im Zuge der Industrialisierung zu einem Wachstum der Städte sowohl was die Einwohnerzahl als auch die Fläche betrifft. Dieses wurde durch den Ersten Weltkrieg gestoppt und kam bis 1945 &#8211; bedingt durch die Wirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg – zunächst nicht mehr richtig in Gang.</p>
<p>Der Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg liess auch die Städte wieder grösser werden. In einer ersten Phase bis etwa 1970 wuchsen vor allem die Gemeinden rund um die Kernstädte, was zu den typischen Agglomerationen führte. Diese Entwicklung wird als Suburbanisierung bezeichnet. Im Zeitraum von 1970 bis heute veränderte sich das Wachstum der Städte; sie dehnen sich seither vor allem noch an ihren Rändern aus, mit grösseren, weniger dichten Einheiten (Einfamilienhäuser). Auslöser dafür ist einerseits die laufend verbesserte Verkehrsinfrastruktur. Sie ermöglicht den Erwerbstätigen in der gleichen Zeit immer weitere Strecken zurückzulegen. Andererseits wuchsen die Ansprüche der Schweizerinnen und Schweizer mit dem gestiegenen Wohlstand. Sie wünschten sich mehr Wohnfläche und mehr Privatsphäre.</p>
<p>Der Trend lässt sich durch Zahlen belegen: In der Zeit von 1940 bis 1970 nahm die Bevölkerung in den Agglomerationen um über zwei Millionen Einwohner zu, während sich die Fläche der Städte um knapp 181’000 Hektaren ausdehnte. Im Zeitraum von 1970 bis 2000 betrug der Bevölkerungszuwachs nur noch eine Million Personen, die Agglomerationen dehnten sich aber um rund 589’000 Hektaren aus.</p>
<p><strong>Städte: Wirtschaftsmotoren, Wohnräume und Gefahren für die Umwelt</strong><br />
 Eine Entwicklung, die es einzudämmen gilt, weil in der Schweiz nicht unbegrenzt Bauland zur Verfügung steht. Allerdings darf das Städtewachstum nicht radikal eingeschränkt werden, denn dies würde den Wirtschaftsmotor abwürgen, den die Städte darstellen. Die gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur in den Städten macht das Dilemma deutlich: Um attraktiv für neue Unternehmen zu sein, ist eine gute Erschliessung unerlässlich. Auf der anderen Seite erleichtert das dichte Strassennetz das Pendeln.</p>
<p><strong>Die Agglomerationspolitik des Bundes</strong><br />
 Der Bund hat die Gefahren erkannt, welche das ungebremste Wachstum der Städte mit sich bringt.. Gleichzeitig weiss er, wie wichtig Städte als Zentrum der Wirtschaft und als Wohngebiete sind. Im Rahmen seiner Agglomerationspolitik plant er eine nachhaltige Entwicklung des urbanen Raums. Dabei stellt er  sowohl die wirtschaftliche Attraktivität als auch die Lebensqualität für die Bewohner sicher. Dazu ist es wichtig, verschiedene politische Sektoren wie Raumordnung, Verkehr, Umwelt, Sozialpolitik, Finanzen aufeinander abzustimmen.</p>
<p>Konkret unterstützt der Bund innovative Projekt in den Agglomerationen. Als Modellvorhaben sollen diese auch in anderen Agglomerationen Anwendung finden . Zudem regt er die Agglomerationen an, eigene Programme zu entwickeln, die möglichst viele der Herausforderungen umfassen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei vor allem die Umweltprobleme wie Luftverschmutzung oder Kulturlandverlust, die durch den Verkehr und die Ausdehnung der Städte entstehen. Aus diesem Grund spricht der Bund nur noch Gelder für den Agglomerationsverkehr, wenn die Agglomerationen ein Konzept zur Siedlungsentwicklung vorgelegen.</p>
<p>Ein weiteres Ziel besteht darin, durch eine Aufwertung der Kernstädte ein Wachstum nach innen zu erreichen. Gelänge dies, würde zudem ein soziales Problem entschärft: Durch die Abwanderung der besser gestellten Einwohner in die Einfamilienhaussiedlungen an den Rändern der Agglomerationen nimmt in den Kernzonen die Zahl der wirtschaftlich Benachteiligten ständig zu. Neben der unerwünschten räumlichen Trennung von sozialen Gruppen sind vor allem die finanziellen Folgen für die Kernzonen beträchtlich, wo die Steuereinnahmen zurückgehen. Wenn in den Zentren attraktiver Wohnraum entsteht, dehnen sich nicht nur die Agglomerationen weniger stark aus, auch die soziale Durchmischung in den Kernstädten verbessert sich.</p>
<p><strong>Vermehrte Zusammenarbeit nötig</strong><br />
 Wachsen mehrere Gemeinden zusammen, stellen sich neue Herausforderungen. Denn jede Gemeinde besitzt noch ihre eigenständigen politischen Institutionen. Wichtige Probleme wie der Stopp der Siedlungsausdehnung lassen sich jedoch nur mit einem Gesamtkonzept für die ganze Agglomeration regeln. Der Bund fördert deshalb auch die so genannte horizontale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gemeinden einer Agglomeration und den Agglomerationen untereinander.</p>
<p>Er will aber auch die vertikale Zusammenarbeit zwischen Bund, den Kantonen und Gemeinden sowie den Nachbarländern verbessern. Letztere Form der Zusammenarbeit ist für die Schweiz besonders wichtig, weil sie mit Basel, Genf und Lugano über Agglomerationen verfügt, die sich über mehrere Länder erstrecken. Erstmals informierte der Bund 2006 in einem Zwischenbericht über durch seine Agglomerationspolitik angestossene Projekte. Für dieses Jahr eine vertiefte Evaluation geplant.</p>
<p><strong>Literatur zum Thema</strong><br />
 Antonio Da Cunha, Jean-François Both: &#8220;Metropolisierung, Städte und Agglomerationen&#8221; (Bundesamt für Statistik)<br />
 Basierend auf den Daten der Volkszählung 2000 analysieren die Autoren die Entwicklung der Städte und Agglomerationen.</p>
<p><strong>Im Netz</strong><br />
 <a href="http://www.agglomeration.ch" target="_blank">http://www.agglomeration.ch</a><br />
 Homepage des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) zum Thema Agglomeration mit vielen Texten als Download.<br />
 <a href=" http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen.html" target="_blank"><br />
 http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen.html</a><br />
 Auch das Bundesamt für Statistik (BFS) bietet auf seiner Homepage viele interessante Daten zum Thema Agglomeration.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Definitionen</strong><br />
 <strong>Städte:</strong> Gemeinden mit mindestens 10&#8242;000 Einwohnern gelten in der Schweiz als Städte.<br />
 <strong>Agglomerationen: </strong>Agglomerationen sind urbane Ballungsgebiete aus mehreren Gemeinden, die sich durch eine hohe Dichte an Arbeitsplätzen und Einwohnern auszeichnen. Sie bestehen aus einer Kernzone und einem sie umgebenden Gürtel von Gemeinden. Die Einteilung erfolgt in der Schweiz über statistische Werte wie die Pendlerströme.<br />
 <strong>Kernzone:</strong> Zentralbereich der Agglomerationen.</span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Vom (Über-)Leben im Abgrund</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2010/02/02/tiefsee/</link>
		<comments>http://www.nahaufnahmen.ch/2010/02/02/tiefsee/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reloaded]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[meer]]></category>
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		<category><![CDATA[umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2010/02/02/tiefsee/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/tiefsee-150x150.jpg class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Die Erforschung der Tiefsee gleicht einem nächtlichen Erkundungsgang im Wald mit einer Taschenlampe. Nur Weniges wird vom suchenden Lichtstrahl erfasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;"> 2010 ist das Uno-Jahr der Biodiversität Aus diesem Anlass publizieren wir einen Artikel aus dem Archiv, der das Leben in der Tiefsee zum Thema hat.</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><br />
 </span></p>
<h1>Unbekannte Tiefsee</h1>
<h2>Vom (Über-) Leben im Abgrund</h2>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_2082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 315px"><img class="size-full wp-image-2082" title="tiefsee" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2010/02/tiefsee.jpg" alt="In leuchtenden Farben schweben Quallen durch die Tiefsee Foto: Doe100 - pixelio.de" width="305" height="278" /><p class="wp-caption-text">In leuchtenden Farben schweben Quallen durch die Tiefsee Foto: Doe100 - pixelio.de</p></div>
<p><strong>Die Erforschung der Tiefsee gleicht einem nächtlichen Erkundungsgang im Wald mit einer Taschenlampe. Nur Weniges wird vom suchenden Lichtstrahl erfasst.</strong></p>
<p>Von Markus Steffen.</p>
<p>Als die Kugel tiefer und tiefer sank und das Blau des Wassers immer intensiver wurde, blickten sich William Beebe und Otis Barton vermutlich nicht ganz ohne Unbehagen in die Augen. Denn sie waren auf dem Weg in die ewige Finsternis der Tiefsee, in die sie als erste Menschen vorstiessen &#8211; in einer Stahlglocke, die über ein Seil mit einem Schiff verbunden war. Dieser Tauchgang ereignete sich 1930. Vorher hatte man über die Abgründe der Weltmeere während Jahrhunderten nur spekulieren können, denn die Technik steckte noch in den Kinderschuhen und ein direkter Einblick war nicht möglich.</p>
<p>Immer schon weckte jedoch die Tiefsee Phantasien aller Art und war dementsprechend auch oft Gegenstand von Mythologie, Literatur und Kunst. Unzählige Legenden berichten von riesigen Ungeheuern und verführerischen Nymphen, denen die Seeleute zum Opfer fielen. Der renommierte britische Naturforscher Edward Forbes hingegen hatte die Tiefsee Mitte des 19. Jahrhunderts für unbelebt erklärt. Seit dem historischen Tauchgang von Beebe und Barton hat die Tiefseeforschung viel über den unwirtlichen Lebensraum ans Tageslicht gebracht. Ungeheuer und Nymphen wurden zwar nicht entdeckt, doch weit unterhalb der Wasseroberfläche tummeln sich zahlreiche aussergewöhnliche Lebewesen. Im Folgenden nun ein kleiner Einblick in die faszinierende Welt der Tiefsee.</p>
<p><strong>Ewige Dunkelheit, eisige Kälte</strong><br />
 Für die Wissenschaftler beginnt die Tiefseezone ab einer Tiefe von 200 Metern, weil dort die Wind- und Wärmeverhältnisse der Oberfläche die Wassermassen nicht mehr beeinflussen. Eisige Kälte, ewige Finsternis und massiver Druck sind die unerbittlichen Torhüter dieses Reichs.</p>
<p>Trotz ihrer Unwirtlichkeit sind diese Klüfte bis in die letzten Winkel bewohnt. Im Ocean Biographic Information System, einer frei zugänglichen Datenbank im Internet, sind heute 82’000 Tiefsee-Spezies dokumentiert. Schätzungen zufolge könnte sich die Gesamtzahl der in marinen Lebensräumen beheimateten Arten auf bis zu 10 Millionen belaufen. Damit wäre die Tiefsee, die rund 70 Prozent der Lebensräume der Welt ausmacht, auch der artenreichste bekannte Lebensraum überhaupt.</p>
<p>Wer hier aber hausen will, muss gerüstet sein. Die Tiefseefische, die Beebe und Barton sowie ihren Nachfolgern in den Lichtkegel schwammen, waren keine Bachforellen. „Wie in einer schimmernden Rüstung“ sollen sie „erstrahlt“ sein, notierte Beebe begeistert in sein Forschungstagebuch. Manchen der Kreaturen, die dort unten lauern, möchte man allerdings nicht unvorbereitet begegnen. Ihre bizarren Formen scheinen die extremen Lebensbedingungen auf entsprechende Weise auszudrücken. Tiere, die wie der Hochseegucker oder der Beilfisch in der Dämmerzone leben, bestehen fast nur aus riesenhaften Augen, mit denen sie die letzten Lichtreste einfangen. Ein besonders unliebsamer Genosse ist der Tiefseeangler. Er imponiert mit seinem furchteinflössenden, von messerscharfen Zähnen gesäumten Maul, auf dem ein rutenartiger Fortsatz steckt. Dieser ist mit einem Leuchtorgan versehen, mit dem der Räuber der Finsternis die Beute direkt vor seinen Schlund lotst.</p>
<p><strong>Leuchtorgane zur Partnersuche und Abwehr</strong><br />
 Die Fähigkeit, körpereigenes Licht zu erzeugen, ist allerdings nicht dem Tiefseeangler vorbehalten. Dieses in der Fachsprache als Biolumineszenz bezeichnete Phänomen ist eine weit verbreitete Eigenschaft vieler Tiefseebewohner. Es wird durch das Enzym Luciferin oder in Symbiose mit Leuchtbakterien möglich. Neben dem Ködern von Beute spielt die Biolumineszenz auch bei der Partnersuche eine wichtige Rolle. Mit Leuchtwolken und glimmenden Signalen locken paarungsbereite Exemplare ihre Geschlechtspartner an. Forscher vermuten, dass die Leuchtkraft und Frequenz der Signale den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmachen.</p>
<p>Manche Tiefseefische besitzen auch ein Nachtsichtgerät. Sie produzieren rotes Licht, für das die meisten Tiefseelebewesen blind sind, um damit die Gegend in aller Ruhe unbemerkt nach Beute auszuleuchten. So pirschen sie sich bis in nächste Nähe an ihr Opfer heran. Weniger für Angriffe ausgestattet, wissen einige Tintenfische und Garnelen ihr Leuchtorgan zur Verteidigung zu nutzen. Naht ein Feind, wird er durch plötzliches Aufglühen für einen Moment geblendet, während sich der Angegriffene sekundenschnell in die Finsternis rettet.</p>
<p>Seit Beebes und Bartons beherztem Tauchgang haben zahlreiche Forscher weitere Expeditionen ins Tiefseereich unternommen. Heute wird mit ferngesteuerten Robotern getaucht, die oft Jahre lang über die Meeresgründe ziehen und einzigartiges Videomaterial mit nach oben bringen. Die Tiefsee ist aber dennoch vergleichsweise wenig erforscht. Bill Bryson vergleicht in seinem Buch „Eine kurze Geschichte von fast allem“ den Stand der Tiefseeforschung eindrücklich: „Das wäre so, als würden wir unsere Erfahrungen mit der Erdoberfläche auf die Arbeit von fünf Leuten stützen, die nach Einbruch der Dunkelheit mit Traktoren auf Erkundungsfahrt gehen.“ Tatsächlich lässt sich die Reise ins All heute offenbar technisch leichter bewerkstelligen als ein Tauchgang in 1000 Metern Tiefe. Oder einfach besser vermarkten.</p>
<p><strong>Literatur</strong><br />
 B. Bryson (2005): Eine kurze Geschichte von fast allem. Goldmann-Verlag, München.</p>
<p>R. D. Ballard (1998): Tiefsee. Die grossen Expeditionen in die Welt der ewigen Finsternis. Ullstein, München.</p>
<p><strong>Im Netz</strong><br />
 Das Ocean Biographic Information System findet sich hier:  <a href="http://www.iobis.org" target="_blank">http://www.iobis.org</a></p>
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		<title>Sind wir noch zu retten?</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2009/12/24/klimawandel/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 22:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Geiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[In die Zukunft zu schauen, ist heikel.  Das wissen all jene, die sich mit einer Fehlprognose schon einmal der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Die Zukunft ist unberechenbar, weil derart viele und unvorhersehbare Faktoren in den Lauf der Dinge hineinspielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Sind wir noch zu retten?</h1>
<p><strong>In die Zukunft zu schauen, ist heikel. </strong> Das wissen all jene, die sich mit einer Fehlprognose schon einmal der Lächerlichkeit preisgegeben haben. Die Zukunft ist unberechenbar, weil derart viele und unvorhersehbare Faktoren in den Lauf der Dinge hineinspielen.</p>
<p>Darum kann auch niemand genau sagen, wie sich das Klima der Erde in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten entwickeln wird. Eins aber ist klar: Die Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosphäre ist in den letzten Jahrzehnten markant gestiegen. Und dass dies das Klima verändert und die Atmosphäre aufwärmt, ist ebenfalls unbestritten.</p>
<p>Was aber die Folgen in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren sein werden, kann niemand exakt voraussagen. Das Problem ist jedoch: Es steht nichts weniger als die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel. Das Leben von Milliarden und unsere Zivilisation. Bei diesem Einsatz sollten wir nicht mit zu viel Risiko spielen.</p>
<p>Immerhin: Das Problem und seine Ursachen haben (nach zwanzig vergeudeten Jahren) endlich die meisten Poltiker erkannt. Nur schleppend geht es jedoch voran, wenn es um konkretes Handeln geht. Auch an der Kopenhagener UNO-Weltklima-Konferenz dachte jeder Staatsvertreter zuerst an die Interessen des eigenen Landes.</p>
<p><strong>Das erinnert stark an die sogenannte „Tragik der Allmende“</strong>: Das gemeinsame Gut – in diesem Fall die Ressourcen des Planeten – wird sorglos genutzt. Dass dieses Gut endlich ist, sieht man erst, wenn es übernutzt wird. Doch ist auch diese Erkenntnis noch kein Grund die Ressourcen zu schonen, denn die Kosten für die Übernutzung trägt die Allgemeinheit. Und für den einzelnen Ausbeuter sind sie geringer als der Ertrag.</p>
<p>Der kanadische Wirtschaftswissenschaftler H. Scott Gordon schrieb 1954 dazu in einem Bericht über Fischerei: „Niemand misst einem Besitz, der allen zur freien Verfügung steht, einen Wert bei, weil jeder, der so tollkühn ist zu warten, bis er an die Reihe kommt, schliesslich feststellt, dass ein anderer seinen Teil bereits weggenommen hat.“</p>
<p><strong>Auch das sogenannte Gefangenendilemma</strong> der Spieltheorie, bei welcher das hypothetische Verhalten zweier Gefangener beobachtet wird, bietet eine ähnliche Erklärung, warum Länderverteter und Bürger zur zögerlich handeln. Jedes Land profitiert auch vom Umweltschutz der andern Staaten. Da die Regierung von A denkt, Umweltschutz bringe vor allem Kosten, will sie selber möglichst wenig investieren. Während die Nachbarn Mittel lockermachen, wäre ihr eigener Nutzen dann um so grösser.<br />
 Doch da auch die Regierungen von B und C so denken, besteht für sie ebenfalls kein Anreiz, Geld für den Umweltschutz auszugeben, im Gegenteil.</p>
<p>Dass es sich beim Klimawandel um ein äusserst komplexes Problem handelt, macht die Sache umso schwieriger. „Der Mensch hat grosse Schwierigkeiten, Wirkungen, die in Zeit oder Raum weit von der Ursache entfernt sind, zu begreifen, zu bedenken und zu beherrschen“, schreiben Ulrich und Johannes Frey in ihrem Buch „Fallstricke“. Der Nicht-Meteorologe sieht nicht sofort ein, wieso das Verbrennen fossiler Brennstoffe seit der Industrialisierung das Klima der Zukunft dramatisch verändert.<br />
 <strong><br />
 Diese Gefahr ist schwierig zu erkennen</strong> weil sie nicht unmittelbar ist. Und weil die Menschen die bisherigen langsamen Veränderungen des Klimas kaum fassen können und sich mittlerweile zum Beispiel an immer kleinere Gletscher oder milde Winter gewöhnt haben. Das Problem erscheint gar nicht mehr so drastisch.</p>
<p>Immerhin aber versuchen Wissenschaftler und sogar Politiker seit einigen Jahren, die komplexen Zusammenhänge unter die Leute zu bringen. Und die Medien haben in den letzten Wochen recht intensiv über die Konferenz in Kopenhagen berichtet. Doch kommt es auch an? Sickert das Wissen ins Bewusstsein und bewirkt es schliesslich eine Änderung des Verhaltens?</p>
<p><strong>Erschwerend ist sicherlich die Tatsache</strong>, dass man eigenes Fehlverhalten zugeben müsste. Dies bereitet vielen Menschen grosse Mühe.Zudem fällt Verzicht schwer. Und der einen oder anderen lieb gewonnenen Gewohnheit müssten wir wohl entsagen. Zum Beispiel weiss jeder, dass Flugreisen dem Klima schaden. Doch warum soll ausgerechnet ich verzichten oder sparen?</p>
<p>Ein weiterer Grund, sich nicht mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen: Die möglichen Folgen sind viel zu katastrophal. Die Folge: Viele Menschen verniedlichen oder verdrängen das Problem. Oder glauben sogar an unrealistische technische Lösungen und Wunder. Viele reden sich auch ein, sie würden bereits etwas Substantielles für die Umwelt tun. Zum Beispiel, wenn sie ein einmal im Leben das Licht nicht so lange brennen lassen.</p>
<p><strong>War der Klimagipfel in Kopenhagen die letzte Chance?</strong> Und haben wir sie vertan? Wenn ja, werden wir dies erst erkennen, wenn es zu spät ist. Aber wenn wir trotz der Ergebnisse aus Kopenhagen zu handeln beginnen, können wir das schlimmste vielleicht gerade noch abwenden.</p>
<p><span style="color: #808080;">Link: Klimawandel wegen Gefangenendilemmas (Video)<br />
 </span></p>
<p><a href="http://www.e-politik.de/blog/08022008/Das-Gefangenendilemma-Klimawandel.html" target="_blank">http://www.e-politik.de/blog/08022008/Das-Gefangenendilemma-Klimawandel.html</a></p>
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		<title>Treibhausgas Methan</title>
		<link>http://www.nahaufnahmen.ch/2009/12/10/methan/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 21:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Geiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href=http://www.nahaufnahmen.ch/2009/12/10/methan/><img src=http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/12/Methan-150x150.png class=imgtfe hspace=10  vspace=5 align=left width=150  border=0></a>Vor drei Milliarden Jahren tauchten auf der Erde Bakterien auf, die das Treibhausgas Methan produzierten und so für höhere Temperaturen sorgten – heute gedeihen ähnliche Bakterien in Rindermägen, Reisfeldern und auf Abfallhalden. Und wie damals steigt die Temperatur auf der Erde an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #808080;">Derzeit findet in Kopenhagen der „Klimagipfel“ statt. Aus diesem Anlass publizieren wir einen Artikel aus dem Archiv (März 2009), der das Treibhausgas Methan zum Thema hat.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<h1><strong>Satellit beobachtet Bakterien</strong></h1>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Methan gehört mit Kohlendioxid und Lachgas zu den wichtigsten Treibhausgasen</h2>
<div id="attachment_1497" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-1497 " title="Methan" src="http://www.nahaufnahmen.ch/wp-content/uploads/2009/12/Methan.png" alt="Quelle: Englischsprachige Wikipedia" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Modell eines Methan-Moleküls (CH4)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Vor drei Milliarden Jahren tauchten auf der Erde Bakterien auf, die das Treibhausgas Methan produzierten und so für höhere Temperaturen sorgten – heute  gedeihen ähnliche Bakterien in Rindermägen, Reisfeldern und auf Abfallhalden. Und wie damals steigt die Temperatur auf der Erde an.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von Martin Geiser.<strong><br />
 </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ibuki sieht alles. Der japanische Satellit, der Ende Januar ins All geschossen wurde und nun die Erde umkreist, misst die Konzentrationen von wichtigen Treibhausgasen an 56&#8242;000 Stellen in der Atmosphäre. In den nächsten Monaten wird Ibuki (japanisch für „Atem“), der auch  Greenhouse Gases Observing Satellite (GOSAT) genannt wird, seine Tätigkeit voll aufnehmen. Die Daten, die er zur Erde schicken wird, geben Aufschluss darüber, wo Treibhausgase entstehen, wohin sie wandern und wo sie absorbiert werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Bakterien verändern das Klima</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eines der Gase, die Ibuki registriert, ist Methan. Ein Gas, dessen Geschichte mit derjenigen unseres Planeten eng verknüpft ist. Vor über drei Milliarden Jahren produzierten urtümliche Bakterien bereits Methan. Dieses, so die These des Astrobiologen Alexander Pavlov, sammelte sich in der Atmosphäre und sorgte für einen Treibhauseffekt: Wärme wird vom Methan in der Atmosphäre zurückgehalten und strahlt nicht ins Weltall ab, die Temperaturen auf der Erde steigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als andere Bakterien begannen, Photosynthese zu betreiben und damit Sauerstoff freizusetzen, wurde es für die methanproduzierenden Organismen ungemütlich. Denn sie mögen Sauerstoff überhaupt nicht. Und weil die Photosynthese so erfolgreich war, gingen viele der Methanbildner ein. Auch die Methankonzentration in der Atmosphäre ging zurück und damit der Treibhauseffekt. Die Folge: Vor 2,3 Milliarden Jahren kühlte die Erde drastisch ab und  wurde zu einen Schneeball im All.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Diese Episode der Erdgeschichte zeigt, wie stark das Klima vom Treibhauseffekt abhängt. Und damit von den Treibhausgasen – neben Methan gehören dazu vor allem das berüchtigte Kohlendioxid (CO2) sowie Lachgas (N2O). Die Mengen in der Atmosphäre sind in den letzten Jahrhunderten, und besonders in den letzten Jahrzehnten ,stark gestiegen, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Das Klima reagiert: Die Wissenschaftler des Intergovernmental Panel on Climate Change (Zwischenstaatlicher Ausschuss zum Klimawandel) rechnen in diesem Jahrhundert mit einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um rund 0,2 Grad alle zehn Jahre.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Die Täter sind bekannt</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das klingt nicht nach sehr viel, hat aber dramatische Folgen: Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen oder Stürme werden häufiger. Der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen, Tierarten sterben noch schneller aus. Um die allerschlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden, muss die Menschheit handeln und den Ausstoss von Treibhausgasen verringern. Die Emissionen von Methan zu senken, lohnt sich besonders &#8211; ist ein Molekül davon doch rund 23 mal  „klimawirksamer“ als ein Molekül CO2.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Verantwortlich für mehr als die Hälfte des weltweiten Methan-Ausstosses ist die Landwirtschaft. Besonders ins Gewicht fällt die Viehhaltung. „Schuld“ sind wiederum Bakterien, die Nachfahren jener Spezies, die vor Milliarden von Jahren schon einmal das Klima veränderte. Solche Mikroorganismen leben auch in den Mägen von Wiederkäuern, also Rindern, Schafen oder Ziegen. Bei jedem Rülpsen dieser Tiere gelangt das Methangas in die Atmosphäre.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei weltweit mehr als 1,3 Milliarden Rindern kommt eine beträchtliche Menge Methan zusammen. Das Problem beginnt hier jedoch erst. Die Welternährungsorganisation FAO rechnet mit einer weiteren Zunahme der weltweiten Nachfrage nach Fleisch und Milch, vor allem in den Schwellenländern Asiens &#8211; und dadurch mit einer Verdoppelung des Viehbestands bis 2050. Parallel dazu steigt auch der Bedarf an &#8211; global gehandelten &#8211; Futtermitteln. Schon heute importieren Europa oder China riesige Mengen an Soja aus Brasilien. Soja, das auch auf Flächen angebaut wird, wo früher CO2-absorbierender Regenwald stand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Viel Vieh produziert auch viel Mist. Und je nach Art der Lagerung entsteht weiteres Methan, welches in die Atmosphäre gelangt. Werden Güllegruben zugedeckt oder gar gekühlt, gelangen weniger Treibhausgase in die Luft. Eine andere und in Industrieländern bereits umgesetzte Idee: Methan wird als Treibstoff genutzt, im Form des sogenannten Biogases.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Leichter gesagt als getan<br />
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Weniger Methan würde entstehen, wenn weniger Vieh gehalten würde. Doch noch ist ein Rückgang der Nachfrage nach Fleisch und Milch nicht absehbar, am ehesten noch in den industrialisierten Ländern mit ihrem hohen Fleischkonsum. Als Argument mag dienen, dass man sich auch mit weniger Fleisch gesund ernähren kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein weiteres Nahrungsmittel, welches zum Methan-Ausstoss beiträgt, ist Reis. In den Böden der bewässerten Reisfelder leben ebenfalls Bakterien, die Methan produzieren und dieses in die Atmosphäre entlassen. Wenn Reisfelder allerdings mindestens einmal pro Jahr trocken gelegt werden, gehen viele der Bakterien zugrunde und die Methan-Emissionen nehmen ab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch ausserhalb der Landwirtschaft findet man bedeutende, durch den Menschen verursachte Quellen von Methan, zum Beispiel Abfallhalden. Verbrennungsanlagen gibt es fast nur in den Industrieländern. Das aus Deponien entweichende Methan könnte relativ einfach aufgefangen und zur Energiegewinnung verwendet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Daneben gibt es zahlreiche kleinere Methan-Quellen. Auch natürliche, die der Mensch nicht beeinflussen kann. Doch er ist es, der seine Möglichkeiten nutzen muss, um die Emissionen zu senken – bevor der Klimawandel die Zivilisation ernsthaft bedroht. Ibuki wird helfen, die Zusammenhänge mit der Entstehung von Treibhausgasen besser zu verstehen und seinen kleinen Beitrag leisten, damit wir – hoffentlich – zu handeln beginnen.</p>
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<h3 style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #808080;"><span style="background-color: #ffffff;"><strong>Methanhydrat beschleunigt den Klimawandel</strong></span></span></h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="color: #808080;"><span style="background-color: #ffffff;">Eine natürliche Methan-Quelle befindet sich im Meer. Dort gibt es so genanntes Methanhydrat, eine Art festes Eis-Methan-Gemisch. Wissenschaftler wie der Amerikaner Peter U. Clark befürchten , dass auf Grund der Erwärmung der Weltmeere dieses „Methaneis“ schmelzen könnte und zusätzliches Methan aus diesen Lagerstätten freigesetzt wird. Die Mengen und die Geschwindigkeit sind schwierig abzuschätzen. Clark hält es für wahrscheinlich, dass der Klimawandel sich durch das freigesetzte Methan beschleunigt.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Im Netz</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bundesamt für Umwelt: <a href="http://www.bafu.admin.ch/klima" target="_blank">http://www.bafu.admin.ch/klima</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zahlen zu den Treibhausgasemissionen in der Schweiz: <a href="http://www.climatereporting.ch" target="_blank">http://www.climatereporting.ch</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Intergovernmental Panel on Climate Change („Weltklimarat“): <a href="http://www.ipcc.ch" target="_blank">http://www.ipcc.ch</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Japanese Aerospace Exploration Agency mit Infos zu Ibuki:<a href="http://www.jaxa.jp/projects/sat/gosat/index_e.html" target="_blank"> http://www.jaxa.jp/projects/sat/gosat/index_e.html</a></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Literatur</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Herausforderung Klimawandel, Bafu-Zeitschrift Umwelt 3/2008</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Livestock&#8217;s long shadow (Bericht der FAO)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Anthony J. McMichael, John W. Powles, Colin D. Butler, Ricardo Uauy; Food, livestock production, energy, climate change, and health; Lancet 2007, 370: 1253–63.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jane M.-F. Johnson, Alan J. Franzluebbers, Sharon Lachnicht Weyers, Donald C. Reicosky Agricultural opportunities to mitigate greenhouse gas emissions; Environmental Pollution 2007, 150: 107-124.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">James F. Kasting, Shuhei Ono; Palaeoclimates: the first two billion years; Phil. Trans. R. Soc. B 2006, 361, 917–929.</p>
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