Saïd Sayrafiezadeh: “Eis essen mit Che”

In „Eis essen mit Che“ erinnert sich Saïd Sayrafiezadeh an die grösstenteils traurige Kindheit eines Jungen namens Saïd Sayrafiezadeh, dessen Leben durch ideologisch verblendete Eltern zeitweise zu einem komplizierten Spiessrutenlauf wurde. Erstaunlicherweise ist der Roman aber frei von Bitterkeit. Mitfühlend, bewegend und mit einem trotz allem liebevollen Blick auf die seltsame Familie Sayrafiezadeh erzählt der Autor von einer Kindheit ohne Skateboard und Weintrauben.

“Crossing Over” von Wayne Kramer

Für tausende illegaler Einwanderer ist sie das höchste zu erwerbende Gut in den USA: Die Green Card. Sie gewährt ihnen das Recht, legal in den Staaten zu wohnen und zu arbeiten, und das Ende der dauernden Angst vor Ausschaffung. “Crossing Over” zeigt die bewegenden Geschichten von sechs Immigranten, die um eine Green Card oder die Einbürgerung kämpfen – in für Hollywood ungewohnt kritischen und radikalen Tönen.

“Two-Lane Blacktop” von Monte Hellman

“Two-Lane Blacktop” ähnelt in mancherlei Hinsicht dem 55er Chevy in seinem Zentrum: Da bleibt kein Platz für schmückendes Beiwerk; der Innenraum ist auf das absolut Wesentliche reduziert, doch unter einer Karosserie, die derart abgewetzt ist, dass sie die Coolness alter Tage nur noch erahnen lässt, rackert ein Getriebe, das die desolate Erscheinung Lügen straft.