Leonard Cohen – You want it darker

Bild: Sony Music / Adam Cohen
Bild: Sony Music / Adam Cohen

Zwiegespräche mit Gott

Einen Monat nach seinem 82. Geburtstag veröffentlicht der kanadische Songpoet Leonard Cohen mit „You want it darker“ das wohl spirituellste und aufwühlendste Album seiner bald 50-jährigen Karriere: Verpackt in ausgefeilte, intime Arrangements, die seine Bariton-Stimme umgarnen, stellt sich Cohen –im dritten Lebensakt mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert – zwischen Liebeslyrik und religiösen Metaphern mäandrierend den existenziellen Fragen.

Von Christoph Aebi.

Im Idealfall genügen bereits ein paar wenige Takte Musik, um Magie zu erzeugen: Zum Auftakt von Leonard Cohens neustem Album „You want it darker“ erklingt im Titelsong ein Männerchor, eine bedrohliche Keyboard-Bassline setzt ein, gefolgt von einer prägnanten Hammond-Orgel. Spätestens wenn Cohen mit seiner unvergleichlichen Bariton-Stimme die ersten Verse mit bedrohlichem Unterton mehr rezitiert als singt, ist man hypnotisiert – und zugleich leicht beduselt ob all der religiösen Metaphern und Referenzen, die Cohen allein in diesem Lied verwendet. Im Bund mit dem Chor der Hashomayim-Synagoge in Montreal – Kanadas ältester und grösster Synagoge der aschkenasischen Juden und von Leonard Cohens Urgrossvater mitbegründet – interpretiert Cohen Zeilen aus dem Kaddisch („Magnified and sanctified / Be Thy Holy Name“), einem der wichtigsten Gebete im Judentum und oft mit Tod und Trauer assoziiert. Erhoben und geheiligt werde sein grosser Name und gleich in den nächsten Zeilen wird dieser in der menschlichen Gestalt verunglimpft und gekreuzigt („Vilified and crucified / In the human frame“). Es geht um das Paradoxon, ob ein allmächtiges Wesen etwas erschaffen kann, worüber es keine Macht hat und trotzdem gleichzeitig allmächtig bleiben kann („There’s a lover in the story / But the story is still the same / There’s a lullaby for suffering / And a paradox to blame / But it’s written in the scriptures / And it’s not some idle claim“): Es gebe einen liebenden Gott – davon werde in der heiligen Schrift erzählt und sei somit keine leere Behauptung – und trotzdem so viel Leid auf Erden, ohne dass Hilfe in Sichtweite wäre („A million candles burning / For the help that never came“). Beissend wird Cohens Kritik an denjeningen Menschen, die Religion dazu benutzen, um Kriege zu rechtfertigen („They’re lining up the prisoners / The guards are taking aim / I struggled with some demons / They were middle-class and tame / Didn’t know I had permission / To murder and to maim“). Wem dies noch nicht dunkel genug sei, der könne ja das letzte Licht in der Welt, die letzte Flamme auspusten. Die Menschheit wird es schon richten.

Cohen zweifelt an der Allmacht Gottes und verzweifelt gleichzeitig an der von diesem geschaffenen Menschheit. Es ist eine Art Zwiegespräch mit Gott, das Leonard Cohen in vielen Songs auf diesem neuen Album führt. Im überirdisch verzaubernden „It seemed the better way“ ertönt abermals der Männerchor, ein altes hebräisches Leitmotiv interpretierend, das traditionellerweise bei jüdischen Festen wie Yom Kippur und dem Passahfest gesungen wird. Eine eindringliche, traurige Violinenpartitur zieht sich durch den Song und Cohens Stimme scheint vor Erschütterung zu zittern, wenn er von der Wahrheit singt, die heute nicht mehr die Wahrheit sei („Sounded like the truth / Seemed the better way / Sounded like the truth / But it’s not the truth today“) in einer Welt, in der die Lektionen von Jesus kein Gewicht mehr haben („It seemed the better way / When first I heard him speak / But now it’s much too late / To turn the other cheek“). Cohen bezieht sich hier auf eine Passage aus der christlichen Lehre der Bergpredigt, in der als Alternative dazu, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, empfohlen wird, auch gleich die andere Wange noch hinzuhalten. Verzicht auf Rache wäre der bessere Weg, die bessere Wahrheit, die bessere Alternative zur heutigen weltlichen Doktrin des Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Kammermusik mit elektronischen Einsprengseln
Die eindringliche Präsenz von Cohens Stimme auf diesem Album, die elaborierte Aussprache, die jedem einzelnen Wort zusätzliches Gewicht verleiht, hat einen im wahrsten Sinne des Wortes schmerzhaften Hintergrund: Nach einem Jahr intensiver Arbeit mit Patrick Leonard, der bereits einige Songs auf „Old Ideas“ (2012) sowie das letzte Album „Popular Problems“ (2014) produziert hatte, brachen sowohl der Künstler als auch der Produzent gleichzeitig mit schweren Rückenbeschwerden sowie „anderen unangenehmen Erscheinungen“ zusammen. Wie Cohen in den Liner Notes zu seinem neuen Album schreibt, war in seinem Fall die Situation so düster und die Beschwerden dermassen akut, dass das Projekt vorerst auf Eis gelegt wurde. Leonards Sohn Adam Cohen, mit fünf veröffentlichten Alben selbst ein etablierter Musiker und Songwriter, spürte, so Leonard Cohen, „dass meine Gesundung, wenn nicht gar mein Überleben, davon abhing, dass ich zu meiner Arbeit zurückkehrte. Er übernahm das Projekt, positionierte mich in einem Medizinstuhl vor dem Mikrofon und brachte – viele eindringliche musikalische Motive von Patrick Leonard bewahrend – diese unfertigen Lieder zur Vollendung. Dank der liebevollen Ermunterung meines Sohnes existieren die Lieder in ihrer heutigen Form. Ich kann ihm nicht genug danken.“ Mit Sohn Adam Cohen als Produzent von sechs der neun neuen Songs unterscheidet sich das Album auch in seiner musikalischen Architektur von den letzten Alben. Die billigen Casio-Keyboard-Känge sind verschwunden, ersetzt durch ein Instrumentarium von Piano, Hammond-Orgeln, Celesta, Gitarren oder warmen Streicherklängen. Die Arrangements sind ausgefeilter und abwechslungsreicher und klingen zugleich intim: Eine Art Kammermusik mit nur wenigen und sehr dezenten elektronischen Einsprengseln. Auch die weiblichen Background Vocals, die schon fast eine Art Trademark von Leonard Cohen waren und auf seinem letzten Album „Popular Problems“ jeden einzelnen Song verzierten, finden sich auf „You want it darker“ nur noch auf drei der neun Lieder. Als Songzyklus ist es zudem das wohl homogenste Album Cohens seit „Ten New Songs“ aus dem Jahre 2001.

Geprägt von dezenten Streichern ist „Treaty“ (Abkommen), ein weiterer Höhepunkt auf dem an Höhepunkten so reichen Album. Ein Lied, an dem Cohen ganze sieben Jahre lang mit Patrick Leonard gearbeitet hat und das ursprünglich in einer ersten Version bereits für das Album „Old Ideas“ aufgenommen und vorgesehen war. Hier wünscht sich Cohen – beziehungsweise der Ich-Erzähler – , es gäbe ein Abkommen zwischen der Liebe Gottes und seiner Liebe ( „I wish there was a treaty / Between your love and mine“). Stattdessen sind die Strophen des Liedes voll von Zweifeln an dieser höheren Macht. Der Zweifler hat Wunder miterlebt, aber nicht mal mehr diese vermögen ihn zu beeindrucken („I seen you change the water into wine / I seen you change it back to water too / I sit at your table every night / I try but I just don’t get high with you“). Die Menschen tanzen in der Strasse, ein Jubilee-Jahr wird gefeiert („They’re dancing in the street – it’s Jubilee“): Eine weitere religiöse Referenz, diesmal an das im Juden- und Christentum offiziell alle 50 Jahre gefeierte Jahr des Sündenerlasses und der allgemeinen Vergebung, das auf eine Erwähnung im 3. Buch Mose zurückgeht, und in dem die Barmherzigkeit Gottes besonders augenscheinlich zu erfahren sei. Doch der Erzähler erfährt diese Barmherzigkeit in der realen Welt nicht (mehr) („I’m so sorry for the ghost I made you be / Only one of us was real – and that was me“). Am Schluss des Albums wird das musikalische Leitmotiv von „Treaty“ als eine Art Reprise von einem Streicherarrangement nochmals aufgenommen, bevor Cohen mit einer letzten narrativen Intervention dem Album einen emotionalen Klimax aufsetzt und sich nochmals sehnlichst ein Abkommen herbeiwünscht: Früher gab es Wunder, die den Erzähler unbeeindruckt liessen. Jetzt ist er an einem Punkt angelangt, an dem jegliche Wunder ausbleiben („I wish there was a treaty we could sign / It’s over now, the water and the wine“).

Biblische Landschaften als universelle Referenzen
Leonard Cohen verwendete in seinen Lieder zeitlebens religiöse Metaphern. In Anbetracht der gesundheitlichen Probleme und des fortgeschrittenen Alters scheint es jedoch nicht verwunderlich, dass „You want it darker“ wohl als sein spirituellstes Album bezeichnet werden kann. Obwohl Cohen einmal Allen Ginsberg anvertraute, er sei nicht auf der Suche nach einer neuen Religion, da er mit seiner jüdischen Religion sehr zufrieden sei, verbrachte er den grössten Teil der 90er-Jahre in einem Zen-Buddhismus-Kloster und studierte anschliessend in Mumbai bei einem spirituellen Führer. Anlässlich der Präsentation des neuen Albums in der kanadischen Botschaft in Los Angeles verkündete Cohen, auf die vielen religiösen Metaphern in den Texten des Albums angesprochen, er fühle sich nicht als religiöse Person. Er habe zwar in einigen Momenten seines Lebens die Gnade einer höheren Macht in seinem Leben gespürt, könne daraus jedoch keine spirituelle Strategie konstruieren. „Aber dies ist das Vokabular, mit dem ich aufgewachsen bin. Die biblische Landschaft ist mir sehr vertraut und deshalb ist es normal, dass ich diese Dinge als Bezugspunkte gebrauche. Früher waren dies universelle Referenzen. Die ganze Welt verstand sie und sprach sie nach. Das ist heute nicht mehr der Fall, aber es ist immer noch meine Landschaft.“

Was geschieht, wenn diese universellen Referenzen nicht mehr weitergegeben und verstanden werden, zeigt Cohen eindrücklich auf „Steer your way“, dem wohl emotional aufwühlendsten Song des neuen Albums. Ein Lied, das zu den schönsten in Cohens langjähriger Karriere gehört. Mit seinen treibenden Violinenklängen erinnert es an „Closing Time“ aus dem Album „The Future“, zieht einen mit seinem Rhythmus auf die Tanzfläche und man wird durch die ätherischen Background Vocals eingelullt (Am Mikrofon: Dana Glover, die bereits auf den beiden letzten Cohen-Alben zu hören war, sowie die 27-fache Grammy-Gewinnerin Alison Krauss). Gleichzeitig treibt es dem härtesten Kritiker, hört man sich den Text des Liedes genauer an, die Tränen in die Augen. Je nach Ansicht vermittelt Cohen hier ein apokalyptisches oder ein sehr akkurates Weltbild: Die Altare sowie die Shoppingcenter – diese modernen Kathedralen des Kapitalismus – liegen in Trümmern; die Schöpfung und der Fall der Menschen sind nur noch Mythen und die Paläste der Reichen thronen über den Zonen der Verwesung ( „Steer your way through the ruins / of the Altar and the Mall / Steer your way through the fables / of Creation and The Fall / Steer your way past the Palaces / that rise above the rot“). Wahr- und Weisheiten sowie Werte, an die man früher glaubte, werden links liegengelassen („Steer your heart past the Truth / you believed in yesterday / Such as Fundamental Goodness / and the Wisdom of the Way). Und wo früher einer für die Sünden der Menschheit starb, sterben heute Menschen für die Produktion billiger Waren und keiner will dafür Verantwortung übernehmen („As he died to make men holy / let us die to make things cheap / And say the Mea Culpa which / you’ve probably forgot“). Bissiger, treffender und deshalb umso schmerzhafter hat noch kaum ein Songwriter die Epoche, in der wir uns befinden, beschrieben.

Die Liebe als Gegenpol zur Apokalypse
Die erwähnten Lieder bilden die Klammer zu vier Songs im Mittelteil des Albums, deren Poesie keine offensichtlichen religiösen Bezüge hat. Doch erinnern einige dieser Lieder musikalisch an Gospel-Hymnen. Vorangetrieben durch Orgelklänge und der zum Gospel-Chor multipel duplizierten Stimme von Dana Glover thematisiert Cohen in „On the Level“ das Begehren und den Kampf mit der Versuchung („I was fighting with temptation / But I didn’t want to win / A man like me don’t like to see / Temptation caving in“). Gleichzeitig blickt er auf eine gescheiterte Beziehung zurück („Let’s keep it on the level / when I walked away from you / I turned my back on the devil / Turned my back on the angel too“). Man kommt nicht umhin, dabei an die Schauspielerin Rebecca de Mornay zu denken, mit der Cohen Anfang der Neunzigerjahre verlobt war, der er sogar einen Heiratsantrag in Form eines Songs widmete („Waiting for the miracle“ aus dem Album „The Future“). Doch ausgelaugt von einer kräftezehrenden Tournee und geplagt von Depressionen zog sich Cohen für sechs Jahre in ein in der Nähe von Los Angeles gelegenes Zen-Kloster zurück, auf dessen rigides Regime Cohen in „On the Level“ ebenfalls Bezug nimmt („Now I’m living in this temple / Where they tell you what to do / I’m old and I’ve had to settle / On a different point of view“).

Ambivalent interpretiert werden kann das ebenfalls gospelhafte und von mehreren Hammond-Orgeln geprägte „If I didn’t have your love“. Cohen imaginiert hier in apokalyptischen Visionen wie die Welt für ihn ohne Liebe aussehen würde – ob die Liebe zu einer Person oder zu Gott gemeint ist, wird bewusst offengelassen. Auf jeden Fall wäre die Welt für Cohen ohne diese Liebe eine denkbar düstere: Die Sonne würde das Licht verlieren, endlose Nacht herrschen, der Mensch wäre nicht mehr fähig, Gefühle zu empfinden („If the sun would lose it’s light / And we lived in an endless night / And there was nothing left / That you could feel / That’s how it would be / What the world would seem to me / If I didn’t have your love / To make it real“). Kaum jemand zuvor hat die Apokalypse und die Liebe als Gegenpol eindringlicher besungen.

Von Nostalgie und dem nahenden Ende geprägt
Seiner eigenen Sterblichkeit bewusst wird Cohen in „Leaving the Table“, einer schleppenden Ballade, die getragen wird von einer gezupften Nylon-String-Gitarre, einer klagenden Pedal Steel und diversen ätherischen klingenden Tasteninstrumenten wie der Celesta und dem Mellotron. Es ist dies ein Gelöbnis des Abdankens („I’m leaving the table / I’m out of the game“) und Loslassens („Little by little / We’re cutting the cord“), jedoch in Frieden und ohne Vorwürfe, lahme Rechtfertigungen oder gar Rachegelüste. „Du brauchst keinen Anwalt / Ich stelle keine Forderungen / Du musst nicht kapitulieren / Ich ziele nicht auf dich“, stellt Cohen fest und schliesst mit den Worten: „Ich brauche keine Verzeihung / es gibt niemanden mehr / dem man Vorwürfe machen kann“.

Ein Lied des Loslassens, von Nostalgie und dem nahenden Ende geprägt, ist auch „Traveling Light“. „I’m traveling light / It’s au revoir“ singt Cohen gleich zu Beginn doppeldeutig: Cohen als Reisender, physisch und emotional mit wenig Gepäck im Schlepptau, oder auch in Erwartung des allerletzten Übergangs. Musikalisch reist man mit den Klängen der Bouzouki im Ohr nach Griechenland und wenn diese Klänge sich mit der Stimme der in Los Angeles lebenden griechischen Sängerin Athena Andreadis vermählen, wähnt man sich unter Pinien und Zypressen sitzend und Retsina trinkend bei einem Singalong in Douskos Taverne auf der Insel Hydra. Diesem so idyllischen und mythischen Flecken Erde, wo Cohen jahrelang lebte und viele seiner bekanntesten Lieder entstanden. „I’m running late / They’ll close the bar / I used to play / One mean guitar“, erinnert sich Cohen und singt mit typischem Understatement davon, wie durchschnittlich sein Gitarrespiel gewesen sei. „Goodnight goodnight / My fallen star“ reminisziert Cohen weiter und man denkt unweigerlich an seine damalige Lebenspartnerin und Muse, die Norwegerin Marianne Ihlen, die Cohen auf Hydra kennenlernte und ihn zu Liedern wie „So long, Marianne“ und „Hey that’s no way to say goodbye“ inspirierte. Verangenen Juli verstarb Ihlen an Krebs. Einige Tage zuvor schickte Cohen ihr einen sehr emotionalen Abschiedsbrief: „Well Marianne, it’s come to this time when we are really so old and our bodies are falling apart and I think I will follow you very soon. Know that I am so close behind you that if you stretch out your hand, I think you can reach mine.“

„You want it darker“, dieses nur 36 Minuten kurze Album, ist von einer solchen Brillanz, dass man hofft, Cohen möge es noch lange nicht dem Kolibri im Innern des Albumcovers gleichtun, der aus dem Fenster in andere Sphären entschwindet. Obwohl physisch beeinträchtigt, ist Cohens Schaffenskraft derzeit ungebremst. Kaum ist „You want it darker“ veröffentlicht, arbeitet er bereits wieder an mehreren Projekten: An einem Album mit neuen Liedern, an einer Instrumentalplatte mit Streichquartett und Chor sowie an einem Gedichtband, in welchem die Gedichte – wie Seiten aus dem Talmud – von Passagen der Interpretation umgeben sein sollen. Bei der Albumpräsentation meinte Cohen augenzwinkernd: „Ich sagte kürzlich, ich wäre bereit zu sterben. Ich denke, ich habe übertrieben. Ich beabsichtige, ewig zu leben.“ Mit Leonard Cohen und seiner einmaligen Poesie ist also – „so Gott will“, wie Cohen zu sagen pflegt – hoffentlich noch einige Zeit zu rechnen.

Label:

Columbia / Sony Music

Im Netz:

www.leonardcohen.com (Offizielle Website)

www.leonardcohenforum.com
www.leonardcohenfiles.com
www.cohencentric.com

Ein Gedanke zu „Leonard Cohen – You want it darker

  • 10.11.2016 um 10:15
    Permalink

    Die beste Interpretation zu dem Album, Glückwunsch zu diesen aussagekräftigen Analysen.

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