Film im Film im Film

50 Jahre Tatort

Wenn eine Krimireihe seit einem halben Jahrhundert Zuschauer vor den Bildschirm locken kann, dann hat sie gewiss etwas richtig gemacht. Gerade in Zeiten von Streaming-Diensten und Internet-Mediatheken ist es schon fast erstaunlich, dass der Tatort regelmässig am Sonntagabend “live” von über 10 Millionen Deutschen gesehen wird – und etwa einer halben Million Schweizern.

Ein Phänomen, das hier gar nicht gross analysiert werden soll. Der Tatort ist wohl einfach vielseitig und gut gemacht – meistens jedenfalls. Die Polizeiarbeit wird, wie in jedem Krimi, natürlich nur halbwegs realistisch dargestellt. Aber ist ja Unterhaltung.

Wie dem auch sei – hier sei eine Folge des Tatorts herausgepickt, die es dem Autor dieser Zeilen besonders angetan hat – und die er als kleinen Filmtipp hiermit weitergeben möchte.

Auch hier spielt sich Meta ab: Filmfestival Berlinale
Bild Andreas Teich, Copyright Berlinale

Es handelt sich um die Folge Meta, die im Februar 2018 ihre Premiere feierte. Es handelt sich dabei um ein filmisches Mise en abyme, einem Film im Film im Film also. Dieses Szenario führt hin und wieder zu absurd- skurrilen Szenen – etwa wenn der verwirrte Kommissar Karow das Kino verlässt, wo er gerade einen Kommissar gesehen hat, der im Film einen Kommissar beobachtet.

Allzu viel sei hier gar nicht verraten – schaut selber! Der Film ist derzeit in der Mediathek der ARD abrufbar. Die Folge anzusehen, ist auch empfehlenswert, wenn man sie schon 2018 gesehen hat.

Und wenn ihr selber den einen oder andern Lieblings-Tatort habt, schreibt es gerne in die Kommentare!

Meta in der ARD-Mediathek





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