Neuerscheinung: Spiel*Kritik

Kritik, Kapitalismus & der ganze Rest?

Zwei von drei Hrsg.innen: M. Spies & Şeyda Kurt (Quelle: LinkedIn)

An dieser Stelle erlauben* wir uns auf eine 332-Seiten-starke Neuerscheinung hinzuweisen: Spiel*Kritik entstammt der Arbeit des Herausgeber:innen-Trios Martin Spies, Şeyda Kurt und Holger Pötzsch und ist ab sofort – auch als Open-Access-Version – im transcript-Verlag erhältlich.

Buchcover (c) transcript

„Inwiefern spiegeln Videospiele und ihre Kultur gesellschaftliche Machtverhältnisse? Vor welchen Herausforderungen steht die Spieleindustrie und welche strukturellen Mechanismen prägen sie? Wie können virtuelle Welten utopische Möglichkeitsräume eröffnen? Erstmalig im deutschsprachigen Raum versammeln die Beiträger*innen kritische Perspektiven auf herrschende Ideologien sowie die Produktion und die Nutzung eines Mediums, dessen gesellschaftliche Relevanz stetig wächst. Dabei finden sie Zugänge über Kunst, Wissenschaft sowie Journalismus, um Videospiele im Spannungsfeld von Kapitalismus, Patriarchat und Kolonialismus unter die Lupe zu nehmen.“ (Verlags-Information)

Mit Beiträgen u.a. von Aurelia Brandenburg, Eugen Pfister, Arno Görgen, Sinthujan Varatharajah, Laura Laabs, Sara Grzybek, Daria Gordeeva, Nina Kiel, Fabienne Freymadl, Sarah Fartuun Heinze, Natalie Berner und Astrid Ensslin.

*Wir erhielten ein Rezensionsexemplar. Außerdem war Hrsg. Thomas Spies bereits unser Interviewgast.





Rudolf Inderst

Xennial aus München. Lebte in (und ♥️) Kopenhagen. Er leitet mit Norman Volkmann das Ressort "Digitale Spiele" hier bei Nahaufnahmen. Liebt Genrefilmkost, Hörspiele und Podcasts. Spielt digitale Spiele seit etwa 40 Jahren. Lehrt als Professor für Game Design an der IU Internationale Hochschule. Einmal pro Woche bringt er den Newsletter DiGRA D-A-CH Game Studies Watchlist heraus und ist Gründer sowie Host des int. Podcasts "Game Studies" im New Books Network.

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