Nicci French: „Blauer Montag“

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Erzähl mir deine Träume und ich sage dir, was du gestern getan hast – so das unglaubliche Vorgehen der eigenwilligen Protagonistin. Die Psychotherapeutin Frieda Klein kommt durch einen Patienten einem dunklen Verbrechen auf die Spur. Spannungsgeladen und kompromisslos beginnt mit „Blauer Montag“ die neue Thriller-Reihe von Nicci French.

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Zeruya Shalev „Für den Rest des Lebens“

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Chemda Horovitz, Witwe, Mutter zweier Kinder – Dina und Avner, beide verheiratet und mit eigenen Kindern – liegt nach einem Aufenthalt im Spital daheim im Bett. Traum und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Trauer, Geburt und zu oft nicht mitgeteilte Liebe mischen sich in ihre Gedanken und Fantasien für den Rest ihres Lebens.

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Gunnar Herrmann und Susanne Schulz: „Alter Schwede!“

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Ganz Schweden ist im Heiratsfieber: Die Thronfolgerin Victoria darf ihren ehemaligen Fitnesstrainer Daniel Westling heiraten. Von dieser Vorfreude lassen sich auch die neu in Schweden lebenden Gunnar Herrmann und Susanne Schulz anstecken. Als ihr zweites Kind auf die Welt kommt, beschliessen sie spontan, zu heiraten. Mit viel Witz und Ironie bringen einem die beiden Autoren Schweden näher, vollgepackt mit typisch schwedischen Momenten.

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Robert Naumann: „Ich hartz dann mal ab“

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Der 39-jährige Autor und Wahlberliner Robert Naumann verfolgt ein ganz klares Berufsziel: Das Rentnerdasein. Bevor dieser Traum jedoch wahr werden kann, begnügt er sich mit dem Publizieren von Büchern. Dies ist die Geschichte eines Mannes, der mit seinem Alltag, seiner Frau und seiner Perspektivsuche einen Fulltimejob hat und doch arbeitslos ist.

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James Kennedy: „Der Orden der Seltsamen Sonderlinge“

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„Der Orden der seltsamen Sonderlinge“ ist das Erstlingswerk von James Kennedy und wird seinem Titel mehr als gerecht: Dem Leser ist es nicht möglich, sich vor dem Chaos aus seltsamen Figuren, merkwürdigen Geschehnissen und einer abstrusen Szene nach der anderen zu retten. Unterhaltung und Lesevergnügen sind da garantiert – nicht nur für Jugendliche.

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Elfriede Hammerl: „Kleingeldaffäre“

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In „Kleingeldaffäre“ fasst Elfriede Hammerl am Beispiel der Liebesbeziehung ihrer namenlosen Ich-Erzählerin mit dem verheirateten G. den ewigen Widerspruch zwischen Liebe und Vernunft und die Verzweiflung am Älterwerden in Worte. Dass sie dies ganz unverkrampft, verspielt und scharfzüngig tut, macht ihren Roman zu einem grossen, niemals seichten Lesevergnügen.

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Mark Werner: „Knautschzone“

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Ein Musik-Freak als Hauptperson, die Auseinandersetzung mit dem Alltag, namentlich mit Beziehungskisten und mit der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit, eine Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Humor – Ja, hier kommt ein Nick Hornby der deutschen Popliteraturszene. Leider kein besonders guter. „Knautschzone“ enttäuscht durch eine voraussehbare Handlung und mangelnde Ernsthaftigkeit.

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