“Splice” von Vincenzo Natali

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Es ist eigentlich löblich, wenn sich ein Film wie “Splice” den Schranken des eigenen Genres kritisch nähert und diese versucht zu umgehen, mit anderen Genres zu vermischen und Neues zu schaffen – dabei kann Faszinierendes herauskommen, ja, ein Cocktail, der gekonnt verschiedene Zutaten mischt, die nicht zusammengehören. Blöd jedoch, wenn die Mischung einfach nicht zu einer einheitlichen Menge werden will.

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“Bad Lieutenant” von Werner Herzog

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Irgendwann sollte man aufhören zu kritisieren. Weil es irgendwann einfach mal reichen sollte zu sagen: Der Film ist gut. Er wird euch vielleicht nicht unbedingt gefallen, aber er ist gut. Doch das ist nicht das Thema hier. Nein, das Thema ist erstens Werner Herzogs “Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen” und zweitens der Versuch eine Kritik zu schreiben, die diesem Film gerecht wird.

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“Sherlock Holmes” von Guy Ritchie

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Man könnte nun etwas über Reboots erzählen, jene Filme die altbekannte Serien und Franchisen aufnehmen und neu verwursteln. Man könnte jammern, wie schlimm es ist, dass die liebgewordenen alten Helden plötzlich auf neu getrimmt und für die MTV-Generation umgezogen werden. Man könnte, ja man könnte vieles – man könnte aber auch einfach nur sagen, dass Guy Ritchies Neuauflage zu Englands Hausschnüffler Sherlock Holmes richtig gut geworden ist.

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“Das Fischkind” von Lucía Puenzo

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Lucía Puenzo, die Frau, die mit ihrem Erstling „XXY“ international für Beachtung gesorgt hat, meldet sich zurück. Natürlich sind die Erwartungen entsprechend hoch. „Das Fischkind“, eben ihr neuer Film, beschäftigt sich ebenfalls mit Sexualität, der Konfusion derselben, mit Verlust und sexueller Gewalt – alles Zutaten, die auf einen tiefgründigen und guten Arthouse-Film schliessen lassen.

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“The Crazies” von Breck Eisner

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Die Zutaten: Ein Remake. Nichts Neues. Ein Remake eines Horrorfilms. Auch nichts Neues. Ein Remake eines Films, der urplötzlich als Klassiker hochstilisiert wird. Hatten wir schon. Ein Remake eines George A. Romero-Films. Überhaupt nicht neu. Alles beim Alten also in Breck Eisners „The Crazies“?

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Wie man einen Film macht, der den Oscar gewinnt

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Sie denken jedes Mal, wenn Sie die Oscarverleihung sehen, Sie könnten das auch? Also, einen Film drehen, der ganz sicher eine goldene Statue abstaubt? Und Sie können sicherlich auch eine bewegende Rede halten und dabei ordentlich die Tränchen rausdrücken? Das alles können Sie, aber Sie wissen nicht genau wie? Dann ist dies der Moment ihres Lebens – denn in diesem Artikel wird Ihnen gesagt, was es für einen Oscar gewinnenden Film braucht.

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“Tot und Begraben” von Gary Sherman

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“Tot und Begraben”: in Deutschland jahrelang auf dem Index! Verboten in Norwegen! Verboten in Finnland! Höchste Freigaben in England, den USA, Australien! Ein Splatterfest? Tausende Leichen? Untote? Zombies? Blut? Gallonen an Blut? Ein schockierendes Filmchen aus den Achtzigern? – Keine Panik, alles halb so wild. Aber eigentlich gar nicht mal so schlecht.

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“The Box” von Richard Kelly

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Der Richard Kelly wieder. Ja, der Regisseur, der mit “Donnie Darko” einen Insider-Hit gelandet hat, einen Mysterie-Film halt, der durch seine düstere Atmosphäre und eine spannende Story zu überzeugen wusste. Und ja, der Regisseur, der mit dem kaum zugänglichen, überfrachteten “Southland Tales” in Cannes ausgebuht wurde. Ja, dieser Regisseur meldet sich mit seinem dritten Film zurück und orientiert sich grösstenteils wieder an seinem Erstling – trotzdem ist “The Box” nur ein halbgares Vergnügen.

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Comeback des Jahres

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Sage und schreibe 12 Jahre hat es gedauert, bis sich Action-Tausendsassa James Cameron mit einem ordentlichen Kinofilm nach “Titanic” zurück meldet. Mit “Avatar” bricht er reihenweise Rekorde und verspricht die Revolution des Kinos eingeläutet zu haben – klar, technisch ist “Avatar” ein atemraubendes Werk. Dennoch wirkt der Film wie ein Best of seines bisherigen Schaffens. Grund genug, “Avatar” im Kontext seiner bisherigen Filme zu beleuchten.

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“Terminator Salvation” von McG

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Als vor mehr als zwanzig Jahren ein noch relativ unbekannter Regisseur einen bösen Kampfroboter mit einem österreichischen Bodybuilder besetzte, da hätte wohl kaum einer gedacht, dass dieser Film sich zu einem definierenden Moment im Action/Sci-Fi-Genre mausern kann: mit “Terminator” und “Terminator 2 – Judgement Day” drehte Regisseur James Cameron zwei Klassiker, die auch heute noch zum Besten zählen, was das Genre hervor gebracht hat. Nach dem mittelprächtigen “Terminator 3 – Rise of the Machines” wurde die Serie nun neu gebootet (will heissen mit neuem Setting und veränderten Prämissen) – ein Reboot der gleichermassen überrascht und enttäuscht.

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“2012” von Roland Emmerich

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Der nächste Termin für den Weltuntergang steht bereits fest: im Jahre 2012 läuft der Kalender der Maya aus (so behaupten manche auf jeden Fall) und da der Kalender schon mehrere Male richtig gelegen hat (auch das sagen einige), darf man wohl annehmen, dass das Ende der Welt vor der Türe steht. Bevor alle Kinos wegen dem Grossereignis zumachen, bringt Roland Emmerich, der deutsche Zerstörer, wie er gerne von der amerikanischen Presse genannt wird, noch schnell sein neustes Magnum Opus ins Kino.

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“Cargo” von Ivan Engler und Ralph Etter

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Manchmal braucht man nur eine kühne Vision und ein Quäntchen Mut, um etwas zu schaffen, wovon keiner gedacht hätte, dass es möglich ist. Beides, plus eine gehörige Portion Geduld und Durchhaltevermögen, hatten die Schweizer Ivan Engler und Ralph Etter wohl im Überfluss – über zehn Jahre lang haben die beiden am ersten richtigen schweizerischen Science-Fiction-Film gearbeitet, wurden oft ausgelacht und als Spinner abgeschrieben. Das fertige Werk jedoch rechtfertigt die weitgesteckten Ziele.

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“Zack and Miri make a Porno” von Kevin Smith

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Kevin Smith: legendär und totgesagt. Mit seiner Jersey-Trilogie und seinen Kultcharakteren Jay und Silent Bob als Grossmeisters des Metakinos gehandelt. Gemunkelter Hersteller des Phantom-Cuts von “Star Wars – Die dunkle Bedrohung”. Meister vertrackter Dialoge und selbstironischer Szenen. Kitschiger Totalausfall mit “Jersey Girl.” Totgesagt. Rückkehr mit “Zack und Miri make a Porno”?

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