Schöne Dinge in schönen Filmen (2014er Edition)

Ein seltsames Jahr (wenn auch nicht seltsamer als die meisten): ich hatte das Gefühl, in diesem Jahr kaum im Kino gewesen zu sein. Und jetzt, wo die Medien Bestenlisten paradieren wie der Sommer Frostbeueln, stellt sich heraus: Irgendwie habe ich doch viel mitgenommen von dem, was sich auf diesen Listen tingelt. Auch gut. Wie die folgenden Dinge, die schön waren, in einem Filmjahr, das als Gesamtes alles andere als übel war.

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NIFFF: „Short Peace“

Vier Anime-Kurzfilme, die am NIFFF gezeigt wurden, spannen für Short Peace zusammen mit einem Computerspiel von Goichi „51“ Suda: Das Ergebnis ist teilweise grandios, teilweise banal, immer jedoch gut für eine Einsicht. Welche? Das bedarf einer längeren Antwort.

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NIFFF: “Under The Skin” von Jonathan Glazer

Scarlett Johansson spielt ein sonderbares Wesen, das einsame Männer mit dem Versprechen auf Sex in einen fatalen Hinterhalt lockt. Doch wer sich von Under The Skin ein Neuauflage von Species mit einem der wenigen echten Sexsymbole des Gegenwartskinos verspricht, ist dem Film bereits in die Falle gegangen.

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The Walking Dead – 400 Days (Telltale Games)

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Mit 400 Days hat die Zombie-Mär The Walking Dead jüngst ein neues Kapitel bekommen. CHRISTOF ZURSCHMITTEN argumentiert beiläufig, dass die Stärken der Serie darin wie in einem Brennglas gebündelt werden – und dass The Walking Dead mehr denn je als eines der ersten wirklichen Rollenspiele für den Computer gelten darf.

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Monaco: What’s Yours Is Mine (Pocketwatch Games)

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Ein lang erwartetes Spiel lässt uns gemeinsam mit Freunden in die zwielichtige, aber stilsichere Welt des Heist-Genres einbrechen. Klingt aufregend? Im Prinzip ja. Nur leider sind nicht alle für den Job gemacht, wie CHRISTOF ZURSCHMITTEN am eigenen Leib erfahren musste.

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The Year Walk-Letters, Final Part

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Während die Augen der Welt auf Städten in den Wolken liegen, werden RAINER SIGL und CHRISTOF ZURSCHMITTEN ganz bodennah vom schwedischen iOS-Spiel Year Walk heimgesucht: Viele, viele Gedanken frisch aus dem inneralpinen Assoziationsblaster, im dritten und letztem Teil unter anderem zu: Dem Gegenteil von Endcredits, schrittweises Lernen und die ennervierende mangelnde Kondition von Spielern.

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The Year Walk-Letters, Pt. 2

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Während die Augen der Welt auf Städten in den Wolken liegen, werden RAINER SIGL und CHRISTOF ZURSCHMITTEN ganz bodennah vom schwedischen iOS-Spiel Year Walk heimgesucht: Viele, viele Gedanken frisch aus dem inneralpinen Assoziationsblaster, diesmal unter anderem zu: Spielen als Artefakten, umzäunten Gärten als Spielwiese, die Intimität von Glasscheiben, und Kinderarbeit in den 90er-Jahren.

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The Year Walk-Letters, Pt. 1

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Während die Augen der Welt auf Städten in den Wolken liegen, werden RAINER SIGL und CHRISTOF ZURSCHMITTEN ganz bodennah vom schwedischen iOS-Spiel Year Walk heimgesucht: Viele, viele Gedanken frisch aus dem inneralpinen Assoziationsblaster, diesmal unter anderem zu: Folkolore, Bärten, Kirchen und alptraumhaften Kindergeschichten.

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“Attack The Block” von Joe Cornish

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Wie bei vielen Genre-Filmen kann die tragende Idee von „Attack The Block“ in einem Satz erklärt werden: Ein Sozialbauviertel in einem Londoner Vorort erlebt eine Alieninvasion, und das jugendliche Prekariat schlägt zurück. Das ist als Ausgangslage originell genug, könnte aber zu einem Gimmick verkommen – wenn „Attack The Block“, wie alle guten Genre-Filme, es nicht verstehen würde, dem kruden Gerüst im Detail Glanz zu verpassen. Oder, in diesem Falle: Kratzspuren, Beton, Action, Menschlichkeit, und eine heftige Dosis schwarzen Humor.

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NIFFF 2011 – Tag 6

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Am sechsten Tag wurde es theatralisch am NIFFF: Der südkoreanische Wettbewerbsbeitrag “End of Animal” gibt sich spröde und entzieht sich jeder Kategorisierung, ausser: Irgendwas mit Beckett. Zugänglicher war da schon “Todos tus muertos”, der mit Surrealismus und bitterbösem Humor die Korruption in Kolumbien anklagt.

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NIFFF 2011 – Tag 3

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Tag drei bot mit „Hello Ghost“ einen süd-koreanischen Film, bei dessen Anblick Zynikern ihr schwarzes Herz im rheumatischen Brustkorb verdorrt. Und mit „Norwegian Ninja“ einen Film, der alles hält, was sein ungemein sprechender Titel verspricht. Ausserdem: Südstaaten-Charme mit dem Erfinder des Gore-Kinos und Eli Roth.

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