“Life and Death of Marina Abramović“ | Theater Basel

Bild|Copyright: Lucie Jansch

Basel, 13. Juni 2012: Sie wird als die “härteste Künstlerin der Welt” (Der Stern) und “Mutter aller Schmerzen” (NZZ Folio) bezeichnet. Sie ist erst mit 29 Jahren von daheim ausgezogen, aber dass sie darum ein verzärteltes Geschöpf wäre, kann wirklich niemand behaupten. Sie hat sich einen Stern auf den Bauch geritzt, sich von Zuschauern beinahe töten lassen und in ihrer letzten Performance von 2010 “The Artist is Present” setzte sie sich im MoMA in New York zweieinhalb Monate lang auf einen Stuhl. Gestern Abend war Marina Abramović in der Inszenierung “Life and Death of Marina Abramović“ von Robert Wilson neben Willem Dafoe und Antony im Theater Basel zu Gast. Das Leben als Kreislauf und sehen konnte man Abramovićs Kreislauf des Lebens. “Life and Death of Marina Abramović“ ist noch bis und mit Freitag in Basel zu sehen.

Mehr lesen

Dea Loher: “Magazin des Glücks“ | Schauspielhaus Zürich, Kammer

Magazin des Glücks

Zürich, 2. Juni 2012: “Glück ist anders“, so könnte man den Inhalt der beiden Kurzgeschichten von Dea Loher auch umschreiben, die an diesem Sommerabend in der Kammer des Schauspielhauses zur Aufführung kamen. Gewaltig und intensiv ist die Inszenierung geraten – nichts für Zartbesaitete.

Mehr lesen

“Grimm – eine Hausmärchenexpedition“ nach Verena Rossbacher | Luzerner Theater

GRIMM

Luzern, 10. Mai 2012 – Nun wissen wir es ganz bestimmt: Das Märchen war einmal. Nachdem es die grossen Erzählungen nicht mehr gibt, wird das Märchen demontiert. Das Luzerner Theater, das Stück Labor Basel und die Zürcher Hochschule der Künste versuchen das mit aller Kraft mit Szenen aus einem Theaterstück von Verena Rossbacher.

Mehr lesen

Zeruya Shalev “Für den Rest des Lebens”

fuerdenrestdeslebens

Chemda Horovitz, Witwe, Mutter zweier Kinder – Dina und Avner, beide verheiratet und mit eigenen Kindern – liegt nach einem Aufenthalt im Spital daheim im Bett. Traum und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Trauer, Geburt und zu oft nicht mitgeteilte Liebe mischen sich in ihre Gedanken und Fantasien für den Rest ihres Lebens.

Mehr lesen

Ivana Sajko “Womanbomb” | Theater Winkelwiese, Zürich

Foto | Copyright: Thomas Richter

Zürich, 30. November 2011 – 2004 entsteht der Monolog für eine Bombenfrau und weitere Figuren. Dieser Text ist mögliches Zeugnis einer Selbstmordattentäterin, die sich in 12 Minuten und 36 Minuten mit einem Politiker und mit allen und allem andern in einem Radius von 18 m in die Luft sprengen wird. Das Theater Winkelwiese bringt den Text in Koproduktion mit dem Künstlerkollektiv ÅNGSTRØM und dem Salon5 Wien erstmals in der Schweiz auf die Bühne.

Mehr lesen

Eugène Ionesco “Die Unterrichtsstunde“ | Theater Basel, Kleine Bühne

Foto | Copyright: Gerd Altmann, Pixelio.de

Basel, 16. November 2011 – Bluttaten werden heute aus banalsten Gründen verübt und scheinen uns oft völlig absurd. Weshalb also nicht auch auf diese Weise: Ein Professor bringt seine Schülerin um, die nicht 3 von 4 subtrahieren kann, die ihn an der Wandtafel dauernd unterbricht, die zwar die unwahrscheinlichsten Multiplikationen auswendig, deren Herleitung aber nicht kennt. Überlastung? Burnout? Oder “einfach nur” eine (weitere) dumme Schülerin?

Mehr lesen

“Eine griechische Tragödie. Die Krise des Euro und des Weltwährungssystems“ | Reihe: Salongespräche | Theater Neumarkt, Zürich

Foto | Copyright: Kurt F. Dominik | Pixelio.de

Zürich, 8. November 2011 – Einen spannenden Abend versprechen die beiden Experten Prof. Urs Birchler, Professor für Banking an der Universität Zürich, Prof. Heiner Flassbeck, Chef-Ökonom der Uno-Organisation für Welthandel und Entwicklung und der Moderator Daniel Binswanger, an dem die Gründe der Krise und Lösungen zu ihrer Überwindung diskutiert werden. Wie aber definierte Aristoteles, der grosse Meister der Dichtkunst, die Tragödie?

Mehr lesen

Marzena Gorecka (Hg.): “Alles in mir heisst: Du!”

AllesInMir

Eine heute unvorstellbar lange Verlobungszeit haben Bettina Zweifel und Meinrad Inglin durchlaufen, bis sie sich im Jahr 1938 endlich das Ja-Wort geben konnten. Sage und schreibe 20 Jahre waren es. Und während dieser Dauer haben sie sich Briefe geschrieben. Die im Ammann Verlag erschienene Auswahl an 263 Briefen zeigt, dass das eine nicht immer einfache Zeit war.

Mehr lesen

Romeo Castellucci & Socìetas Raffaello Sanzio “Sul concetto di volto nel figlio di Dio“ | Zürcher Theater Spektakel, Landiwiese

Foto | Copyright: Andreas Georg Scherer

Zürich, Landiwiese – 3. September 2011: Väter-Söhne-Geschichten sind in der diesjährigen Ausgabe des Theater Spektakels aktuell. Neben “She She Pop und ihre Väter“ mit “Testament“ und Ilay den Boer & Het Huis van Bourgondië mit “This is my dad“ handelt auch dieses Stück von einer solchen Konstellation. Der italienische Regisseur Romeo Castellucci und die durch seine Schwester und ihn gegründete Socìetas Raffaello Sanzio gehen ein im Privatesten verhandeltes Thema – die Pflege eines kranken Elternteils – mit viel Einfühlungsvermögen an.

Mehr lesen

Zürcher Theater Spektakel | 18. August – 4. September 2011 | Landiwiese

Foto|Copyright: Klaus Levebre

Landiwiese Zürich, 17. August 2011 – Die letzten Wochen dieses Sommers – denken wir nicht daran. Zum Beginn des Zürcher Theater Spektakels begrüssen uns hochsommerliche Temperaturen, ohne auch nur ein Wölklein am Himmel. Und an diesem Eröffnungsdonnerstag, 17 Uhr, gibt’s an der Kasse auf der Landiwiese noch Tickets für diejenigen, die dem Wetter bis zum Schluss nicht zu trauen wagten.

Mehr lesen

Alain Platel, Frank Van Laecke & les ballets C de la B, “Gardenia“ | Theater Spektakel Zürich

Zürich, Landiwiese, 2. September 2010 – Im täglichen Leben Männer und Frauen, in der Nacht und auf der Bühne Frauen und Männer. Die Schliessung des über 100-jährigen Transvestiten-Theaters “La Bodega Bohemia“ in Barcelona war Stoff für “Gardenia“. Auf der Werft-Bühne zu sehen ist der letzte Abend in einem Transvestiten-Club.

Mehr lesen

Pichet Klunchun Dance Company “Nijinski Slam“ | Theater Spekatakel Zürich, Landiwiese

Bild|Copyright: Theater Spektakel, Zürich

Zürich, Landiwiese, 31. August 2010: Der thailändische Tänzer und Choreograph Pichet Klunchun vermittelt nicht nur asiatischen Tanz in den Westen, er arbeitet auch mit Stoffen und Mythen der westlichen Welt. Vaslav Nijinsky ist ein solcher (Tanz-)Mythos, für den er eine Hommage ans diesjährige Theater Spektakel bringt.

Mehr lesen

Theaterspektakel 2010 | Landiwiese Zürich

Pichet Klunchun Dance Company | Copyright: Theaterspektakel Zürich

Landiwiese Zürich, August 2010 – Das diesjährige Theaterspektakel hat den Schwerpunkt Ost- und Südostasien. Doch was wir mit der östlichen Lebensweise vielleicht noch naiv mit der beneidenswert meditativen Lebensweise in Verbindung bringen, hat sich längst auf den Weg in eine hektische und laute Lebenswelt entwickelt. Megacities sind oft nicht einfach moderne Metropolen, wie wir sie kennen – sie sind so schnell gewachsen, dass der scheinbare Profit für viele ein enormer Verlust geworden ist.

Mehr lesen

Ruedi Häusermann “Der Hodler” | Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Box

BIld | Copyright: Matthias Horn

Zürich, 14. April 2010 – Wäre es heute nicht beinahe ein Schimpfwort: “Bildungstheater“, so müsste man diese Inszenierung so nennen. Und doch es ist viel mehr. Das Leben und Werk des berühmten Schweizer Malers Ferdinand Hodler in Zahlen und Fakten, eingerahmt in bildende und darstellende Kunst sowie Musik in gelungener Form, präsentiert uns der Komponist Ruedi Häusermann dieses Kleinod.

Mehr lesen