Nachdenken über Heimat

Der gemeinnützige Verein philosophie.ch setzt sich dafür ein, verschiedenste philosophische Themen durch Themendossiers, Blogreihen und Podiumsdiskussionen für ein breites Publikum kostenlos zugänglich zu machen. Die neusten Inputs und Gedankenanstösse finden sich zum Thema Heimat und dem Begriff, den wir uns davon machen.

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Intelligenz der Technik

Nicht nur in Science-Fiction-Filmen erfährt man, was künstliche Intelligenz ist. Schon längst hat der Begriff den Weg in unseren Alltag gefunden. Man spricht von intelligenten und vernetzten Systemen oder auch von Smart Objects – was mit “intelligente Objekte” übersetzt wird. Sind diese Objekte wirklich intelligent und welche Rolle spielt der Mensch schliesslich in diesem technisch autonomen Umfeld?

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Ein neues Kapitel des Kapitals?

Die lange Nacht des BGE – welche am Montag, den 2. Mai 2016, also einen Tag nach dem Tag der Arbeit im Foyer des Theater Basel über die Bühne ging – zeigt eines sehr deutlich: Befürworter wie Gegner sehen sich in der Debatte nicht nur mit einer zukunftsträchtigen und wegweisenden Idee konfrontiert, die sie zwingt sehr grundsätzlich darzulegen und zu entscheiden – sondern auch mit einer Idee, die gleichzeitig ganz nah am Menschen, der Gesellschaft und der Politik liegt und diese miteinander und zusammen zu denken gezwungen ist. Denn nein, nicht Details gilt es hier zu klären, sondern Grundsätze: was für ein Bild des Menschen man in sich trägt, welche Gesellschaftsformen der heutigen Zeit noch oder wieder gerecht werden und was die Aufgabe der Politik eines Staates ist, der Humanität und Menschenrechte als oberstes Kriterium und Prinzip setzt. Nicht nur weil damit einiges über das Menschenbild, das man hat, ausgesagt wird, sondern weil damit eine Grundsatzdebatte losgetreten wird, die den heutigen Staat und die gesamten mit ihm zementierten Machtverhältnisse und die Frage nach der menschlichen Freiheit neu zu denken erlaubt.

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Eine Peinlichkeit namens Köppel

Jeder Zirkus braucht sein Äffchen – anscheinend auch unser Parlament. SVP-Nationalrat Roger Köppel hat diese Rolle bereits bei der ersten Sitzung bereitwillig an sich gerissen, und spielt sie seither mit nervtötender Inbrunst. Dass das Äffchen dabei nur hysterisch kreischt und seine Opfer nicht auch noch mit wildem Blick an den Haaren zieht, ist dabei kaum ein Trost – zum Davonlaufen ist seine Nummer für Politiker, welche die Bedeutung ihres Amtes auch nur halbwegs verstehen, auch so schon. Eine polemische Antwort auf die jüngste verbale Entgleisung.

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Bedingungsloses Grundeinkommen

Vor etwa einem Jahr erschien bei nahaufnahmen.ch ein Artikel über das bedingungslose Grundeinkommen – der die Gedanken und Grundwerte des BGE skizziert. Doch ernsthaft darüber gesprochen wird kaum. Kein Wunder, denn es forderte ein Umdenken in Werten, die lange und vielleicht auch zu lange fester Bestandteil unseres eigenen Selbstverständnisses waren – und so wird meist als Utopie oder Spinnerei abgetan, was nicht oder nur teilweise zu Ende gedacht ist. Zeit also wieder ernsthaft darüber zu sprechen.

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Die Crux mit dem bedingungslosen Grundeinkommen

Warum wir uns mit ´mangelnder´ finanzieller Sicherheit sogar in der reichen Schweiz so schwer tun. Und wieso es uns trotzdem gut täte, unflexible Lohnarbeit auf ein Minimum zu reduzieren, um mehr freie Zeit für die wirklich relevanten Dinge im Leben zu haben. Schliesslich wollen wir jenseits von Leistungsdruck und Profit und nicht nur in unserer Freizeit glücklich sein.

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Gedanken zum Unterbruch der Konkordanz

bundesratswahlen 2011

Die grösste Partei der Schweiz steckt in einer Krise: Sie hat fast 10% ihrer Wähler verloren, scheiterte beim Versuch, im Ständerat besser vertreten sein, und verpasste es, einen zweiten Bundesratssitz zu erobern. Um ihr Gesicht zu retten, tut die Partei alles, um sich als Opfer darstellen. Die Schuld am Debakel trägt sie aber selber.

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Gedanken zum Trauerspiel Bundesratswahlen 2011

SVP Konkordanz

Vier Jahre lang hat die SVP, nachdem sie zwei gute und mehrheitsfähige Bundesräte aus der Partei warf, gejammert und geklagt, die anderen Parteien stellten sich gegen das Konkordanzprinzip. Jetzt, nachdem die Abstrafung für den fehlenden Anstand der Partei ausgestanden ist und ihr alle anderen Parteien den verdienen zweiten Sitz zugestehen wollen, tritt die SVP selbst die Konkordanz mit Füssen – und behauptet, als tue sie genau das Gegenteil.

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“Wichtig ist das Verständnis für die Einstellung und Sichtweise des Gegenübers.”

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In den letzten fünf Jahren haben wir viel erreicht. In der Politik und Bevölkerung haben wir mit gelungenen Aktionen auf uns Aufmerksam gemacht und konnten viele Unterstützer gewinnen. Zu Besuchern unserer Veranstaltungen zählen mittlerweile Politiker und Abgeordnete von verschiedenen Bildungsinstitutionen, mehreren Parteien oder dem bayrischen Staat.

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Ideologie vs. Lehrauftrag

Die Zeit heilt alle Wunden? Ein Allgemeinplatz, der selten zutrifft. Denn sehr oft reisst die Vergangenheit zugewachsene Wunden wieder auf und lässt die untröstliche Gegenwart mit ihren moraldurchtränkten Tentakeln erbarmungslos darin wühlen. Bei dem hier aufgefrischten Wundmal handelt es sich um eine Irritation, eine Verwirrung auf der Suche nach geistiger Orientierung.

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Das Verbot des Verbotes gehört verboten

schilderwald

Kaum ein Monat vergeht, ohne dass man als Zeitungsleser nicht von der Forderung eines neuen Verbots hört. Kampfhundeverbot, Raucherverbot, Killerspieleverbot, Verbot von Handys auf Schulhöfen, Verbot der Burka, Verbot von Extremsportarten, Verbot von Export von Kriegsmaterial, Verbot von Alkohol bei Sportanlässen, Verbot von hohen Managerlöhnen, Off-Roader-Verbot und nun kommt ein weiteres Verbot sogar zu Abstimmung: Das Verbot zum Bau von Minaretten. Es versteht sich von selbst, dass das Plakat dazu ebenfalls verboten wird.

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