Für eine Hand voll Rupien

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Rhythmisch stampfen unsere Skischuhe über den löchrigen Asphalt, während hinter uns die letzten Sonnenstrahlen über den Berggipfeln verschwinden. Die Oberschenkel brennen von vielen Höhenmetern im Tiefschnee doch beide Gesichter ziert ein breites Grinsen. Im Vorbeigehen nicken wir Männern in langen Gewändern zu, die für ein paar Rupien Touristen auf Holzschlitten umherziehen. Die Affen in den schneebedeckten Bäumen neben der Strasse beobachten uns neugierig.

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Théâtre de l’absurde: Erster Akt

"Nicht noch mehr Rettung" - Nicht alle sind sich einig über Zweck und Sinn der Rettungsmassnahmen in Griechenland

Das Leben ist Theater – und gleich zu Beginn der EU-Ratspräsidentschaft wird auf der griechischen Bühne ein seltsames Stück aufgeführt. Es ist die Geschichte eines Landes, das sich im geliehenen Smoking hüfttief im Schlamm befindet und alle zu überzeugen versucht, dass es das Kleidungsstück demnächst in tadellosem Zustand retournieren wird. Ein Überblick über die Hauptdarsteller der Eröffnungsszene.

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Sugus gegen Apfel-Chips

Hmm.....

Samstag-Morgen 8.55 Uhr, Messeplatz Basel. Vor der Messehalle 2 ist eine grosse Gruppe von Menschen zu beobachten, die sich frierend die Hände reibt. Manche gönnen sich noch einen Kaffee vom Chicco-Doro-Wagen, andere rauchen noch eine letzte Zigarette bevor es losgeht. Um Punkt 9 Uhr setzt sich die Menschenmasse in Bewegung und strömt durch die sich öffnenden Tore des Gebäudes. Der zweite Tag der Mustermesse beginnt in einer Stunde.

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Comic ohne Grenzen

Comics Deluxe

In den Achtziger Jahren entwickelt sich in der Schweiz aus dem Schwung der Jugendunruhen ein Magazin, das rasch zu einer der wichtigsten Plattformen für Zeichner aus aller Welt wird. Strapazin, dessen Name und Programm eine Mischung aus Magazin, Fanzine, Strapaze und Aspirin verspricht, steht seit bald 30 Jahren für Comics jenseits komerzieller Formate. Dem wohl berühmtesten Comicmagazin der Schweiz ist nun im Cartoonmuseum Basel eine Ausstellung gewidmet.

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Das Kabinett des Dr. Strangelove

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Stefan Theiler alias Dr. Strangelove (29) kümmert sich seit über zwei Jahren um die Sörgeli und Ängschtli der Berner mit Delikatessen aus der Filmwelt. Als Videoapotheker kuriert er die Menschen mit seiner Medizin: von Almodóvar bis Zinnemann ist für jeden etwas dabei. Ein Gespräch über sprachlose Tagschläfer, den digitalen Rückzug und die heilende Kraft einer Videoapotheke.

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