Markus Heitz: “Wédōra”

Ein edler Dieb, eine herzensgute, einfallsreiche Gesetzeshüterin, ein ungerechter Herrscher und ein Dunkelmagier. Eine unwirtliche Wüste, eine befestigte Stadt voller Verrat und Verbrechen und Wasser, das magische Kräfte verleihen kann. Was braucht es noch mehr für gute Fantasy? Markus Heitz‘ „Wédōra“ überzeugt – nicht zuletzt durch seine atmosphärische Dichte.

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Erika Sommer: “Das geheimnisvolle Tagebuch”

Eine Beerdigung in Schwamedingen, ein uneheliches Kind, ein internierter Pole, ein Racheengel und ein Tagebuch. Damit ist ein neuer Schweizer Krimi geboren. Erika Sommer schafft mit ihrem ersten Kriminalroman ein packendes Lesevergnügen. Das Buch bietet aber nicht nur Spannung, sondern bringt auch einen unbekannten Teil der Schweizer Geschichte ans Licht.

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Karl Ove Knausgård: “Das Amerika der Seele”

18 Essays, die Karl Ove Knausgård zwischen 1996 und 2013 verfasste, enthält „Das Amerika der Seele“. Schonungslos, präzise und poetisch zugleich behandelt der norwegische Autor verschiedene Themen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einmal mehr bereitet ein Buch vom fantastischen Knausgård Freude.

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Ferdinand von Schirach: “Terror”

Darf man 164 Menschen töten, um 70‘000 zu retten? Ein Passagierflugzeug wird von einem Kampfpiloten abgeschossen, bevor ein Terrorist die Maschine auf ein Stadion stürzen lässt. Ein einfaches Gedankenexperiment spaltet die Meinungen der LeserInnen und ZuschauerInnen und sorgt bei PhilosophInnen für Gefühle des Fremdschämens.

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Nikolaus Hansen / Tina Uebel: “Die S.E.A.-Expedition”

Von den Falklandinseln über Elephant Island bis nach Südgeorgien. Zwölf Segler begeben sich Ende 2015 auf diese schwierige Route. 100 Jahre nachdem der Polarforscher Ernest Shackleton die Expedition missglückte, jedoch alle seiner Besatzungsmitglieder retten konnte.

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Christine Thürmer: “Laufen. Essen. Schlafen.”

Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschliesst sie, drei Fernwanderwege in den USA zu bewandern. Dabei verarbeitet sie so manchen schwierigen Gedanken. Das tägliche Wandern geht ihr sowohl physisch als auch psychisch an die Substanz. Ein packender Erlebnisbericht, der die Herzen von Wander- und Outdoorfans höher schlagen lässt.

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Daniel Illger: “Skargat. Das Gesetz der Schatten”

Der Wiedergänger Mykar sinnt nach dem Tod seines besten Freundes auf Rache und begibt sich auf eine einsame Reise. Indessen versuchen Justinus, seine verrückte Magd Scara und die leichenessende Dame Vanice gegen die Gespensterhorde anzugehen. Daniel Illgers zweiter Band der Reihe „Skargat“ kommt düster und skurril daher, die verworrene Geschichte vermag leider nicht ganz zu überzeugen.

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Karl Ove Knausgård: “Träumen”

Ein Jahrhundertwerk ist Karl Ove Knausgård mit seinem autobiographischen Projekt gelungen. Die Bücher des Norwegers zu lesen, braucht Zeit. Zeit, die sich auf jeden Fall lohnt. In “Träumen” begleiten wir Knausgård auf dem steinigen Weg, Schriftsteller zu werden.

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Nadia Damaso: “Eat Better Not Less”

Ernährung ist ein Trendthema. Welches Nahrungsmittel man wann, in welcher Form und wieso zu sich nimmt, scheint in der heutigen Zeit von grosser Bedeutung zu sein. Auch in Nadia Damasos Buch. Es geht jedoch nicht darum, weniger zu essen, sondern besser, gesünder.

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Michael W. Austin & P. Reichenbach (Hg.): “Die Philosophie des Laufens”

Laufen kann man überall und jederzeit. Die Gründe, wieso Menschen laufen, sind verschieden. Manche geniessen den Ausgleich zum Arbeitsalltag, für manche ist es der Beruf an sich und wiederum andere machen sich philosophische Gedanken darüber. Um diese geht es in vorliegendem Werk.

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