Tanja Busse: “Die Wegwerfkuh” (Sachbuch)

Jeder kennt Darstellungen der modernen Landwirtschaft, die uns Konsumenten nicht gefallen. Das Buch „Die Wegwerfkuh“ gibt vertieften Einblick in die Ernährungswirtschaft. Damit birgt das Buch das Potential, Landwirtschaftskritiker mit sachlichen Argumenten zu unterstützen. Es wird weitgehend neutral informiert, also kein Bashing betrieben und Bauern kommen nicht als Unmenschen heraus, sondern eher als Opfer eines einseitigen Systems.

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Heðin Brú: “Vater und Sohn unterwegs”

Das Leben auf den Färöer Inseln ist geprägt vom rauen Wetter und dem Leben mit und von dem Meer. Im Mittelpunkt von „Vater und Sohn unterwegs“ steht der Fischer Ketil, der von einer Walfleischauktion Schulden hat. Zudem konfrontiert uns Heðin Brú mit dem Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne auf den abgelegenen Inseln.

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Ingo Fietze: “Über guten und schlechten Schlaf”

Rund einen Drittel des Lebens verbringt jeder Mensch mit ihm. Viele leiden wegen seiner schlechten Qualität. Und doch wissen die meisten nur wenig über seine verschiedenen Ausprägungen. Ingo Fietze bringt mit seiner neuen Publikation Licht ins Dunkle und ermöglicht einen spannenden Einblick in die Komplexität der Nachtruhe.

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Alex Bellos: “Warum die Elf hat, was die Zehn nicht hat”

Überall im Leben, in jedem Augenblick begegnen uns Zahlen: auf dem Telefon, in der Zeitung, auf Uhren, auf Reklametafeln, auf Auto-Kennzeichen und an vielen anderen Orten. Und selbst dort, wo uns keine Zahlen begegnen, ist noch Mathematik. Das beweist Alex Bellos in seinem neusten Buch.

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Felicia Molenkamp: “Kräuter-Biotika”

Antibiotika: Sie sind hoch gelobt und zugleich verpönt. Sie werden als Allheilmittel gepriesen und gelten gleichzeitig als krankmachend, da sie Bakterien unspezifisch töten. Ganz anders Kräuter-Biotika – Kräuter mit antibiotischer Wirkung. Felicia Molenkamp zeigt in ihrem Buch, wie sie wirken, wieso sie wirken und wie man sie anwenden kann.

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Roger Strub: “Verfalldatum”

Als Autor von Kriminalromanen kennt sich Tobias Landauer bestens mit Bösewichten aus. Doch als er mit seinem neuen Buch auf Lesereise geht und selbst mit einem konfrontiert ist, bringt ihn das an seine Grenzen. Denn er hat keine Ahnung, wer ihm Böses will. Weil auch der Leser nicht mehr weiss, bleibt „Verfalldatum“ spannend bis zum Schluss.

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Martin Apolin: “Physik für echte Männer”

Physik ist staubtrocken und langweilig? Weit gefehlt! Martin Apolin erklärt in seinem neuen Buch „Physik für echte Männer“ auf amüsante und kurzweilige Weise die Physik hinter Alltäglichem. Dabei vermittelt er Wissen(schaft) so, dass auch der Laie es gut nachvollziehen kann. Gleichzeitig bietet Apolin beste Unterhaltung.

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Bradley Somer: “Goldfisch”

Von der Geburt eines Kindes über den Tod eines Grossvaters bis zum Beginn einer Freundschaft und dem Ende einer Liebesbeziehung zieht der Autor sämtliche Register an einschneidenden Lebensereignissen, die in den Wohnungen eines Hochhauses passieren können. Mit den Charakteren zusammen entdeckt man in diesem Roman wie sich Lebenswege kreuzen und wieder auseinander gehen.

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Daniel Illger: “Skargat”

Im Reich Ahekrien geht Böses um. Geschändete Frauenleichen tauchen auf, denen dunkle Zeichen aufgemalt wurden. Ein Wiedergänger, ein immer betrunkener Adeliger, seine verrückte Magd und eine leichenessende Schönheit versuchen, dagegen anzugehen. Daniel Illgers Debütroman „Skargat“ überzeugt mit einer skurrilen gut durchdachten Geschichte. Düster und mystisch.

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Hugh Fearnley-Whittingstall: “light & easy”

Wer erfährt, dass er eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat, ist erst einmal ratlos. Restaurantbesuche und selbst das Kochen daheim scheinen unmöglich. Dass dem nicht so sein muss, stellt Hugh Fearnley-Whittingstall in seinem Restaurant unter Beweis – und in seinem neuen Buch, das zeigt, dass man auch ohne Weizen und Milchprodukte köstliche Gerichte zaubern kann.

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Mona Oellers: “Voll aggro”

Erschreckend sind sie, die Fallbeispiele, die Mona Oellers in ihrem Werk erwähnt. Man will nicht, dass seinem Kind so etwas zustösst. Oder, dass es in solch einen Fall verwickelt wird. Oellers zeigt an Beispielen aus Deutschland auf, welche Faktoren Kinder in die Gewalt treiben und wie solche Fälle verhindert werden können.

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Ian McEwan: “Kindeswohl”

Als Familienrichterin ist Fiona Maye ein Profi was gescheiterte Beziehungen angeht. Doch mit einem Mal ist sie selbst betroffen. Halt gibt ihr ein Eilverfahren, in dem sie über das Wohl eines Kindes entscheiden und dabei die Werte der Schulmedizin mit denen einer religiösen Minderheit gegeneinander abwägen muss. Das klingt dröge, ist aber der literarische Beweis, dass Ian McEwan ein ganz Grosser ist.

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