Leonard Cohen – You want it darker

Einen Monat nach seinem 82. Geburtstag veröffentlicht der kanadische Songpoet Leonard Cohen mit „You want it darker“ das wohl spirituellste und aufwühlendste Album seiner bald 50-jährigen Karriere: Verpackt in ausgefeilte, intime Arrangements, die seine Bariton-Stimme umgarnen, stellt sich Cohen –im dritten Lebensakt mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert – zwischen Liebeslyrik und religiösen Metaphern mäandrierend den existenziellen Fragen.

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Interview mit Michael von der Heide

Niemand anderem als Michael von der Heide würde man das zutrauen: Lieder der grossen Paola aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren auszugraben, zu entstauben und – zu seinem 25. Bühnenjubiläum – für eine höchst gelungene Paola-Hommage musikalisch ins 21. Jahrhundert zu katapultieren. Anlässlich des „Paola“-Album-Releases und der Premiere des gleichnamigen Bühnenprogramms spricht Michael von der Heide im grossen Nahaufnahmen.ch-Interview unter anderem über sein Erweckungserlebnis, gruselige Kinderchöre, Paolas Bananenrutscher sowie über Sein, Schein und Schwein im Showbusiness.

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Interview mit Anna Ternheim

Der Abschied von der Jugend, der Liebe und geliebten Menschen ist das zentrale Thema auf „For the young“, dem grossartigen fünften Album der zwischen New York und Stockholm pendelnden Singer-Songwriterin Anna Ternheim. Darüber sowie über Selbsttäuschung in Beziehungen, die inspirierende Plattensammlung ihres Vaters und wie sie für einen Auftritt beim Nobelpreis-Bankett einen Song der Backstreet Boys zerlegte und neu aufbaute, sprach Anna Ternheim mit nahaufnahmen.ch.

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Interview mit Sven Regener

Element of Crime haben soeben ihr 13. Studioalbum „Lieblingsfarben und Tiere“ veröffentlicht. Aus diesem Anlass korrespondierten wir mit Sven Regener, Sänger, Texter und Trompeter der Band, über die Faszination für sein Lieblingsinstrument, 60er-Jahre-Psychedelic, die Überhöhung des Marmeladenbrotes, das perfekte Album-Format und Kritik als unfreundlicher Akt.

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Jantos Holding

Die Stücke, die Jantos Holding interpretiert, sind auf eine paradoxe Weise einfach und komplex zugleich: geführt von einer Feder und niedergeschrieben als fixierte Noten und Akkorde sind sie dennoch völlig frei in ihrer Entfaltung – wie die sphärischen Klänge einer Stimme, die sich von dem komplexen Klangbild abhebt und einen verführt, sich von ihr berühren zu lassen.

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Interview mit Mary Chapin Carpenter

Mit ihrem zwölften Album „Ashes and Roses“ ist der fünffachen Grammy-Gewinnerin Mary Chapin Carpenter abermals ein Meisterwerk gelungen. Beeinflusst durch einschneidende Erlebnisse in ihrem Privatleben – eine Lungenembolie, eine Scheidung und den Tod ihres Vaters – sind 13 tief berührende, jedoch nie kitschige oder larmoyante Folk-Pop-Lieder entstanden, subtil produziert und fokussiert auf Gitarre, Piano und Mary Chapins Altstimme. Im Telefoninterview sprach nahaufnahmen.ch mit der 54-jährigen Amerikanerin über die physische Präsenz von Trauer, Träume als Inspiration für Lieder und den Wunsch nach Seelenfreundschaften.

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Zwischen den Stühlen

Bild: http://subrosa.itcmedia.net/en/catalogue/soundworks/jac-berrocal----david-fenech---ghedalia-tazartes.html

Es gibt Alben, die sind schwer einzuordnen. Ist es jetzt eher Punk oder eher Rock oder Indie oder eher Electronica? Und dann gibt es Alben wie Superdisque, die sind unmöglich einzuordnen. Ein Gitarrist (David Fenech), der irgendwo zwischen Punk, freiem Jazz und Avantgarde steht, ein Sänger (Ghédalia Tazartès), dessen Gesang zwischen Kinderlieder und freier Improvisation, zwischen arabischen Balladen und tibetanischem Mönchsgesangs, zwischen Avantgarde und Archaik hin- und herpendelt, und ein Trompeter (Jac Berrocal), der seine Trompete manchmal als herrlich-singende Engelstrompete, manchmal als röhrend-animalisches Organ, manchmal als reiner Geräuschproduzent benutzt.

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Eine neue elektronische Hoffnung?

Bild: http://www.fofmusic.net/?page_id=2784

Klirrende Gitarren, eine durch das Hallgerät gejagte Stimme, einige Klicks und Schnipps, ein nostalgisches Rauschen und ein langsam tropfender Beat und fertig ist das Wunderkind. Schon als der damals 19-jährige Shlohmo 2010 seine erste EP Shlohmoshun Redux auf Friends of Friends veröffentlichte, erstaunte er, obwohl teilweise noch ein wenig überladen und unausgereift, mit seinem eigenwilligen Mix von Hiphop, Dub, Electonica, Chillwave, Lo-Fi und Shoegaze. Nun, ein Jahr später, veröffentlicht er seine „proper debut LP“, wie er auf seinem Blog schreibt, wieder auf Friends of Friends.

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„Ich bin wohl eher eine dunkle Träumerin, die vom Licht träumt“

Alle Bilder: Sony Music

Mit ihrem neusten Album „Soul“ ist Sophie Zelmani ihrem ganz eigenen Musikstil grösstenteils treu geblieben: Traumwandlerisch schöne, fragile, intime, von akustischen Gitarren dominierte Lieder mit poetischen und rätselhaften Texten. Als Farbtupfer fungieren diesmal ein Duett mit Daniel Lemma sowie ein paar vereinzelte Reggae-Einsprengsel. Im Mail-Interview mit Nahaufnahmen.ch erzählt die schüchterne Schwedin über magische Momente bei den Aufnahmen zum neuen Album, die alles verändernde Kraft der Liebe, Ratschläge an ihre Tochter und wieso sie bisher kein Live-Album veröffentlichen mochte.

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„Ich denke nicht, dass man vor seinen Wurzeln wegrennen kann“

Alle Bilder: Universal Music

Mit ihrem vierten Album „The Night Visitor“ ist der schwedischen Songwriterin Anna Ternheim ein Werk von zeitloser Schönheit gelungen. Nahaufnahmen.ch sprach mit Anna über ihre Studienzeit in Lausanne, die Energie ihrer Wahlheimat New York, die Zusammenarbeit mit Will Oldham, Inspirationen für ihre Lieder und ihre Demut gegenüber der Natur.

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„Ich habe 12 Jahre lang Musik gemacht, ohne dass irgendetwas passiert wäre.“

Trentemoller inti 1

Soeben erst zurückgekehrt von einer fantastischen Nordamerika-Tournee, zaubert sich das traumhaft elektronische Musikerlebnis Trentemøller schon wieder durch Europas Bühnen. Vor dem Konzert am For Noise Festival konnte sich nahaufnahmen.ch mit einem gut gelaunten Anders Trentemøller auf ein Gespräch treffen über das Leben auf Tournee, die musikalische Heimat und entscheidende Momente.

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„Neid und Eifersucht können einem das Leben vergällen“

Alle Bilder: Patrick Mettraux

Michael von der Heide ist mit seinem neuen, französischsprachigen Album „Lido“, welches Elektro-Pop und Dance sowie sehnsuchtsvolle Melodien und Texte miteinander verbindet, ein grosser Wurf gelungen. Im Interview spricht er unter anderem über tragische Frauenstimmen, pathetische Todesfantasien von Teenagern, grausame Zwillinge, Gänsehaut-Momente im Studio und die Melancholie von französischen 80er-Jahre-Pop-Songs.

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