Geplante Obsoleszenz: Ineffizienter Umgang mit Ressourcen

Früher war alles besser. Das stimmt für sehr Vieles natürlich nicht. Für einige alltägliche Produkte trifft es hingegen zu – zumindest was die Lebensdauer angeht: Schuhe, Waschmaschinen, Staubsauger oder Fernsehgeräte sind oft bei weitem nicht so langlebig, wie sie es sein könnten (und früher mal waren). Und das liegt nicht nur daran, dass diese so billig wie möglich hergestellt werden. Häufig sind sie bewusst so konstruiert, dass sie bereits nach kurzer Zeit den Geist aufgeben.

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Alternative Geschichte: Die Welt könnte eine andere sein

Die Welt, wie sie sich heute präsentiert, ist nichts anderes als das Ergebnis eine Folge von Ereignissen in der Vergangenheit. Viele dieser einzelnen Begebenheiten hätten auch anders ausgehen können. Und ein alternativer Ausgang hätte die Geschichte in andere Bahnen gelenkt. Sich darüber Gedanken zu machen, ist reizvoll. Aber ist es auch in irgend einer Weise nützlich?

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Energie-Effizienz als bequeme Art zu sparen, prallt an der Realität ab.

Energie sparen ist im Grunde extrem einfach. Aber nützt es auch etwas, wenn ich es tue? Oder verbraucht einfach jemand anderes „meine“ gesparte Energie? Denn wenn ein Produkt mit weniger Energie- oder Ressourcenbedarf – also effizienter – hergestellt wird, kostet es weniger und wird darum häufiger gekauft. Daher wäre es besser, man würde das Angebot verknappen.

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Immer mehr neue Produkte drängen auf den Markt, weil die Wirtschaft wachsen muss.

Wie alt ist ihr Drucker, wie viele Jahre besitzen sie ihr jetziges Mobiltelefon? Es grenzt schon beinahe an ein Wunder, wenn unsere Elektrogeräte länger als fünf Jahre halten. Dass diese Produkte so kurzlebig sind, ist eine Strategie der Hersteller. Viele sparen absichtlich bei der Qualität der eingesetzten Teile. Damit wir schon bald wieder ein neues Gerät erwerben und für Wirtschaftswachstum sorgen.

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Ein Kommentar zur globalen Strafverfolgung seit dem Zweiten Weltkrieg

Die Verurteilung des liberianischen Ex-Präsidenten Charles Taylor sowie der Beginn des Verfahrens gegen Ratko Mladic sind weitere Etappensiege auf dem Weg zu einer weltweiten Strafverfolgung. Trotz zahlreicher Schwierigkeiten etabliert sich ein System juristischer Institutionen, das künftig eine zunehmend wichtigere Rolle spielen wird.

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Wie YouTube & Co. unsere Weltsicht verändern

Schweine, Grippe, Mexiko

Der Normalverbraucher des 21. Jahrhunderts bezieht einen Grossteil seiner Informationen aus dem Internet. Vieles, was dort zu finden ist, wurde aber von Nutzern ohne fundiertes Fachwissen geschrieben und entspricht teilweise nicht der Wahrheit. Wie verzerrt ist unser Weltbild durch den sorglosen Konsum minderwertiger Informationen aus dem Internet?

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Zu faul zum Berechnen: Konrad Zuse

Logo der Zuse KG, Konrad Zuses Unternehmen in Neukirchen (D). Quelle: Wikipedia, Nutzer Franco Atirador

Der Berliner Bauingenieur und Erfinder Konrad Zuse wurde vor hundert Jahren geboren. Als Chef der Zuse-Apparatebau-Firma wollte er „die geistigen Kräfte des Menschen verstärken, indem Maschinen zur Lösung von Aufgaben herangezogen werden, die bisher einen grossen Teil der geistigen Arbeitskraft gebunden hatten”. Oder anders gesagt: „Ich war zu faul zum Berechnen”, wie Zuse seine Erfindung interpretierte.

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