NIFFF 2010 – Samstag

raging

Am Samstag versuchten sich gleich zwei Beiträge aus verschiedenen Ecken der Welt an der Verschmelzung von Knüppelei und Klamauk: Doch trotz vielversprechender Ansätze blieben sowohl der thailändische “Raging Phoenix”, der Muay Thai mit Breakdance zusammen bringt, als auch das Hong Konger Geronten-Gekloppe “Gallants” hinter den Erwartungen zurück.

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NIFFF 2010 – Freitag 2

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Am Freitag schickt Frankreich einen Trupp Soldaten in die Wüste – wo sie einen der besten und stillsten Horror-Trips des NIFFFs 2010 erleben. Stille gebietet auch der Film “Murderer”, über den man nicht viel sagen darf, ausser: Er ist, einer verschrobenen Logik folgend, der konsequente nächste Schritt für den Hong Kong-Thriller.

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NIFFF 2010 – Kritik zu “Transfer”

transfer

Neben viel Horror, Gore, Geistern und Vampiren war ein Film im internationalen Wettbewerb vertreten, der auch ohne visuelle Effekte und Kunstblut ziemlich fantastisch war – in beiden Bedeutungen des Wortes. In “Transfer” bietet eine deutsche Firma alten Menschen an, ihre Persönlichkeit in den Körper eines jungen Menschen zu überführen, und ihnen so ein zweites Leben zu ermöglichen.

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NIFFF 2010 – Freitag

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Auch für Aliens sind Trüffel eine Delikatesse – diese Erkenntnis brachte am Freitag einer der schrägsten und amüsantesten Filme des diesjährigen Festivals. Weniger begeistert war das Publikum von Nicolas Winding Refns “Valhalla Rising”, in welchem Mads Mikkelsen als schweigsamer Krieger eine Gruppe Kreuzritter durch die Hölle führt. Dafür folgte mit “The Disappearance of Alice Creed” anschliessend ein Highlight des diesjährigen Open-Air Programms.

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NIFFF 2010 – Kritik zu “Enter the Void”

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Gaspar Noés “Enter the Void” ist jene Art Film, vor dem man sich als Kritiker eigentlich verstecken möchte – besonders, wenn er einem nicht gefällt. Der Film gehört zum Innovativsten, was das europäische Kinos in den letzten Jahren hervorgebracht hat: Er erzählt den Tod und die Irrfahrt der Seele bis zur Wiedergeburt, und dies konsequent aus der Perspektive dieser Seele. Woher also kommt das Stimmchen, das davor warnt, diesen Film ein Meisterwerk zu nennen?

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NIFFF 2010 – Donnerstag 2

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Am Donnerstag ging’s härter zur Sache in Neuchâtel: Im Internationalen Wettbewerb nimmt sich in “Dream Home” eine resolute Mieterin selbst der Wohnungskrise in Hong Kong an. Die Krise kriegen kann man allerdings auch, wenn man Zeuge werden muss , wie Shinya Tsukamoto mit “Tetsuo – The Bullet Man” seinen eigenen Mythos untergräbt.

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NIFFF 2010 – Donnerstag

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Das Donnerstagsprogramm hätte abwechslungsreicher kaum sein können: auf das bemerkenswerte Science Fiction Drama “Transfer” (welches wir in einer längeren Einzelbesprechung würdigen) folgte das übernatürliche irische Drama “The Eclipse”, dessen Schwächen der taoistische Zauberer Woochi aber gleich wieder gut machte. Als Bettmümpfeli gab es schliesslich Vierteilungen und andere blutige Ketzerhinrichtungen in Christopher Smiths “Black Death”.

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NIFFF 2010 – Mittwoch

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Am Mittwoch hatten die Vampire am NIFFF ihren Auftritt – allerdings nicht die durchtrainierten aber abstinenten Cullens aus der “Twilight-Saga”, sondern gute alte Blutsauger aus Osteuropa, sogenannte “Strigoi”, über die sich eifrig kochende Hausfrauen am meisten nerven. Weniger überzeugen konnte der Thriller aus Kasachstan, der konsequent den Ast absägte, auf dem er sass.

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NIFFF 2010 – Kritik zu “The Killer Inside Me”

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Michael Winterbottoms Psychopathen-Portrait “The Killer Inside Me” hat seit seiner Premiere an der Berlinale an allen Ecken und Enden für rauchende Köpfe und hitzige Diskussionen geführt. Auch am NIFFF 2010, an dem er gezeigt wird, wusste er die Gemüter zu bewegen – zwei Meinungen zum Film und seiner Fragwürdigkeit.

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NIFFF 2010 – Montag

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Nach dem spannenden und intelligenten ersten Open-Air Film “Die Tür” bot der Dienstag erste Leckerbissen des frankokanadischen Kinos und der Schweizer Retrospektive: “Die ewige Maske” zeigt, dass man sich auch in der Schweiz an den Expressionismus wagte, während in Quebec gute Erziehung (zu) gross geschrieben wird.

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NIFFF 2010 – Sonntag

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Ans NIFFF zurückzukehren ist jedes Jahr ein wenig, als würde man einen alten Bekannten besuchen. Mehreren zehntausend Besuchern zum Trotz wirkt das Festival am Neuenburger See immer noch, als werde es von einer elend verschlissenen, aber erzbequemen Couch aus organisiert – die Aura des Improvisierten, des Handgemachten und die Von-Fans-für-Fans-Attitüde bleibt bei allem Wachstum ungebrochen.

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Animationsfilme am NIFFF 09

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Dem Animationsfilm ist am NIFFF eine feste Nische eingeräumt: Im Kurzfilmprogramm, in den Diskussion um das digitale Bild am “Imagine The Future”-Symposium, aber immer auch auf der grossen Bühne des Openair-Kinos und in den Hauptwettbewerben. Der 2009er-Jahrgang bot eine bunte Mischung: eine Anime-Meditation über Sinn und Virtualität des Krieges, einen mittelalterlich inspirierten Zeichentrickfilm, sowie die liebenswertesten Zyniker des Filmjahres.

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Neuchâtel International Fantastic Film Festival 2014 (Intro)

Aus den Untiefen des Neuenburger Sees stiegen namenlose Schrecken, vom windumtosten Rund des Creux-du-Van glitten unheilige Schatten herab und legten sich auf die Sinne und Herzen der Menschen, der Himmel zuckte, als liege er im Sterben, und in den Gruften unter dem Collégiales kratzte ein weiteres Klischee an der blutbeschmierten Tür seines Verlieses… wir waren dabei. Wir haben uns nicht gescheut, es herauszulassen. Und wir werden davon berichten. Willkommen am NIFFF 2014.

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Die besten Filme 2011

Best movies 2011

2011 war, so sind sich Kritiker einig, ein gutes Kinojahr. Unsere diesjährige Top 10 des Jahres enthält allerdings einige Filmperlen, die es leider gar nicht in unsere Kinos geschafft haben. Ein Grund mehr, dem Schweizer Kinoprogramm weniger zu vertrauen als uns.

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