“Wo die wilden Kerlen wohnen” von Spike Jonze

wilde kerle 1

Maurice Sendaks “Where the Wild Things Are” wurde trotz Skepsis und Kritik (von Erwachsenen) bald zu einem der grössten Bilderbuchklassiker aller Zeiten. Dass Spike Jonzes Verfilmung dasselbe Schicksal widerfährt, ist unwahrscheinlich – und das obwohl einen die wilden Kerle auch auf der Leinwand in ihren Bann ziehen.

Weiterlesen

“Away we go” von Sam Mendes

THE LIMITS OF CONTROL

Es mag einen wundern, dass ausgerechnet ein britischer Regisseur die Lizenz zur gnadenlosen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft erhalten hat. In “American Beauty”, “Jarhead” und “Revolutionary Road” dekonstruierte Sam Mendes das amerikanische Selbstverständnis förmlich, und wurde dafür mit Preisen überhäuft. “Away we go” mag leisere und versöhnlichere Töne anschlagen – bleibt aber dennoch unglaublich bissig.

Weiterlesen

“Penelope” von Mark Palansky

penelope

Der wahren Liebe kann vieles im Weg stehen, aber eine Schweinenase gehört doch zu den wirksamsten Eigenschaften, um Traumprinzen in die Flucht zu schlagen. “Penelope” entwirft ein modernes Märchen, in welchem die Erlösung von einem Familienfluch nur durch die Besinnung auf innere Werte gelingt. Klingt schrecklich klischeehaft und kitschig, und ist es auch. Glücklicherweise ist sich der Film dessen bewusst, und inszeniert sich selbst als Romantic-Comedy-Trash.

Weiterlesen