“The Tree” von Julie Bertuccelli

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Kann ein Film, dessen Hauptdarsteller ein Baum ist, berühren und überzeugen? Ja, er kann. Julie Bertuccelli bezaubert mit ihrem zweiten Spielfilm. Im Mittelpunkt steht die Natur mit all ihren wundervollen, aber auch unheildrohenden Facetten und die tröstliche Kraft der Phantasie im Umgang mit dem Tod.

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“Antichrist” von Lars von Trier

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Unbestritten der kontroverseste Film des letzten Jahres, spaltete Lars von Triers “Antichrist” die Welt der internationalen Filmkritik in zwei Hälften. Seit “Dogville”, den er 2003 auf Cannes los lies, schaffte es von Trier nicht mehr ins internationale Rampenlicht zurück, und vor seiner Arbeit an “Antichrist” zweifelte er selbst daran, dass er je wieder Filme machen würde. Die Boshaftigkeit, mit welcher gewisse Journalisten seinem jüngsten Werk begegneten, ist jedoch der erste beruhigender Beweis dafür, dass von Trier zu alter Stärke zurückgefunden hat. Der Film selbst ist der zweite.

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“I’m not there” von Todd Haynes

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Musikerbiographien sind Oscar-Garanten – “Ray” und “Walk the Line” haben dies deutlich gezeigt. Auch Tod Haynes’ Film über das Leben von Bob Dylan dürfte eines der Goldmännchen auf sicher sein, für Cate Blanchett als – Bob Dylan. Doch nicht nur bei der Besetzung ging Haynes eigene Wege. “I’m not there” bricht sämtliche Regeln des Biopic-Genres und gibt sich Mühe, so chaotisch wie möglich zu sein. Die ist nicht nur ein Vorteil.

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