“2012” von Roland Emmerich

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Die Schlussfolgerung gleich vorneweg: wenn Roland Emmerich ganz viel Endzeitstimmung in zweieinhalb Stunden verewigt, dann entsteht “2012”, quasi eine Rekapitulation aller Blockbuster des Genres. Das Resultat wird die Mehrheit eines verhältnismässig anspruchslosen Publikums begeistern und dürfte der Popcornindustrie selbst in den Heimkinos zu Verkaufsrekorden helfen.

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“Redbelt” von David Mamet

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Kampfsport-Dramen kann man wohl an einer Hand abzählen – und die meisten davon sind nicht einmal wirklich gut, sondern loten nur altbekannte Klischees aus: Ein Gutmensch-Kämpfer muss sich widrigen Umständen stellen, wird von allen verraten und missbraucht, kann aber am Schluss die Integrität des Menschen an sich wieder herstellen. Diese Klischees werden zwar auch vom vorliegenden “Redbelt” besucht und geradezu gefeiert – trotzdem platziert sich das kleine, aber feine Drama etwas oberhalb direkter Konkurrenten.

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