„Ondine“ von Neil Jordan

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Welcher Fischer würde nicht gerne einmal eine wunderschöne Frau in den Netzen finden, die er an Bord zieht? Syracuse, einem vom Pech geplagten irischen Fischer, passiert in „Ondine“ genau das. Dass es sich bei der Frau aus dem Meer um das Sagenwesen Selkie handeln soll, will er nicht glauben, obwohl seine Tochter felsenfest davon überzeugt ist. Eine Romanze, angesiedelt im Niemandsland zwischen Märchen und Sozialdrama, beginnt sich zu entwickeln.

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„The Imaginarium of Dr. Parnassus “ von Terry Gilliam

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Ein alter Mann zieht wider aller Umstände und trotz aller Widerstände mit seinem Wandertheater durch die Welt und versucht erfolglos aber unbeirrt ein Publikum für die fantastischen Welten zu gewinnen, die sich hinter seiner Hauptattraktion, einem magischen Spiegel, verstecken. Ganz so autobiografisch, wie das für Gilliams Fans klingt, ist „Parnassus“ aber nicht. Leider.

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„Das Gesetz der Ehre“ von Gavin O’Connor

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Ein Mord an vier Polizisten des New York Police Departments bringt eine Polizistenfamilie zu Fall. Über die Geschichte dreier ungleicher Brüder und Bullen thematisiert „Das Gesetz der Ehre“ Korruption bei einer der bekanntesten Polizeieinheiten Amerikas. Leider werden die Hintergründe dieser Korruption dabei kaum beleuchtet.

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„Cassandra’s Dream“ von Woody Allen

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Ein Mord, das Glück zu bewahren – diese Idee entlarvte Woody Allen bereits in seinem Meisterwerk „Match Point“ als Wunschdenken. „Cassandra’s Dream“ nimmt die Frage nach Schuld und Sühne nochmals auf, ebenfalls an Dostojewski angelehnt aber diesmal in der Arbeiterklasse spielend. Die Intensität und den genialen Schluss von „Match Point“ erreicht der Film allerdings nicht.

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„In Bruges“ von Martin McDonagh

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Die Auftragskiller Ken und Ray sollen nach einem missglückten Auftrag in Brügge („I didn’t even know where Bruge is. It’s in Belgium.“) auf neue Anweisungen warten. Das klingt einfacher, als es ist. Denn auch in einer Stadt, die ausser Mittelalterfans eigentlich niemand kennt, gibt es Zwerge, Möchtegernganoven, russische Mafiosi in Morgenröcken, und jede Menge Ärger. Martin McDonah’s Erstling ist stimmig, wahnsinnig witzig und zeigt Colin Farrell in seiner bisher vielleicht lustigsten Rolle.

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