“2012” von Roland Emmerich

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Die Schlussfolgerung gleich vorneweg: wenn Roland Emmerich ganz viel Endzeitstimmung in zweieinhalb Stunden verewigt, dann entsteht “2012”, quasi eine Rekapitulation aller Blockbuster des Genres. Das Resultat wird die Mehrheit eines verhältnismässig anspruchslosen Publikums begeistern und dürfte der Popcornindustrie selbst in den Heimkinos zu Verkaufsrekorden helfen.

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“Die Stadt der Blinden” von Fernando Mereilles

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Man kann sehend durchs Leben gehen, ohne wirklich etwas zu sehen. Es kann auch sein, dass man nicht wirklich etwas sehen will. Man kann aber auch blind sein, und seine eigene Schwäche als Vorwand nehmen, die Augen für immer zu schliessen und sich in der schuldlosen Unwissenheit treiben lassen. Sehen, nicht sehen, ignorieren, die Augen schliessen – mit den Metaphern, die diese Worte auslösen, spielt “Die Stadt der Blinden”. Manchmal nur mittelmässig. Manchmal jedoch meisterhaft.

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