“Babylon A. D.” von Mathieu Kassovitz

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Mit Science-Fiction kann man eine Menge anstellen. Man kann zum Beispiel klamaukig-märchenhaft sein, wie in “Das Fünfte Element”, man kann episch sein, wie in der “Star Wars”-Reihe, man kann sozialkritisch sein, wie in “Children of Men” – nur muss man sich, bevor man anfängt zu drehen, klar sein, was man eigentlich sein will. Bei “Babylon A. D.” hat sich dies – das finale Produkt gibt auf jeden Fall diesen Anschein – keiner so recht überlegt, bevor es los ging. Das da das Ergebnis nicht wirklich überzeugen kann, ist klar.

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“Combien tu m’aimes?” von Bertrand Blier

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Bertrand Blier war immer ein eigensinniger Filmemacher. Auch “Combien tu m’aimes?” ist alles andere als konventionelles Kino, sondern eine absurde, gleichzeitig tieftragische und urkomische Geschichte, in welcher Monica Bellucci zu ungleich schöner Opernmusik als betörende Mischung zwischen Venus und Maria Magdalena gefeiert wird.

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