“The Imaginarium of Dr. Parnassus ” von Terry Gilliam

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Ein alter Mann zieht wider aller Umstände und trotz aller Widerstände mit seinem Wandertheater durch die Welt und versucht erfolglos aber unbeirrt ein Publikum für die fantastischen Welten zu gewinnen, die sich hinter seiner Hauptattraktion, einem magischen Spiegel, verstecken. Ganz so autobiografisch, wie das für Gilliams Fans klingt, ist “Parnassus” aber nicht. Leider.

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“The Dark Knight” von Christopher Nolan

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Comicverfilmungen werden ja immer ein wenig stiefmütterlich-herablassend angesehen. Kinderkram, so scheinen viele zu denken, etwas für Nerds, oder halt nur Popkorn-Kino, unvorstellbar, dass eine Comicverfilmung durch Tiefe glänzen kann, oder gar ein Riesenpublikum wie andere Blockbuster anspricht. Und dann kam “The Dark Knight”, ein Film, der einschlug wie eine Bombe: weltweit wochenlang auf Platz 1 der Kinocharts, auf der imdb.com immer noch unter den besten vier Filmen. Doch die Frage stellt sich: ist der Film wirklich so gut, oder profitiert er doch nur von dem Hype, den er seinen tragischen Umständen zu verdanken hat?

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“I’m not there” von Todd Haynes

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Musikerbiographien sind Oscar-Garanten – “Ray” und “Walk the Line” haben dies deutlich gezeigt. Auch Tod Haynes’ Film über das Leben von Bob Dylan dürfte eines der Goldmännchen auf sicher sein, für Cate Blanchett als – Bob Dylan. Doch nicht nur bei der Besetzung ging Haynes eigene Wege. “I’m not there” bricht sämtliche Regeln des Biopic-Genres und gibt sich Mühe, so chaotisch wie möglich zu sein. Die ist nicht nur ein Vorteil.

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