Dead by Daylight

In Dead by Daylight kämpfen vier Menschen gegen einen übermächtigen Killer und haben das Ziel, ihrem persönlichen Albtraum zu entkommen. Lässt sich die beliebte Slasher-Formel aus den 1980er- und 1990er-Jahren auch in ein asymmetrisches Multiplayer-Spiel übertragen? NORMAN VOLKMANN trieb Freunde und wildfremde Menschen mit Glockentönen in den Wahnsinn, jagte überlebenden Teenagern hygienisch-bedenkliche, blutige Macheten ins Kreuz und flüchtete selbst in Todesangst vor rasselnden Kettensägen.

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Dead Island – Riptide (Techland / Koch Media GmbH)

Wie kommt der Mann da hoch?

Medienkenner wissen: Untote und tropische Inseln haben ein intimes Verhältnis. Dead Island – Riptide legt dafür erneut Zeugnis ab. Erneut wagt man sich als Spieler kooperativ auf ein Eiland, um dort zu überleben und Punkte auf seine Charaktere zu verteilen. Rudolf Inderst packt die Sunlotion ein und folgt dem sinisteren Schmatzen.

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Dead Space 3 (Visceral Games)

EA und Visceral wollen Grusel-Stimmung verbreiten

Ein Blick in die zahlreichen Besprechungen des Spiels Dead Space 3 reichen aus, um zu erkennen, dass die Reihe sich in den Augen von Spielejournalisten von ihren Survival-Horror-Wurzeln entfernt hat. Doch sei ketzerisch an dieser Stelle die Frage erlaubt, ob „Horror“-Spiele überhaupt jemals die Qualität eines toten Raumes erreichen können.

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NIFFF 2010 – Freitag 2

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Am Freitag schickt Frankreich einen Trupp Soldaten in die Wüste – wo sie einen der besten und stillsten Horror-Trips des NIFFFs 2010 erleben. Stille gebietet auch der Film „Murderer“, über den man nicht viel sagen darf, ausser: Er ist, einer verschrobenen Logik folgend, der konsequente nächste Schritt für den Hong Kong-Thriller.

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„Tot und Begraben“ von Gary Sherman

Dead and Buried

„Tot und Begraben“: in Deutschland jahrelang auf dem Index! Verboten in Norwegen! Verboten in Finnland! Höchste Freigaben in England, den USA, Australien! Ein Splatterfest? Tausende Leichen? Untote? Zombies? Blut? Gallonen an Blut? Ein schockierendes Filmchen aus den Achtzigern? – Keine Panik, alles halb so wild. Aber eigentlich gar nicht mal so schlecht.

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„Perfect Blue“ von Satoshi Kon

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Hier wird plötzlich das Handwerk selbst zur Bedrohung, hinter jedem Schnitt oder jedem Kameraschwenk kann plötzlich eine andere Welt hervorbrechen, eine andere Realitätsebene, eine zusätzliche Irritation. Das alles ist im höchsten Grade unheimlich, da unberechenbar, für Mima genauso wie für den Zuschauer, der ebenfalls keine Sicherheit finden kann auf dem vermeintlich festen Boden der erhöhten Übersicht.

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„Carnival of Souls“ von Herk Harvey

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45 Jahre nach dieser Aufzeichnung mögen wir uns für mit allen cinematischen Wassern gewaschen halten, alle Irritierungs- und Verfremdungstaktiken mit einem müden Gähnen quittieren, und dennoch: Diese Szene, in der die Worte den Figuren nur asynchron über die Lippen gehen, kommt in ihrer rüden Unmittelbarkeit nichts weniger als schlagartig auf einen zu, im seltsamen Widerspruch stehend zur schweren Langsamkeit des restlichen Filmes.

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