Roddy Doyle: “Typisch irisch”

typisch irisch

Über fast zwei Jahrhunderte hinweg schien Irlands Problem eher die Aus- als die Einwanderung zu sein. Seit Mitte der 90er Jahre kennt aber auch die grüne Insel die Angst vor unkontrollierter Immigration und damit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. In “Typisch irisch” begibt sich Roddy Doyle in das neue, multikulturelle Irland, und erzählt unverkrampft, ironisch und humorvoll Geschichten jener neuen Iren, aus deren rotem Bart kein Guinness auf das Irish Stew tropft.

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NIFFF 2010 – Donnerstag

eclipse

Das Donnerstagsprogramm hätte abwechslungsreicher kaum sein können: auf das bemerkenswerte Science Fiction Drama “Transfer” (welches wir in einer längeren Einzelbesprechung würdigen) folgte das übernatürliche irische Drama “The Eclipse”, dessen Schwächen der taoistische Zauberer Woochi aber gleich wieder gut machte. Als Bettmümpfeli gab es schliesslich Vierteilungen und andere blutige Ketzerhinrichtungen in Christopher Smiths “Black Death”.

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Eindrücke vom Rande Europas

Raue Aussicht über die irischen Klippen

Der Keltische Tiger ist wieder am Boden angelangt. Eine sanfte Landung ist es jedoch nicht. Die Arbeitslosenquote hat sich in Irland seit 2007 verdoppelt, die Wirtschaft bricht drastischer ein als in anderen Ländern Europas. Nun ist man darauf bedacht, dass Irland nicht das gleiche Schicksal widerfährt wie Island und die Annäherung an die Europäische Union wird wieder populärer – nur ein Jahr nach dem erfolgreichen Referendum gegen den Lissabon Vertrag.

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