Wirklichkeitsräume – Möglichkeitsräume

Das Folgende soll als der Versuch gelten das Verhältnis von ästhetischer und ethischer Erfahrung anhand von drei exemplarischen Kunstwerken auszuloten: einer Performance, einer Aufführung und einer Installation: Es zeigt sich, dass diese einerseits auf gewisse Kipp-Momente angelegt sind und abzielen, in denen die ästhetische Erfahrung in eine ethische umschlägt, andererseits sich den konkreten Rahmensetzungen entziehen, wie dies im Zusammenhang mit Voraussetzungen, Erwartungen und Haltungen, die an eine jeweilige Realität herangetragen werden, der Fall sein muss, um sich in und zu ihr verhalten zu können. Der Kippmoment wie der Schwebezustand sind für die drei in der Folge herangezogenen Beispiele in diesem Sinne konstitutiv.

Weiterlesen