“The Kids Are All Right” von Lisa Cholodenko

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“The Kids Are All Right” wird hierzulande trotz Staraufgebot als US-amerikanischer Indie-Film verkauft. Dass diese klischeeverseuchte Komödie als innovatives Kino durchgeht, sagt einiges über die unabhängige Filmszene in den Staaten aus.

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“A Single Man” von Tom Ford

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Dem Star-Modedesigner Tom Ford ist mit „A Single Man“, einer Adaption des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwood über einen in den USA lebenden britischen Literaturprofessor, welcher den Unfalltod seines langjährigen Partners nicht verkraften kann, ein dialoglastiger, im besten Sinne altmodischer Debütfilm gelungen.

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“Die Stadt der Blinden” von Fernando Mereilles

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Man kann sehend durchs Leben gehen, ohne wirklich etwas zu sehen. Es kann auch sein, dass man nicht wirklich etwas sehen will. Man kann aber auch blind sein, und seine eigene Schwäche als Vorwand nehmen, die Augen für immer zu schliessen und sich in der schuldlosen Unwissenheit treiben lassen. Sehen, nicht sehen, ignorieren, die Augen schliessen – mit den Metaphern, die diese Worte auslösen, spielt “Die Stadt der Blinden”. Manchmal nur mittelmässig. Manchmal jedoch meisterhaft.

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“I’m not there” von Todd Haynes

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Musikerbiographien sind Oscar-Garanten – “Ray” und “Walk the Line” haben dies deutlich gezeigt. Auch Tod Haynes’ Film über das Leben von Bob Dylan dürfte eines der Goldmännchen auf sicher sein, für Cate Blanchett als – Bob Dylan. Doch nicht nur bei der Besetzung ging Haynes eigene Wege. “I’m not there” bricht sämtliche Regeln des Biopic-Genres und gibt sich Mühe, so chaotisch wie möglich zu sein. Die ist nicht nur ein Vorteil.

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