Supermarkt-Philosophie

Seit es sie gibt, sind Supermärkte Orte vermeintlicher „Innovation“. Immer wieder testen die Inhaber neue Konzepte: Damit einerseits die Konsumenten mehr kaufen und andererseits die Kosten sinken. Doch Supermärkte sind auch, wer hätte das gedacht, Orte für „philosophische Betrachtungen“. Insbesondere das Warenförderband ist ein Objekt, das zum Nachdenken anregt. Die Frage ist allerdings: Wie lange gibt es dieses noch?

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Wirkungslose Effizienz

Wenn wir etwas für unser Klima tun wollen, dann müssen wir möglichst bald Energie sparen und der weniger CO2 zu verursachen. Jeder kann mit seinem persönliches Verhalten etwas bewirken. Doch die Sache hat leider einen Haken. In den meisten Fällen verpufft die Wirkung des Sparens nämlich komplett. Schuld daran ist der sogenannte „Rebound“.

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Eine Palme breitet sich aus

In den vergangenen Jahrzehnten wuchs die Anbaufläche für Ölpalmen stetig – mittlerweile ertrecken sich die Plantagen auf über ein Areal, das fünfmal so gross ist wie die Schweiz. Der Palmöl-Boom hat für den Regenwald jedoch verheerende Folgen. Nicht nur für die tausenden Tier- und Pflanzenarten die verloren gehen, sondern auch für das globale Klima.

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Der Einkauf als einprägendes Erlebnis für die Sinne

Das sensorische Marketing befasst sich mit Strategien, wie die Sinne der Kunden angesprochen werden sollen. Eine besonders auffallende Verpackung oder ein betörender Duft kann beim Kunden positive Erinnerungen und Gefühle wecken, so dass er sich vom Artikel angezogen fühlt und ihn kauft. Und weil der Konsument diese Gefühle mit seinem Einkauf verbindet, kommt eher wieder zurück, um den Artikel nochmals zu kaufen.

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Geplante Obsoleszenz: Ineffizienter Umgang mit Ressourcen

Früher war alles besser. Das stimmt für sehr Vieles natürlich nicht. Für einige alltägliche Produkte trifft es hingegen zu – zumindest was die Lebensdauer angeht: Schuhe, Waschmaschinen, Staubsauger oder Fernsehgeräte sind oft bei weitem nicht so langlebig, wie sie es sein könnten (und früher mal waren). Und das liegt nicht nur daran, dass diese so billig wie möglich hergestellt werden. Häufig sind sie bewusst so konstruiert, dass sie bereits nach kurzer Zeit den Geist aufgeben.

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Immer mehr neue Produkte drängen auf den Markt, weil die Wirtschaft wachsen muss.

Wie alt ist ihr Drucker, wie viele Jahre besitzen sie ihr jetziges Mobiltelefon? Es grenzt schon beinahe an ein Wunder, wenn unsere Elektrogeräte länger als fünf Jahre halten. Dass diese Produkte so kurzlebig sind, ist eine Strategie der Hersteller. Viele sparen absichtlich bei der Qualität der eingesetzten Teile. Damit wir schon bald wieder ein neues Gerät erwerben und für Wirtschaftswachstum sorgen.

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