Klopf klopf “The Strangers” von Bryan Bertino

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Horror funktioniert auch ohne Gore. Zumindest gab es, bevor Teeniesplatter und Magenverstimmer wie “Saw” und “Hostel” das Genre in den Dreck zogen, Filme, die einem mit einfachsten Mitteln das Gruseln lernten. “The Strangers” ist ein Versuch, zur Einfachheit und zu Horror jenseits der Folterbank zurückzukehren. Über weite Strecken gelingt dies dem Film, nicht zuletzt dank dem Ganzkörperseinsatz von Liv Tyler, erstaunlich gut.

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“Reign over Me” von Mike Binder

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Die USA tun sich schwer, die Anschläge vom 11. September filmisch gut zu verarbeiten; bisherige Versuche wie “World Trade Centre” scheiterten daran, dass sie glaubten, Helden seien für eine filmische Thematisierung unabdinglich. “Reign over Me” macht diesen Fehler nicht, umgeht geschickt auch alle anderen Fettnäpfchen und schafft es als erster Film, sich auf die menschliche Tragödie der Ereignisse zu beschränken.

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