Bilder, Sprache – Lebenswelten

Medien fordern als selbstverständliche Bestandteile der unseren heutigen Realität oder als unwillkürliche Produzenten von Realität die Beobachtung und Argumentation heraus. Sie erzeugen unter diesem Gesichtspunkt multiple Sinnsysteme, an denen sich einige der Grundmechanismen der heute vorherrschenden Machtstrukturen sehr gut verdeutlichen lassen. Und wenn Jean Luc Godard in „Das Gesagte kommt vom Gesehenen“ Kreativität im Umgang mit Medien unversehens subversiv erscheint, so macht gerade diese Beobachtung doch eines mehr als deutlich: dass im kritischen Umgang mit Bildern und Sprache ein alle Lebensbereiche umfassendes beinahe schon revolutionäres Potential entfaltet werden kann.

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Von CNN zu MMS

Cover von "Baghdad Calling", 2008

Youtube und MMS statt CNN und Magnum-Fotografie: Das Beispiel Iran zeigt, dass die Medien ihre Rolle im Zeitalter der Berichterstattung 2.0 überdenken müssen. Der niederländische Fotojournalist Geert van Kesteren macht mit seinen Reportagen über den Irak beispielhaft vor, wie sich der Journalismus den stetig wandelnden medialen Technologien anpassen kann.

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