“Marquis” von Henri Xhonneux und Roland Topor

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Folter, Sadismus und Masochismus bis aufs Blut, Orgiastisches und Perverses, und immer wieder die visualisierten Obsessionen des Marquis, die in häufig äusserst brutalen Pointen gipfeln. Das wäre gar viel, wäre da nicht der gute alte V-Effekt: Alle Figuren in “Marquis” sind Tiere, oder genauer: menschliche Schauspieler in animierten Tiermasken, die bereits viel über den jeweiligen Charakter preisgeben. Auch wenn die Regie-Ehren hauptsächlich dem belgischen Regisseur Henri Xhonneux zugeschrieben werden, geht man nicht falsch, in der frivolen Verspieltheit dieses Films vor allem die Handschrift Roland Topors zu erkennen.

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