Interview mit Annakin

Die Badener Künstlerin Annakin hat ihr neustes Meisterwerk «Cocoon», ein Konzeptalbum zu den Themen Schutz und Ausbruch, abermals mit dem englischen Singer-Songwriter und Produzenten Ed Harcourt eingespielt. Entstanden ist ein emotionales, höchst berührendes Album, beeinflusst durch den Krieg in der Ukraine, die Auswirkungen der Klimakrise und den Tod von Menschen in Annakins Umfeld. Die Songs bestechen durch ihre Poesie sowie eine geschickte Kombination von organischer und elektronischer Instrumentierung. Nahaufnahmen.ch traf Annakin zu einem ausführlichen Gespräch, unter anderem über die kreative Umwandlung von Ängsten in etwas Schönes, ihr rebellisches Herz, Queen Elizabeth II, die Wucht und zerstörerische Kraft des Todes, das Gefühl des Nichtdazugehörens, mediale Verzerrungen sowie Geschichten aus dem Wilden Westen des Musikbusiness.

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22 Fragen an Arno Camenisch

Der Schweizer Erfolgsschriftsteller Arno Camenisch, dessen neuer Roman „Die Welt“ Aufbruch und Neubeginn am Anfang der Nullerjahre thematisiert, über Bücher, die wie Whiskey reifen, die befreiende Zeit ohne Handys, die Auseinandersetzung mit Ängsten, das Verlassen der Komfortzone und wie eine Reise nach Südamerika seinen Blick auf die Welt aushebelte. 

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Interview mit Annakin

Die Badener Sängerin Annakin hat ihr neustes Album „The Light Before Love Disappears“ zusammen mit dem englischen Singer-Songwriter und Produzenten Ed Harcourt – der massgeblich an Marianne Faithfulls Alben „Give My Love to London“ und „Negative Capability“ beteiligt war und mit „No Moon In Paris“ einer der schönsten Faithfull-Songs komponierte – in zwei Studios in Spanien eingespielt. Entstanden ist ein traumwandlerisch schönes, zugleich zartes und kraftvolles Pop-Juwel mit poetischen, metaphernreichen Texten, die zum Nachdenken anregen. Nahaufnahmen.ch traf sich mit Annakin zu einem ausführlichen Gespräch, unter anderem über einen nachmitternächtlichen Sprung in einen Pool, der zur Zusammenarbeit mit Ed Harcourt führte, ihr konstant suchendes und alles hinterfragendes Wesen als Künstlerin, ihre schwachen und wunden Punkte, die Flüchtigkeit der glücklichen Momente, Humor als wichtiges Ventil, einen Glockenschlag als Referenz an Nick Cave sowie ihr Live-Projekt Annakin’s Musicbox mit dem argovia philharmonic Orchester, bei dem eine überdimensionale Musikdose als Kulisse dienen wird. 

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